San Damiano
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Frau Jeannine Giraudeau-Bourdelois, die Autorin des Buches «Die Liebe ist stärker als der Tod», hielt am 28. Oktober 2003 im Hotel Bedfort in Paris einen Vortrag. Im vollbesetzten Saal hatten 160 Personen Platz.
Die meisten der Anwesenden waren voller Trauer, da sie einen oder mehrere geliebte Menschen verloren hatten. Sie hatten das Gefühl, als trügen sie innerlich an einer unsichtbaren Last, die sie daran hindert, wieder Hoffnung und Lebenswillen zu haben. Sie ähnelten ein wenig Ertrinkenden, die verzweifelt nach einer Rettungsboje suchen, um sich daran festzuklammern. Manche fragten sich, ob es nicht besser wäre, alles zu lassen, um nicht mehr diese innere Zerrissenheit zu spüren, die sie von morgens bis abends martert und zusätzlich in der Nacht, in der sie nur mit Tabletten Schlaf finden.
«Alle diese hoffnungslosen Blicke, die auf mich gerichtet waren, machten mich sehr betroffen», schreibt Frau Giraudeau-Bourdelois. «Blitzartig wurde mir klar, wie wichtig mein Zeugnis und die Sendung, die mir der Himmel anvertraut hatte, sein würde. Ich betete daraufhin ganz inständig zu Unserer Lieben Wundertätigen Frau von den Rosen, die diese Menschen viel besser kennt als ich, und zu Gott, der sie unermesslich liebt, damit sie mich führen und mir helfen, diese Leidgeprüften davon zu überzeugen, dass sie weder allein, noch verlassen sind. Dann erzählte ich ihnen von dem Drama unseres Lebens, von dem furchtbaren Schmerz, den wir empfunden hatten; sie spürten, dass ich eine von ihnen war, dass ich sie verstand. Auf ihren Gesichtern zeichnete sich Vertrauen ab.
Sie empfingen die Gewissheit, dass ihre Lieben durch die Gnade Jesu Christi lebendiger sind als jemals zuvor. Und anstatt zu klagen rechnen die Verstorbenen mit unserer Hilfe, damit sie in den Himmel kommen. Die wirksamste Weise, sich mit ihnen zu verbinden, ist das Rosenkranzgebet.
Ich zeigte ihnen meinen Rosenkranz und erklärte ihnen, wie es “funktioniert” und verteilte Fotokopien der wichtigsten Gebete. Ich habe ihnen gesagt, dass sie sich ihren Lieben ganz nahe fühlen werden, wenn sie morgens und abends beten, und dass sie immer mehr mit Kraft, Liebe und Freude erfüllt werden.
Wir sollen mit Gott sprechen, mit Maria, mit unseren Lieben und wir sollen an ihren Jahrestagen Messen feiern lassen, liturgische Feiern begehen, eine Wallfahrt z.B. nach San Damiano machen.
Ich habe ihnen von Maria heute berichtet, von diesem Schatz, der jeden Monat zu ihnen kommt, wenn sie Abonnenten werden, und der sie über die derzeit so zahlreichen Marienerscheinungen auf dem Laufenden hält.
Alle Anwesenden erhielten ein Tüchlein, das in San Damiano gesegnet worden war. Die Gesichter waren jetzt entspannt. Die Menschen hatten wieder Vertrauen gefasst und werden sich bemühen, das Gehörte in die Tat umzusetzen.»
Frau Giraudeau-Bourdelois
Literatur:
«Die Liebe ist stärker als der Tod», Weint nicht mehr Zeugnis über die Zärtlichkeit Gottes in unseren Nöten von J. Giraudeau-Bourdelois, 208 S. + 16 S. Farbabb., 14x22 cm
E 15. CHF 22.
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Im Sommer 1975 war ich zum ersten Mal über Fronleichnam in San Damiano. Ich war ganz erstaunt, mit welcher Ehrfurcht und Andacht hier gebetet wurde. Meine Bekannte fragte mich, ob ich mit ihnen eine Sühnenacht halten würde. Ich war mir nicht so sicher, ob ich die Nacht durchbeten könnte, da wir ja eine 15 Stunden-Fahrt hinter uns hatten. Ich willigte ein. Nachts gegen ein Uhr wurde ich richtig zum Paradiesgärtchen hingezogen. Ich kniete nieder und sah plötzlich, dass sich am Himmel einiges tat. Hinter der Madonna entstanden hohe Bäume und in der Mitte ein großer, freier Platz. Ich erschrak, wusste aber im Moment nicht was das zu bedeuten habe. Es dauerte so einige Minuten, da fiel mir ein, dass dies der Vorplatz unserer Waldkapelle war, die in der Nähe meines Heimatorts steht. Morgens in aller Frühe bei der Rosenkranzprozession sah ich wie die Sonne sich drehte und jeweils eine andere Farbe annahm. So gegen 12Uhr Mittag schaute ich durch meinen Fotoapparat in die Sonne. Mir wahr so, als sähe ich einen Kelch voller Hostien, die über den Kelch herausquellen.
Dies war ein großes Geschenk der Muttergottes. Ihr sei tausendmal gedankt.
Frau E. F. in L.
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Ich möchte ein Versprechen an die Muttergottes von San Damiano einlösen und ihr danken.
Im Jahre 2002 bin ich ins Krankenhaus gekommen, und zwar wegen einer Nervenlähmmung, von einem Virus verursacht. Beine und Arme waren kraftlos, ich konnte nicht mehr gehen und nichts mehr halten. Ich habe mich der Mutter der Rosen von San Damiano empfohlen und nach 12 Tagen bin ich geheilt entlassen worden. Die Ärzte sprachen von einem Wunder.
Zu Hause habe ich dann ein «offenes Bein» bekommen. Die Wunde sah sehr schlimm aus und meine Familie und ich befürchteten, dass die Wunde sich nicht mehr schliessen würde. Ich habe ein S. Damiano-Tüchlein auf die Wunde gelegt und nach 8 Tagen war das Bein geheilt, ohne Medikamente, ohne Arzt…
Frau C. H. aus B., Italien
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Im Jahr 2001 beschloss ich nach einem Trauerfall, der mir den Boden unter den Füßen weggezogen hatte, nach San Damiano zu fahren. Ich wollte vor allem sehen, ob das, was in der Zeitschrift Maria heute steht, die ich über eine Freundin kennenlernte, auch wirklich stimmte.
Ich war unter vierzig Pilgern, die beteten und Gnaden erhofften. Unser Bus fuhr in Paris ab. Ich war sehr bewegt.
Als wir gegen 5.00 Uhr morgens im Paradiesesgärtlein ankamen welche Gefühle! Dieser Tag des Gebetes erschütterte mich zutiefst! Nach meiner Rückkehr: so viele Gnaden! Ich konnte meinem Leben wieder einen Sinn geben, denn ich hatte den Glauben wiedergefunden.
Ich kehrte nach San Damiano zurück, um Unserer Lieben Frau von den Rosen zu danken. Die Gnaden waren diesmal für meine Familie.
Ich habe auch den Rosenduft erlebt.
Frau I.P., Frankreich
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