Ein hebräischer Gedankengang
im Werk «Das Wahre Leben in Gott»

Offenbarungen an Vassula Ryden

Bücher von Vassula

=> MARIA HEUTE 399 INHALT

Die englische Ordensschwester Seraphina untersuchte «Das Wahre Leben in Gott» im Licht ihrer mehrjährigen rabbinischen Studien.

Bei der Lektüre des «Wahren Lebens in Gott» kommt einem manchmal der Gedanke, dass es nützlich wäre, es in derselben Weise zu drucken wie die «Jerusalemer Bibelausgabe», und zwar mit Vassulas persönlichen Anmerkungen als Fußnoten, links neben dem Text alle zwei Zeilen eine Numerierung der Sätze, und rechts die vollständigen Bibelreferenzen, sowohl für die direkten als auch für die analogen Zitate aus der Heiligen Schrift. Hinten in jedem Band würde man sich ein vollständiges Register der Schriftstellen wie in der Anordnung der Bibel wünschen. Eine solche Ausgabe wäre nicht nur nützlich, sondern hätte auch eine wichtige Bedeutung für die Aufgabe der Unterscheidung (ob diese Schriften von Gott stammen) und würde zudem allen denen, die diese Schriften meditieren, erlauben, die großartige Liebe Gottes zu uns zu erkennen, die uns aus den Sätzen des Alten Testaments zuströmt, das oftmals zu Unrecht beschuldigt wird, Gott als einen strengen Rächer darzustellen.

Immer wieder Zitate aus den Heiligen Schriften

Die Heiligen Schriften werden im «Wahren Leben in Gott» ständig zitiert, wenn auch die Verweisstellen darauf nicht so zahlreich sind. Diese Zitate fließen dann in ihrer Syntax vollkommen zusammenhängend in den übrigen Text ein. Allein diese beiden Gesichtspunkte bezeugen schon lebhaft den übernatürlichen Ursprung des Mitgeteilten. Niemand kann behaupten, dass es sich um eine private oder persönliche Meditation handelt, denn man kann nur über etwas schon Bekanntes meditieren.

Das «Wahre Leben in Gott» gibt die hebräische Ausdrucksweise ganz korrekt wieder

Die große Anzahl der Schriftzitate innerhalb der Sätze oder des Textkorpus geht über das Maß dessen hinaus, was das Gedächtnis der meisten Leute speichern kann, dass es nämlich ständig unbewußt ganze Abschnitte der Heiligen Schrift, und nicht nur einige gesonderte Psalmen oder bevorzugte Stellen des Evangeliums zitieren könnte. Außerdem sind viele Zitate oder verwendete Ausdrücke ganz und gar hebräisch, sogar da, wo diese in einigen unserer modernen Bibelversionen nicht korrekt übersetzt sind, wenn zum Beispiel die Texte in ihrer Wiedergabe ganz unhebräische Wendungen erhalten haben. Das «Wahre Leben in Gott» bringt die korrekten hebräischen Ausdrücke. Wir möchten in einer kurzen kritischen Studie einige Texte aus dem «Wahren Leben in Gott» untersuchen, in denen die hebräische oder jüdische Dimension ganz deutlich aufscheint.

1. Ein grammatischer Gesichtspunkt

In alten Bibeln wie der «King-James-Ausgabe» beginnt jeder Satz mit «Und». Wenn wir also die Genesis anschauen, finden wir: «Und Gott sprach...» In einigen modernen Ausgaben wie der «Bible amplifiée» oder der «New American Standard» finden wir auch dieses «Und»; warum steht es da also, und was ist seine Bedeutung?
Im biblischen Hebräisch gibt es keine grammatischen Einheiten (Sätze). Eine rabbinische Lehre sagt, dass das Fehlen grammatischer Einheiten und der Gebrauch des «Und» offenbart, dass das Werk Gottes seit Beginn der Schöpfung und die ganze Heilsgeschichte hindurch ein einziger fortgesetzter Akt Gottes, der da abläuft, ist, und das wird also in einem einzigen fortlaufenden Satz ausgedrückt. In der «King-James»-Ausgabe und der «New American Standard» wird dieses «Und» am Beginn eines jeden Verses auch beibehalten, wenngleich sie wahrscheinlich meist griechische Vorlagen haben, die normalerweise eine Interpunktion kennen.
In dem Werk «Das Wahre Leben in Gott» gibt es keine Punkte, die die Sätze trennen. Die exakte Wiedergabe des Textes ist daher für die Juden, die Exegeten und jeden, der bei der Lektüre den Text darauf hin prüfen will, ein Zeugnis für den göttlichen Ursprung. Ein falscher Prophet ohne Schriftkenntnis hätte ganz natürlicher Weise Punkte an das Ende der Sätze gesetzt.

