Kardinal Roger Etchegaray

Die geistliche Gestalt Johannes XXIII.


=> MARIA HEUTE 408 INHALT

Kardinal Roger Etchegaray hielt am 8. Dezember 2000 beim Europäischen Institut der Akademie der Wissenschaften der russischen Föderation in Moskau einen Vortrag über «Die geistliche Gestalt Johannes XXIII.».

Anhand dieses Textes können wir die innere Persönlichkeit des seligen Roncalli-Papstes entdecken.
Das Äußere erkennt man tiefer und richtiger, wenn man es vom Inneren her sieht, vor allem dann, wenn das Augenscheinliche einen nur zu annähernden Schätzungen, oder zu irrigen Ansichten führt. Man glaubt, den «guten Papst Johannes» mit seinen Anekdoten, die ihn uns so nahe sein lassen, zu kennen, aber wir ermessen nicht seinen heroischen Tugendgrad, durch den er, der so unscheinbar aussah, ein Papst von weltweiter Bedeutung wurde.

Johannes aus Sotto il Monte

Ich lade Sie ein zu einer Wallfahrt an die Quellen seiner Heiligkeit, indem wir einfach an seine Geburtsstätte, deren Pilger er immer blieb, zurückgehen. Eigentlich war es für ihn so, dass er unablässig in seinem Geburtsort blieb. Im Grunde hat der «Roncalli-Papst» Sotto il Monte nie verlassen. Diese Erde klebte an seinen Schuhen bei allen seinen Reisen in andere Länder, aber auch in den Salons des Vatikans. Sie zog ihn an wie einen Liebenden, und zwar so sehr, dass sein Elternhaus der Ort war, den er am meisten besuchte, oder der in seinen Gedanken am meisten präsent war. Man muss die 727 Briefe an seine Angehörigen lesen, die von Bischof Loris Capovilla herausgegeben wurden; darin entdeckt man die unendliche Zärtlichkeit, die er für die ihm nahestehenden Personen empfand. Sein Vater hatte bei seiner Geburt stolz verkündet, dass seine Familie mit diesem Sohn den «zweiunddreißigsten Roncalli» aufnehme. Die vielen Gesichter, unter denen er aufwuchs, waren für Angelo Roncalli weit mehr als nur eine Dekoration; sie prägten einen unauslöschlichen Teil seiner Seele.
Ob er sich in Sofia, in Istanbul, in Paris, in Venedig oder im Vatikan befand: seine Erinnerungen, seine Worte und seine Handlungen waren schnell von einer Art innerer Gravitation bestimmt, die sich nach Sotto il Monte ausrichtete. In der Türkei sagte er eines Tages: «Die Gnade des Herrn hilft mir, niemals mein Dorf und die Felder zu vergessen, wo die Meinen in Schlichtheit und mit Vertrauen arbeiten und dabei die Sonne betrachten, die Gottes Herrlichkeit widerspiegelt».

