Alan Ames

Den Plan Gottes besser verstehen


=> MARIA HEUTE 407 INHALT

Der Band Botschaften an Carver Alan Ames berichtet über verschiedene Gespräche zwischen Gott und dem Autor. In dem hier folgenden Abschnitt lädt der Vater die Menschen ein, sich für die Wahrheit zu öffnen — die Wahrheit der Schöpfung, deren liebende Krönung der Mensch ist. Doch ist der Mensch demütig genug, die Hilfe und die Liebe anzunehmen, die Jesus ihm anbietet?

Die Wahrheit verstehen

Es gibt nur eine Wahrheit, die Wahrheit, welche von Gott kommt, die Wahrheit, welche Gott ist. Ob die Menschheit es glaubt oder nicht, es bleibt dennoch die Wahrheit.
In alten Zeiten glaubten viele nicht, dass die Welt rund wäre, doch sie ist es. Viele glaubten nicht, dass die Erde um die Sonne kreist, doch sie tut es. Die Wahrheit ist die Wahrheit, ungeachtet dessen, was der Mensch denkt. Versteht nun diese Wahrheit: Im Anfang war Gott; nichts existierte außer Gott. Es gab keine Sterne, keine Planeten, keine Gase, keine Atome, nichts, außer Gott.
Gott der Schöpfer erschuf in Seiner Liebe die erste Materie, und aus dieser Materie machte Gott alles. Es ist nicht wichtig, ob diese Materie winzige Atome waren, die explodierten, um die Masse zu bilden, oder ob es Masse war, die durch Gottes Wort ins Sein gebracht wurde. Was zählt, ist die Tatsache, dass Gott alles aus dem Nichts erschuf, und das ist die Wahrheit, ob die Menschheit es akzeptiert oder nicht. Die Menschheit streitet so viel ab, was wahr ist, bis sie den Beweis dafür sieht. Die Menschheit akzeptiert wenig, bis es einen Nachweis gibt, der es belegt. Die Menschheit verschließt ihre Augen vor der Wahrheit, bis ihre Augen durch überwälti-gende Tatsachen geöffnet werden, die zeigen, was wahr ist.
Jetzt ist die Zeit, um auf einige grundlegende Wahrheiten zu schauen, die von der Menschheit bestritten werden, und darüber zu diskutieren. Jetzt ist die Zeit, euren Sinn und euer Herz für die Realität der wahren Existenz der Menschheit und des Universums zu öffnen.

