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Als meine Frau und ich zum ersten Mal nach San Damiano fuhren, nahmen wir eine Freundin mit, die den Ort gut kannte, sowie eine weitere Freundin, Andrea, die große familiäre Probleme hatte und daher viele Gnaden von Unserer Lieben Frau von den Rosen erbitten wollte. Diese Sorgen beschäftigten sie so sehr, dass sie während der ganzen Autofahrt von Périgord ab nur noch davon sprach!
Sobald wir angekommen waren, gingen wir nach dem abendlichen Gebet direkt zum Paradiesesgärtlein, während Andrea vor der großen Christusstatue stehenblieb. Zu dieser späten Stunde war der Ort ganz verlassen, mit Ausnahme einer Frau, die unter Tränen betete. Andrea erzählte uns, dass sie sich neben diese Frau stellte und schon sehr bald ihre Tränen nicht mehr zurückhalten konnte, da ihr Kummer so groß war. Da kam eine «junge Dame» zu ihnen, legte beiden sanft eine Hand auf die Schulter, sagte ihnen tröstliche Worte und lud sie ein, mit ihr zu beten. Diese junge Dame, die ein blaues Kopftuch trug, begann das «Gegrüßet seist du, Maria» und die beiden Frauen beteten in ihrer Not die zweite Hälfte. Nachdem das erste Gesätz beendet war, spürten die Frauen, dass die Dame ihre Schultern losgelassen hatte; sie wandten sich um, aber die Dame war bereits verschwunden, obwohl es faktisch unmöglich war selbst für einen Weltklasseläufer so schnell außer Sichtweite zu sein! Eines ist jedoch gewiß: seit diesem Augenblick ist Andrea wieder heiter geworden; sie strahlte von einer unermeßlichen Freude und wir waren über ihre Verwandlung völlig überrascht!
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Ich fuhr jeden Monat nach San Damiano, denn ich hatte das Gelübde gemacht, eine Novene zu halten, um eine große Gnade zu empfangen. Ich war also am Sonntag, an dem Fronleichnam gefeiert wurde, in San Damiano. Es wurde eine riesige Menschenschar erwartet... Obwohl ich viel zu früh da war, war die Kirche bereits gesteckt voll und sogar der Platz vor der Kirche und die Straße waren bevölkert.
Ich dachte, dass es niemals möglich sein würde, pünktlich zum Gebet im Paradiesesgarten zu sein, wenn man noch die Zeit der Predigt, aber auch die Zeit der Kommunionausteilung einrechnen würde. Die Kommunion wurde nämlich nur von Don Pietro und P. Francesco, einem Kapuziner, ausgeteilt und deshalb fragte ich mich, ob es nicht besser wäre, zum Paradiesesgarten zu gehen, um mein Gelübde zu halten, oder ob ich bleiben sollte, um an der Prozession mit dem Allerheiligsten durch die Straßen von San Damiano teilzunehmen. Ich sagte mir, dass in Frankreich das Allerheiligste kaum noch durch solche Prozessionen verehrt wird und dass es daher sicher vorzuziehen sei, daran teilzunehmen, insbesondere da Maria, demütig wie sie ist, hinter ihren Sohn zurücktritt!
Ich war also mit meinen Gedanken beschäftigt, als mich ein Italiener anstieß, weil er ein Foto von der Sonne machen wollte (der Himmel war ganz blau, ohne irgendeine Wolke!) und schon sah ich, wie aus seiner Sofortbildkamera das Foto kam: auf dem Foto war dieser blaue Himmel zu sehen, aber die Sonne war in der Ecke des Fotos, während in der Mitte ein herrliches, goldenes Ostensorium war. Ich möchte hinzufügen, dass es keine Wolke war, die einem Ostensorium glich, sondern es war wirklich so, als sei ein echtes Ostensorium fotografiert worden. Natürlich verstand ich, dass dieses Zeichen eine Antwort auf meinen Gewissenszustand war, aber die Italiener, die ganz überrascht und voller Bewunderung waren, riefen einander zu und stießen sich an, denn alle wollten dieses wundervolle Foto sehen.
Ich beschloß also, an dieser Prozession teilzunehmen, aber ich war perplex als ich sah, wie lange die Austeilung der Kommunion dauerte. Anschließend war die Prozession und dann kehrte Don Pietro zum Altar zurück und verkündete, dass alle, die zum Paradiesesgarten gehen wollten, nun aufbrechen könnten, denn die Gebete würden bald beginnen. In aller Eile machte ich mich auf den Weg und zu meiner großen Überraschung waren die Herren, die die Gebete anleiteten, erst bei den Vorbereitungen. Später erfuhr ich, dass die Gebete im Paradiesesgarten in Absprache mit Don Pietro später begonnen hatten.
Ich bin viele Jahre lang jeden Monat nach San Damiano gefahren.
Am 16. September 2001
A. aus R.
Ich war 62 Jahre alt, als ich von einer Krankheit befallen wurde, die in kurzer Zeit dazu führte, dass ich an den vier Gliedmaßen gelähmt war. Ich hörte mit allen Behandlungen auf und rief Unsere Liebe Frau von der Dreifaltigkeit, vom Rosenkranz, von den Rosen, von Fatima an, ohne den Mut zu verlieren. Eines Morgens wartete ich auf meine Tochter, die mich waschen sollte, als ich auf einmal einen herrlichen Rosenduft im ganzen Zimmer bemerkte. An jenem Tag konnte ich den Daumen etwas bewegen und nach und nach die ganze Hand. In meine Beine kehrte die Kraft zurück und ich konnte mich in der Wohnung und bis zum Garten bewegen.
Jetzt bin ich bald 90 Jahre alt und es geht mir sehr gut.
Ein Dank an unsere gute Mutter, die man nie vergebens anruft.
Frau B.S
Auf Anraten einer Freundin bin ich zum ersten Mal im Oktober 1982 nach San Damiano gefahren. Ich wollte dort die Bekehrung meiner Tante (95 Jahre) und meines Vaters (91 Jahre), erbitten, die beide verwitwet waren und katholische Wurzeln hatten. Ich lebte bei meinem Vater; meine Tante zog zu uns und ich bereits im Ruhestand kümmerte mich um beide
Wenn ich eine Betreuung für meine betagten Angehörigen finden konnte, fuhr ich nach San Damiano. Nach dem Tod meiner Tante und meines alten Vaters, habe ich die Novene gehalten
Ich danke Maria für die empfangenen Gnaden.
Frl. M.C., H.
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