Arm geboren, arm gestorben

In diesem ursprünglichen Heiligtum senkten sich für immer seine irdischen Wurzeln ein. Dort lernte er die Seligpreisung der Armut, in der sich die ganze evangelische Botschaft zusammenfassen lässt. In seiner Eröffnungspredigt als Patriarch von Venedig, der majestätischen Stadt der Dogen, sagte er: «Wir waren arm, aber zufrieden mit unserem Los; wir vertrauten auf die Hilfe der göttlichen Vorsehung. Auf unserem Tisch war nie Brot, sondern nur Polenta; kein Wein für die Kinder und Jugendlichen, nur selten Fleisch und höchstens zu Weihnachten und Ostern ein Stück Kuchen, der zuhause gebacken worden war… Aber wenn ein Bettler an die Tür unserer Küche kam, wo die Kinder schon ungeduldig auf ihre Suppe wartete, fand sich immer noch ein Platz und meine Mutter lud den Unbekannten ein, sich zu uns niederzusetzen.» In den zahlreichen Briefen, die er seinen Angehörigen im Laufe seines Lebens schrieb, sprach er auch ganz konkrete Details an, wie beispielsweise die Sorge, dass sich sein Vater einen Zahnarzt leisten solle… und zwar zu einem günstigen Preis. In seinem geistlichen Testament, das er in Venedig verfasste (29. Juni 1954), schrieb er: «Als arm Geborener freue ich mich besonders darauf, arm zu sterben… Äußerer Komfort haben die Dornen einer mühseligen Armut oft verhüllt und mich daran gehindert, sie immer in dem Ausmaß zu leben, wie ich es gerne gewollt habe. Ich danke Gott für diese Gnade der Armut, die ich in meiner Jugend gelobt habe — Armut im Geist als Priester des Heiligsten Herzens Jesu und materielle Armut: das hilft mir, nichts zu fordern, weder Posten, noch Geld, noch Gunsterweise, weder für mich, für meine Verwandten oder meine Freunde… Meiner überaus geliebten Familie dem Fleisch nach kann ich nur einen großen und ganz besonderen Segen hinterlassen und sie einladen, diese Furcht Gottes zu bewahren, durch die sie mir in ihrer Schlichtheit und Bescheidenheit, für die ich mich nie geschämt habe, immer sehr teuer waren: das ist mein wahrer Adelstitel. Ich habe sie manchmal in ihrer großen Bedürftigkeit unterstützt, wie ein Armer Armen hilft, aber ich habe ihnen nicht ihre ehrenhafte und glückliche Armut genommen.»

Angelo von Jesus

Sein «Tagebuch der Seele» (so bezeichnete er selber die Sammlung seiner geistlichen Notizen) erstreckt sich — unregelmäßiger — über 67 Jahre seines Lebens. Die dichtesten Seiten stammen aus seiner Zeit als Seminarist in Bergamo und Rom. Die ersten Seiten schrieb er im Alter von 14 Jahren; sie geben die strengen Worte wieder, die das Konzil von Trient an die Priester richtet: «Sie sollen selbst die geringsten Fehler, die in ihnen sein könnten, tilgen…». Das machte er sich zu seiner Lebensregel. Mit 17 Jahren schrieb er: «Ich werde es so machen, dass Jesus mir auch sagen kann, was er eines Tages zur hl. Theresia sagte: “Ich heiße Jesus von Theresia”. Aber zuerst muss ich Angelo von Jesus sein». Als alter Papst erkannte er wie wichtig die Entscheidungen sind, die man — wie er — in der Jugend getroffen hat: «Ich wollte Gott lieben um jeden Preis… Ich nahm alles ernst und ich erforschte mein Gewissen oft und gründlich.» Er beschrieb auch den Einfluss, den sein geliebter Pfarrer auf ihn ausübte, und den er im selben Jahr während der Ferien tot vorfand. Er übernahm von ihm ein ganz zerlesenes Exemplar der «Nachfolge Christi» seines «Kempis» (Thomas von Kempen); es war das Exemplar, in dem dieser Priester seit seiner Weihe jeden Abend gelesen hatte. Und wenn man daran denkt, dass er durch dieses kleine Büchlein heilig geworden ist…! «O, das wird für immer mein liebstes Buch und eines meiner kostbarsten Besitztümer sein». Als er kurz nach seiner Priesterweihe zu den Seminaristen sprechen sollte, improvisierte er ausgehend von diesem Büchlein: «O, die Freundschaft mit Jesus,… das ist unser Leben, das ist das Geheimnis, das unsere Berufung erklärt… Es gibt keine mütterliche Liebe, die so viel Feinheit besitzen würde und eine so weise und bezauberude Anziehung ausübt wie Jesus es uns gegenüber tut…».
So wurde der junge Roncalli immer mehr «Angelo von Jesus», das ist sein wahrer Name, sein wahrer Titel, auch wenn er sich später Johannes XXIII. nannte.