Die Evolution

Viele sagen, die Menschheit habe sich aus den Affen entwickelt. Wenn das so wäre, wo kamen dann die Affen her? Die Affen kommen ursprünglich von den Fischen, sagen sie, wo kamen also die Fische her? Die Fische kamen aus winzig kleinen Zellen, sagen sie, wo kamen also die Zellen her? Wenn die Zellen aus den Gasen entstanden, woher kamen dann die Gase?
Im Anfang kam alles von Gott. Es ist nicht wichtig, wie verschiedene Geschöpfe oder Pflanzen sich entwickelten, denn sie alle kamen aus Gottes Liebe.
Der Mensch sei ein Bruder der Affen, sagen viele Wissenschaftler. Das ist wahr in dem Sinne, dass Gott die Tiere auf der Erde schuf, um Gefährten, Freunde und Helfer der Menschen zu sein. Sollte nicht jeder einen Gefährten, einen Freund, einen Helfer als einen Teil seiner Familie bezeichnen? Sollte nicht jeder die Tiere liebevoll behandeln?
Die Menschheit ist einzigartig auf diesem Planeten. Es braucht nicht viel Intelligenz, um das zu erkennen. Wenn die Menschen ihre Einzigartigkeit durch natürliche Evolution wie die Tiere erreicht hätten, wie kommt es dann, dass es keine andere Spezies gibt, die ähnliche Eigenschaften wie die Vernunft erreicht, während sie sich mit der Zeit weiterentwickelt? Wenn die Menschheit von Affen abstammen würde, warum haben sich die Affen dann nicht so entwickelt, dass sie den Menschen ähnlicher sind? Was die Grundlagen angeht, müssten sie die Menschheit doch gewiss noch zu einem gewissen Grad einholen. Das Grundwesen wäre ja dasselbe, und deshalb hätten sie mit der Zeit immer mehr wie die Menschen werden müssen. Das ist nicht geschehen, und das wird nicht geschehen, weil Gott es in Seiner Wahrheit nicht so vorgesehen hat.
Es ist das Werk Gottes, dass Er ein Paradies für die Wesen machte, die Er in Liebe erschuf. Er schuf dieses Paradies mit all seinen Pflanzen, seinen Tieren und seiner Schönheit, damit Seine Kinder dort in Liebe und Harmonie existieren konnten. Gott gab alles, was zum Existieren auf diesem Planeten nötig war, und Gott machte es so, dass alle sich anpassen konn-ten, wenn die Umwelt sich veränderte. Gott erschuf die Erde als ein sich selbst erneuerndes Paradies für die Menschheit.
Frage: Manchmal wird der Geist des Menschen böse und von Hass erfüllt. Wie kann das geschehen, wenn Gott sie in Liebe und zur Liebe erschaffen hat?
Antwort: Als Gott den Menschen erschuf und ihn in ein Paradies brachte, wo er in Liebe wachsen konnte, gab Gott dem Menschen auch den freien Willen. Gott gab den Menschen den freien Willen, um eine Ewigkeit der Liebe oder eine Ewigkeit der Finsternis zu wählen. Gott gab den Menschen diesen freien Willen, weil Er die Menschen liebte und ihnen Seinen Willen nicht aufzwingen wollte. Wie ein Gärtner säte Gott den Samen und umgab ihn mit gutem Boden und Dünger in Form Seiner Liebe. Wie bei den Pflanzen sind einige zu schwach zum Wachsen, obwohl sie rundum von der Nahrung des Lebens umgeben sind. Wie bei den Pflanzen verdorren und sterben einige aus Mangel an Licht, und so verkümmern sie in der Finsternis.
Frage: Wie ist das möglich, da es doch guten Boden, gute Nahrung und gutes Licht gibt?
Antwort: Wenn eine Pflanze nicht gedeiht, obwohl sie alle Voraussetzungen hat, unter denen sie blühen sollte, liegt es daran, dass die Pflanze im Unkraut verstrickt oder von Insekten angegriffen worden ist, gegen die die Pflanze allein nicht ankommt. Ebenso ist es mit den Menschen. Obwohl sie alles haben, was sie brauchen, um das ewige Leben zu erlangen, sind sie manchmal nicht stark genug, um das Böse zu überwinden, das sie umgarnt und die Finsternis, welche ihre Seele angreift.
Stellt euch einen Garten vor, der ganz von Unkraut überwuchert und von Insekten befallen ist und in dem sich nur ein paar Blumen durch .die Überwucherung hindurchkämpfen, um das Sonnenlicht zu erreichen. So verhält es sich heute mit der Menschheit.
Frage: Sollte die Menschheit darüber nachdenken, was ein Gärtner in dieser Lage tun würde? Sollte die Menschheit darüber nachdenken, was Gott in dieser Lage tun würde?
Antwort: Es gibt nur eine Lösung, und diese ist, das Unkraut und die Insekten loszuwerden, die verdorrten Blumen auszureißen und jenen, die sich nach dem Sonnenlicht strecken, die Freiheit zu schenken, dies zu tun.
Als die Erde bereit war für Seine Kinder, erschuf Gott sie zum Leben. Gott gab ihnen die Körper, die sie zum Existieren auf diesem Planeten benötigten, und so ist es ganz natürlich, dass es Ähnlichkeiten mit den Tieren gibt, denn diese wurden erschaffen, um in derselben Umgebung zu existieren. Ähnlichkeit bedeutet nicht: das Gleiche. Gott schuf ein Abbild Seiner selbst, das Er mit Seiner Liebe und Seinem Geist erfüllte. Diese Abbilder waren Seine Schöpfung. Er nannte die Menschen Seine Kinder, die dazu bestimmt waren, auf ewig in Liebe bei Gott zu leben. Diese Kinder wurden von Gott erschaffen, um sich an Seiner Barmherzigkeit, Seiner Liebe und an Seinem ewigen Geschenk des Lebens zu erfreuen. Diese Kinder sind geschaffen, um bei Gott zu sein, jedoch nicht Gott gleichge-stellt; diese Kinder sind - Gottes Liebe.
Die Menschheit ist Gottes Geschenk an sich selbst — die Menschheit, der Gott so viele Gaben geschenkt hat. Die Menschen sind eine einzigartige Schöpfung Gottes, dazu geschaffen, dass sie sich zu wahren Geistern der Liebe entwickeln — Geister der Liebe, die kein Tier je sein wird!

