Jean, Bote des Heiligen Geistes
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Am 13. Dezember 1996 starb Jean im Alter von 43 Jahren an einer inneren Blutung. Durch innere Einsprechungen richtet er an seine Eltern Botschaften der Liebe, der Hoffnung und des Glücks, in denen er sie bittet, für die Verstorbenen zu beten.
Die zwei ersten Bände dieser Botschaften haben schon viele Leser begeistert und waren ihnen von großer Hilfe.
Im 1. Band erfahren wir, dass es überaus wichtig ist, all jener zu gedenken, die uns verlassen haben. Wer wird später dann unser selbst gedenken? Der Tod ist kein Schlusspunkt, sondern eine neue Geburt.
Im 2. Band werden ganz verschiedene Themen angesprochen: Gott, der Heilige Geist, Christus, die Jungfrau Maria, die Engel, die Heiligen, das Fegefeuer, die Hölle, die Auferstehung, die Vergebung, das Gebet… der Tod, die Auferstehung von den Toten, der Dämon, das Ende der Zeiten.
Der 3. Band erscheint soeben. Das Buch behandelt viele aktuelle Themen in einer großer Achtung vor den verletzten Personen, so dass diese die hilfsbereite Hand spüren, die sich ihnen helfend entgegenstreckt, um ihr Leiden zu lindern und sie zu heilen, ohne sie jedoch zu verurteilen, zu verachten oder links liegen zu lassen.
Hier ein Auszug des letzten Buches der Botschaften von Jean: «Im Kraftfeld der Schöpferliebe Gottes»
Hebräerbrief 6,4-5: Denn es ist unmöglich, Menschen, die einmal erleuchtet worden sind, die von der himmlischen Gabe genossen und Anteil am Heiligen Geist empfangen haben, die das gute Wort Gottes und die Kräfte der zukünftigen Welt kennen gelernt haben… erneut zur Umkehr zu bringen…
Unter dem Wirken des Geistes Gottes haben die Apostel Wunder vollbracht! Diese wahren Ereignisse bezeugen das Wirken unseres Vaters im Himmel. Wenn eure Seelen heute geistig trocken sind, so solltet ihr erneut den Katechismus der katholischen Kirche lesen, euch von religiösen Büchern und vor allem von der heiligen Bibel nähren, die eure Erwartung nie enttäuschen.
Als ihr zur Erstkommunion gegangen seid und die Firmung empfangen habt, wart ihr sehr enttäuscht, dass ihr keine außergewöhnliche Veränderung in euch gespürt habt. Stellt euch vor, dass man eine Steckdose in eurer Wohnung, das heißt in eurem Geist, anbringt und ihr euch nicht an diese Steckdose anschließt, von der das Licht ausgeht. Dann bleibt eure Wohnung dunkel, und ihr habt nichts von dieser Steckdose. Wenn ihr keinerlei Anstrengung unternehmt, um auf Ihn zu hören, werdet ihr keinerlei Nutzen aus der wirkmächtigen Gegenwart des Heiligen Geistes ziehen.
Auf den Heiligen Geist hören heißt, Ihm sein Herz in jedem Augenblick des Tages zu öffnen. Dann wird Seine sanfte Vormundschaft euch leiten. Seine zurückhaltende und liebevolle Stimme wird euch zum Guten drängen und euch von der Versuchung fernhalten, vor allem wenn der Teufel versucht, euch in Fallen zu locken, die von seinem Gift verseucht sind.
So vermeidet ihr auch, dass ihr von all den schönen Worten und Versprechen angeblicher Weiser verführt werdet, die nur darauf aus sind, euch von eurem Glauben abzubringen und den einzigen Schatz eurer Welt zu zerstören: Jesus Christus, wahrer Mensch und wahrer Gott.
Betet inbrünstig zum Heiligen Geist und bittet Ihn um die Gabe der Unterscheidung, die ihr so dringend nötig habt, um im Zögern, im Nebel und in der Dunkelheit das Licht Gottes und Seine eindeutige, aber so großzügige Wahrheit zu erkennen, die das Gute vom Bösen und die Schafe von den Wölfen scheidet. (19.05.2002)
Auf oft ganz unterschiedliche Weise seid ihr ständig auf dem Weg zum himmlischen Jerusalem. Jesus hat euch den Weg dorthin gezeigt. Um diesem Weg zu folgen, ist es entscheidend zu wissen, was Gott von euch erwartet, recht zu verstehen, was eure Möglichkeiten sind, und zu wissen, ob wirklich Er zu euch spricht und nicht etwa ein böser Geist.
Der Helfer eures christlichen Lebens ist der Heilige Geist, der euch durch eure Existenz zum Reich Gottes führt. Euer Weg ist von Fallen, Dunkelheit, Gefahren, Gewissheiten, aber auch Unsicherheiten übersät. Ihr habt eure Willensfreiheit; daher müsst ihr eure Intelligenz und euren Wunsch einsetzen, es recht zu machen.
Der Heilige Geist erlaubt euch, zwischen der für euer Wachstum notwendigen Prüfung und der Versuchung zur Sünde zu unterscheiden. Durch diese Versuchung lernt ihr euch besser kennen und entdeckt so das ganze Ausmaß eurer Armseligkeit.
Ihr steckt im Kampf zwischen dem Fleisch und dem Geist und dürft euch auf keinen Fall von der Sünde durchdringen lassen. Ihr dürft nicht den Mut verlieren, ihr dürft keine Rückschritte machen und noch weniger auf der Stelle treten.