Leidenschaft für die Tradition

Bei dieser geistlichen Wallfahrt zur Geburtsstätte des Roncalli-Papstes möchte ich auch noch einen anderen Aspekt hervorheben, der sein ganzes Pontifikat erhellte: seine Leidenschaft für die Geschichte der Kirche und insbesondere für seine bergamesische Kirche. Er hatte die «Akten der apostolischen Visitation des hl. Karl Borromäus in Bergamo von 1575» in fünf Bänden herausgegeben. Seine pastorale Kraft, die er aus seinem historischen Wissen und noch mehr aus seinem Glauben schöpfte, besaß Kühnheit und befreite von aller Last der Vergangenheit. Er hatte die Gabe, die vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte der Geschichte zu überschauen. Dann erschien ihm alles in der ursprünglichen Einfachheit und Reinheit. Henri Bergson schrieb: «An welchem Zeichen erkennen wir gewöhnlich einen Menschen, der den Ereignissen, in die ihn das Schicksal gestellt hat, seine Spuren eingeprägt hat? Erkennen wir ihn nicht daran, dass er eine mehr oder weniger lange Zeitspanne in einer einzigen, unmittelbaren Vision zusammenschauen kann? Je größer der Teil der Vergangenheit ist, den er in seiner Gegenwart erfasst, desto schwerer ist das Gewicht, das er in die Zukunft wirft.» Die tiefe Tradition verbindet die Vergangenheit nicht mit der Gegenwart, sondern mit der Zukunft. So konnte Papst Johannes XXIII. mit lauterer Kühnheit die Kirche in das Abenteuer des Konzils führen. Und so konnte er sich auch in seiner letzten Enzyklika in gewisser Weise am Ende eines abwechslungsreichen Abschnitts der Geschichte die Ethik der Menschenrechte evangeliumsgemäss aneignen. Als Johannes Paul II. im Jahr 1981 Sotto il Monte und Bergamo besuchte, sprach er von Johannes XXIII. als von «einem Mann, der sich leidenschaftlich für die Tradition interessierte und der Kirche, ja der ganzen Christenheit den Beginn eines neuen Leben schenkte».
Der hl. Basilius sagt: «Ist die Tradition eine Last, die den Schwung lähmt, oder ein Boden, der Halt gibt? Ein Nährboden, aus dem sie ihre Kraft bezieht? Ist sie nicht vielmehr sogar jene Kraft, ohne die sich jeder Schwung auflöst und in sich zusammenfällt?»