Das Verhältnis von Gott zum Menschen

Gott, der die Menschen erschuf, stellte in Seiner Weisheit die Menschen über alle anderen Geschöpfe. Gott richtete dies so ein, dass das Geschenk eines ewigen Geistes, welches Er der Menschheit gegeben hatte, sich zu der Liebe entwickeln konnte, die zu sein der Mensch erschaffen wurde.
Frage: Warum erschuf Gott die Menschen nicht einfach so, wie Er sie haben wollte, statt dass sie sich erst dazu entwickeln mussten?
Antwort: In Seiner Liebe erfreut sich Gott daran zu sehen, wie Seine Schöpfung in der Liebe zu ihrem wahren Ich heranwächst. Es ist genauso wie bei einem Gärtner, der einen Samen sät und dann zusieht, wie er von einem Sämling zu einer Blume heranwächst, um seine wahre Schönheit zu zeigen. Bei Gott ist es so, dass Er sich daran erfreut, den Samen des Geistes heranwachsen zu sehen, bis er blüht und zu einer wunderschönen Blume der Liebe wird.
Frage: Obwohl die Lösung so offensichtlich ist, fragen viele: «Warum ist das nicht schon vorher geschehen?»
Antwort: Gott in Seiner Barmherzigkeit und Liebe will, dass die Menschheit ihren eigenen Garten säubert, und so schickt Er den Men-schen die Mittel dafür. Er schickt die Antwort, um das Böse und die Sünde auf Erden zu überwinden, welche die Blumen der Liebe ersticken, die Er erschaffen hat. Er schickt sich selbst in Seinem Sohn Jesus.
Frage: Jesus war vor ungefähr 2000 Jahren hier, und doch sind die Sünde und das Böse noch immer da. Wie ist das möglich, wenn Er das Böse doch besiegt hat?
Antwort: Der Herr und Gott Jesus besiegte das Böse durch Sein Opfer am Kreuz. Der Herr und Gott Jesus rettete die Menschen durch Sein Opfer am Kreuz, und der Herr und Gott Jesus zeigte durch Sein Opfer am Kreuz, dass Gott existiert.
Jesus bot allen Blumen im Garten die Erlösung an. Der liebreiche Jesus will nicht eine Blume verlieren, weil für Ihn alle kostbar sind. Anstatt einfach alles zu zerstören, was im Garten von Unkraut bedeckt war, bot er den gefangenen Blumen die Mittel an, um sich selbst zu befreien, damit auch sie die Sonne sehen konnten.
Dieser Prozess braucht Zeit, denn die Schwachen und Sterbenden müssen gestärkt werden, müssen sich erholen und müssen demütig genug sein, um die Hilfe und Liebe anzunehmen, die Jesus anbietet. Wenn diese Blumen Gottes Hilfe annehmen, versucht das Unkraut im Garten noch mehr, sie zu unterdrücken. Manchmal werden sie mit dem Unkraut ausgerissen und in den finsteren Teil des Gartens gebracht, wo sie verdorren und sterben. Das Unkraut sieht oder versteht jedoch nicht, dass immer stärkere Blumen wachsen und dieses anhaftende Unkraut abschütteln. Diese stärkeren Blumen zeigen, dass Gottes Liebe wächst und dass es eines Tages so viele starke und hohe Blumen der Liebe geben wird, dass alles Unkraut abfallen und in ihrem Schatten sterben wird.
Der liebreiche Jesus nährt diese Pflanzen, Er pflegt sie, säubert sie und führt sie zum Sonnenlicht. Der liebreiche Jesus sät neue Samen in dem Garten, die noch kräftiger wachsen und den Garten mit dem Duft der Liebe erfüllen werden. Irgendwann in der Zukunft wird das Einsammeln des Unkrauts und des Ungeziefers stattfinden. Es wird zusammengenommen und verbrannt werden, damit der Garten nie mehr vom Bösen überwuchert wird.
Gott Vater,
den 2. April 1995


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