Ihr findet also das Mittel, um die Versuchung abzuweisen und die Kraft, ihr zu widerstehen, im Gebet, im Rosenkranz, bei der Beichte und besser noch indem ihr in diesem Anliegen die Kommunion empfangt. (17.09.2001)
Der Geist Gottes möchte helfen, folgendes Wort Jesu zu verstehen und in die Tat umzusetzen: «In Gott sein, Gott in mir und ich in Gott.» In Gott sein hebt alle Grenzen des Raumes, der Zeit, der Kulturen und der Rassen auf.
Das Unsichtbare hilft, das Sichtbare zu sehen und besser zu verstehen, das leider wegen des Verhaltens der Menschen aus nichts Gutem besteht. Durch den menschlichen Geist gelangt ihr zum Verständnis der Dinge. Mit dem Geist Gottes jedoch bekommt ihr den Sinn für die Wirklichkeit der Ewigkeit, zu der ihr und wir gehören.
Öffnet die Heilige Schrift, dann entdeckt ihr auf jeder Seite den Geist Gottes. Durch die Kirche wird die Sendung verbreitet und fortgesetzt, die die Apostel an Pfingsten bekommen haben. Überall auf der Welt ist die Kirche zugegen. Sie ist bis an die Enden der Erde vertreten, um die Menschen daran zu erinnern, dass sie durch die Kraft des Heiligen Geistes die Möglichkeit haben, Liebe weiterzugeben und gemeinsam aus der Liebe zu leben.
Trotz des Donnergrollens, das Krieg ankündigt, lebt ihr im Zeitalter des Heiligen Geistes, der wie am Pfingsttag auch weiterhin wirkt. Alle Menschen sind fähig, diesen Geist zu empfangen, daher wird Er euren Planeten durchdringen.
Wenn Er in euch eindringt, erlaubt euch der Heilige Geist nicht nur, den wahren Sinn des Lebens zu verstehen, sondern auch, ihn den anderen zu vermitteln. Dieser Geist löscht eure Unterschiede nicht aus, aber Er verwandelt diese Unterschiede und erlaubt euch, den anderen durch und über alles hinweg zu erreichen.
Verbreitet die frohe Botschaft, damit die Welt sich vom Heiligen Geist, dem Anwalt Jesu, überzeugen lässt. Lebt gemäß dem Geist und weniger nach dem Fleisch. Bittet den Geist um die Gnade, dass jeder auf seine Weise die Wunder Gottes in seinem alltäglichen und persönlichen Leben verkünden kann.
Ihr seid euch wohl bewusst, dass ihr zwischen den Mächten des Lebens und des Nichts, wie zwischen den Mächten des Guten und des Bösen stets im Mittelpunkt eines ununterbrochenen Kampfes steht.
Bei diesem Kampf, der in jedem eurer Herzen ausgetragen wird, sind die Mächte des Bösen erkennbar: Es sind Neigungen, die nicht nur zu Zügellosigkeit, sondern auch zu Hass und Streit führen. Diese Neigungen stehen im Widerspruch zum Wesen des Heiligen Geistes, der zu Liebe, zu Freude, zu Güte und zu Demut führt.
Die schlechten Neigungen findet ihr im Verhalten derer, die auf die eine oder andere Weise Macht besitzen. Oft sind sie voller Hochmut und allen Friedensgesprächen gegenüber gleichgültig; sie prahlen mit ihrer Macht, ohne die unheilbringenden Folgen zu bedenken, die sich daraus ergeben. All das sind die Formen von Gewalt, die das menschliche Leben stets angreifen.
Der Geist Gottes ist der Geist der Liebe, der euch in die ganze Wahrheit einführt. Der Geist offenbart euch schrittweise die Gegenwart der Mächte des Bösen und des Guten in euch selbst und in der Welt.
Vertreibt die Zweifel aus eurer Seele. Diese Zweifel bringen euch dazu, die Wirklichkeit der Einflüsse aus der unsichtbaren Welt abzulehnen. Der Herr, aber auch die heilige Jungfrau Maria, der ganze himmlische Hof und wir, eure lieben Verstorbenen im Himmel, sind nicht abwesend, sondern wirklich gegenwärtig, auch wenn wir für eure leiblichen Augen unsichtbar bleiben.
Wir werden immer auf euren Ruf antworten, so wird eure Seele wieder zum Stand der Gnade finden. Dieser Stand der Gnade erlaubt ihr, die reine Luft des Himmels mit vollen Lungen einzuatmen, um in der Gegenwart des Herrn zu leben. Dann habt ihr keinen unrechten Blick, keine aufdringliche Neugier, kein Wort des Hochmutes und des Zorns mehr, sondern geht in einer überwältigenden Liebe auf.
(29.01.2003)
Literatur:
«Jean, ein Bote des Lichtes» , Botschaften von Jean - Lehren und Gebete (Band 1), von Y. und R. Cara, 150 Seiten, 14,5x22 cm, E 13. CHF 20.
«Die Gemeinschaft der Heiligen» Botschaften von Jean - Lehren und Gebete (Band 2), von Y. und R. Cara, 224 Seiten, 14,5x22 cm, E 14. CHF 21.
«Im Kraftfeld der Schöpferliebe Gottes» Botschaften von Jean - Lehren und Gebete (Band 3), von Y. und R. Cara, 224 Seiten, 14,5x22 cm, E 14. CHF 21.
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