Sanft und demütig von Herzen

Dieses Wort des Herrn ist sicher eines der Worte, die Johannes XXIII. von Jugend an am meisten zitierte. Einmal vertraute er dem Dominikaner und Mitglied der französischen Akademie der Wissenschaften P. Carré an, dass er immer über dieses Wort meditiere. Nach einer Pause fügte der Papst hinzu: «Ich werde Ihnen erzählen, was mir am Tag meiner Wahl passiert ist… ich hatte keine Ambitionen auf das Papstamt, wirklich nicht. Aber zum Papst gewählt zu werden, das ist schon etwas! Man führte mich in einen Raum, in dem traditionellerweise drei weiße Soutanen in verschiedenen Größen vorbereitet liegen (und dann mit einem Lachen), die größte passte mir ganz knapp… Das Ehrengeleit kam auf dem Balkon vom Petersdom an. Der ganze Petersplatz war voller Menschen. Man hat es mir später gesagt, denn die vielen Blitzlichter der Kameras ließen es mich nicht erkennen. Ich konnte das Gebet für den Segen Urbi et Orbi mehr schlecht als recht lesen. Aber wissen Sie, was sich der Papst sagte, als er den Balkon verließ und in seine neue Wohnung ging? Er sagte sich: “Sei sanft und demütig von Herzen. Von jetzt an werden alle möglichen Kameras auf dich gerichtet sein; wenn du nicht sanft und demütig von Herzen bist, weißt du nicht mehr, was geschieht, dann wirst du die Realität nicht mehr sehen. Dann wirst du wie vorhin auf dem Petersplatz blind sein”.»
In einer Predigt vor den römischen Patriziern und dem römischen Adel sagte er: «Oft ist diese Demut Schweigen, diese Sanftmut kann als Schwäche erscheinen. Aber im Gegenteil: sie ist Stärke des Charakters und große Lebenswürde; sie ist ein sicherer Indikator für Werte, auch in dem Sinn, dass sie die zwischenmenschlichen Beziehungen erleichtert. Allen, die sanft und demütig von Herzen sind, ist der Erfolg immer sicher. Wer nicht sanft und demütig ist, wer der Versuchung zu anmaßendem Stolz nachgibt, muss bittere Tage durchleben und erfahren, dass seine Hände schnell leer sind.» Dann holte er noch weiter aus und sagte: «Die Welt braucht Güte. Der Herr ist auf die Erde gekommen, um uns die Güte zu lehren».
Kardinal Marty, der Erzbischof von Paris, war einer der letzten, der am 9. März 1963 in Privataudienz empfangen wurde. Er erzählte: «Johannes XXIII. hatte gerade den Schwiegersohn von Chruschtschov und dessen Frau empfangen. Er berichtete mir von dieser Begegnung: “Sehen Sie”, sagte er zu mir, “ich weiß, dass mehrere über diesen Besuch überrascht waren. Warum? Ich muss allen öffnen, die an meiner Tür klopfen. Ich habe sie empfangen … und wir haben über ihre Kinder gesprochen; man muss immer an die Kinder denken. Ich sah, dass Frau Adjubei weinte. Ich schenkte ihr einen Rosenkranz und sagte, sie müsse dessen Nützlichkeit nicht kennen und sie sei natürlich nicht gehalten, ihn zu beten. Aber ich fügte hinzu: “Wenn Sie ihn anschauen, können Sie einfach daran denken, dass einmal eine Mutter lebte, die vollkommen war”.»
Im Grunde war Johannes XXIII. nicht ein Mann, der sich auf dem Glauben ausruhte; er lebte vielmehr im Universums des Glaubens und von dort aus betrachtete er die Welt. Wir sollten die Predigt, eigentlich müsste ich sagen: das Porträt, das Kardinal Suenens zu Beginn der zweiten Konzilssession (28. Oktober 1963) in Anwesenheit der Bischöfe und Pauls VI. hielt, wieder lesen: «Johannes XXIII. war ein erstaunlich natürlicher und zugleich übernatürlicher Mensch… Alles entsprang aus einer Quelle. Er war mit einem solch übernatürlichen Geist natürlich, dass niemand eine “Lötstelle” (zwischen Natürlichkeit und Übernatürlichkeit) feststellen konnte.» Johannes XXIII. hatte mit souveräner Leichtigkeit die Synthese zwischen Natur und Gnade erreicht, die bei anderen das unvollkommene Ergebnis mühsamer Arbeit ist. Deshalb konnte ihn auch die ganze Welt intuitiv bei seinem Tod wie einen Vater betrauern und in ihm diesen Bund zwischen Gott und dem Menschen erkennen, den jeder mehr oder weniger deutlich nachzuahmen versucht, um die wahre Glückseligkeit zu finden.

Wir sind für das Leben geschaffen

Alle Charakterzüge der geistlichen Gestalt des Roncalli Papstes wurden in seiner tiefen und anhaltenden Beziehung mit seiner Heimat bereits mehr als nur skizziert. In seiner Todesstunde war sie jedoch ganz besonders ausgeprägt. Als er am Mittwoch, dem 15. Mai 1963, zum letzten Mal in den Petersdom hinabging, war er mit seinen Kräften am Ende; er dachte an den Tod und sagte zu seinen Begleitern: «O! Das Ave Maria! Das erste Ave Maria des Kindes, das letzte Ave Maria des Sterbenden!» Bis zu seinem Ende findet man in ihm diese überwältigende Einheit zwischen dem Kind und dem Greisen.
Bevor ich schließe, kann ich nicht umhin, Ihnen einige Blitzlichter aus seinen letzten Tagen vor Augen zu stellen.
Am Freitag, dem 17. Mai, zelebrierte er seine letzte heilige Messe. Er empfing Bischof Thomas Ryan, den er kurz zuvor zum Bischof in Irland ernannt hatte und der sein Englischlehrer gewesen war, als er in Istanbul sein Sekretär war. Er bat ihn um Verzeihung, dass er ein schlechter Schüler gewesen sei, aber er tröstete ihn damit, dass er nun in ein Land gehe, wo die einzige Sprache die Sprache der Liebe sei … und dass er diese Sprache gut beherrsche! Eine Woche später, am 24. Mai, machte er eine Aussage, von der Bischof Loris Capovilla, der dabei gewesen war, berichtete (vgl. «Das Ite missa est von Papa Giovanni», S. 212). Diese Worte gehören vielleicht zu den prophetischsten Worten, die aus seinem Herzen kamen und die testamentarischen Wert besitzen: «Als Kardinal Cicognani und Bischof Dell’Acqua kamen, sagte er: “In Anwesenheit meiner Mitarbeiter kam mir spontan in den Sinn, das Glaubensbekenntnis zu wiederholen… Mehr als jemals zuvor, mit größerer Gewissheit als in den vergangenen Jahrhunderten sind wir berufen, dem Menschen als Menschen zu dienen und nicht nur den Katholiken; zuerst und überall die Rechte der menschlichen Person und nicht nur die Rechte der katholischen Kirche zu verteidigen. Wie ich in meinem Eröffnungsvortrag beim Konzil gesagt habe: Die aktuellen Umstände, die Herausforderungen der vergangenen fünfzig Jahre, eine tiefere Kenntnis der kirchlichen Lehre haben uns vor neue Wirklichkeiten gestellt. Nicht das Evangelium ändert sich, sondern wir beginnen, es besser zu verstehen. Wer lange gelebt hat und zu Anfang des Jahrhunderts mit den neuen Aufgaben einer sozialen Aktivität, die den ganzen Menschen betrifft, konfrontiert war, wer — wie ich — zwanzig Jahre im Orient und acht Jahre in Frankreich gelebt hat und verschiedene Kulturen und Traditionen vergleichen konnte, weiß genau, dass der Moment gekommen ist, die Zeichen der Zeit zu erkennen, die Gelegenheiten zu ergreifen und weiter voraus zu schauen.»
Man brachte ihm die Wegzehrung. «Mein irdischer Tag neigt sich, aber Christus lebt und die Kirche kennt ihre Aufgabe». Am 1. Juni scherzte er noch: «Ich bin noch immer da, obwohl ich doch gestern wirklich dachte, aufzubrechen… Man weiß nie…, ich könnte auch noch geheilt werden. Wir sind für das Leben geschaffen…» Dann kommentierte er die Aussage Jesu: «Ego sum resurrectio et vita» und erzählte die Auferweckung des Lazarus (Joh 11, 1-44), wobei er — wie er es schon oftmals zuvor in seinen Katechesen vor den Gläubigen getan hatte — das Wort des Herrn wiederholte: «Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben». Und kraftvoll schloss er: «Jesus prüfte Marthas Glauben als er sie fragte: “Glaubst du das?”… Und wir, wir glauben es.»
Am Pfingstmontag, dem 3. Juni 1963, begann Johannes XXIII. nach zweitägiger Agonie um 19.49 Uhr, als auf dem Petersplatz, der schwarz von Menschen war, ein Kardinal gerade die Messe mit den Worten beendete «Ite missa est…» im Himmel mit den Engeln und Heiligen eine Messe, die nie enden wird.
Kardinal Roger Etchegaray. Red. C.P.


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