2. «Gib acht auf das Geräusch Meiner Schritte»

Dies ist ein besonderer jüdischer Ausdruck zur Bezeichnung der Ankunft des Messias und des messianischen Zeitalters. Jesus benutzt im «Wahren Leben in Gott» häufig diesen Ausdruck; er darf nicht verwechselt werden mit ähnlich lautenden Sätzen wie: «Meinen Fußspuren folgen».
«Gib acht auf das Geräusch Meiner Schritte» steht im Zusammenhang mit den fünfzehn Anzeichen, die nach dem Talmud dem Kommen des Messias und dem messianischen Zeitalter voraus gehen. Das Erkennen dieser Zeichen (auch die Christen haben ja mehrere Anzeichen, die der Zweiten Ankunft voraus gehen) entspricht dem, was die Christen die «Zeichen der Zeit» nennen würden. Ohne Kenntnis dieser jüdischen Redewendung würde ein falscher Prophet diesen besonderen jüdischen Satz nicht benutzt haben, sondern eher den christlichen Ausdruck «Zeichen der Zeit».

3. «Die Geburtswehen»

In der Botschaft vom 25. August 1988 lesen wir: «Schon haben die ersten Geburtswehen eingesetzt, aber wie eine Irre macht sich Meine Schöpfung darüber lustig und weist Meine ersten Anzeichen zurück».
Der Ausdruck der «Geburtswehen» entspricht auch in besonderer Weise der jüdischen Messiaserwartung. Das Wort «Geburtswehen des Messias» wird genau wie die «Schrittte des Messias» nach dem Talmud (d.h. Sanhedrin) zu den 15 Erkennungszeichen gezählt, die Seiner Ankunft voraus gehen.
Nach einer rabbinischen Lehre über die talmudische Auslegung der «Geburtswehen des Messias» heißt es, dass der Messias entweder dann kommt, wenn die Welt vollständig unschuldig oder vollständig sündhaft ist. Das Erste Kommen Christi erfüllte das erste Kriterium insofern es einen Menschen, Maria, gab, die ganz frei von jeder Sünde, vollkommen unschuldig, Ihn zu empfangen vorbereitet war, Maria, die in sich selbst das gesamte jüdische Volk repräsentierte.
Das Zweite Kommen Christi – einzig und allein in Seiner Gottheit, die in die Seelen der Gereinigten kommen will – erfüllt das zweite Kriterium: Er kommt dann, wenn wir die Sünde auf der ganzen Welt verbreitet sehen: allein schon die in allen Ländern von Osten bis Westen vorgenommene Abtreibung erfüllt dieses Kriterium. Die «Geburtswehen des Messias» beziehen sich jedoch auf alle fünfzehn Anzeichen, denn sie umfassen den allgemeinen Glaubensabfall in der ganzen Welt (den Rationalismus), der in unserer Zeit sowohl das Judentum als auch die Kirche untergräbt. Die Anspielung Jesu auf die «Geburtswehen» und auf Sein Kommen wird also von den jüdischen Lesern erkannt werden: «Ihr lebt bereits unter dem ersten Anzeichen Meiner Wiederkehr; die ersten Geburtswehen haben bereits eingesetzt.» (Das Wahre Leben in Gott, 25.8.1988).

4. «Die bösen Neigungen»

Die Botschaft vom 15. April 1996 beginnt mit dem Ausruf: «O böse Neigung, wie bist du so mit Schmutz besudelt, Erde!» Die böse Neigung (hebr. yetser ha-ra) ist die hebräische Bezeichnung für das, was die Christen «Erbsünde» nennen, nach der die Neigung, das Böse zu tun, sich als bequemer heraus stellt als das Gute zu tun. Das Judentum dringt jedoch tiefer in diese Vorstellung ein: Alles Böse steht in den jüdischen Schriften mit dem «yetser ha-ra» in Zusammenhang. Auch Satan wird mit dem «yetser ha-ra» identifiziert, insofern es im Buch Hiob die Funktion Satans ist, den Menschen zu versuchen; das bewirkt, dass der sittliche Sinn des Menschen bestärkt wird. Die Versuchung darf die Grenzen, die Gott zu diesem Zweck erlaubt, nicht überschreiten (vgl. Hiob 1,12; 2,6). Das «yetser ha-ra» wird metaphorisch «Sauerteig» im Sinne eines Gärstoffes der Leidenschaft genannt (Berakoth 17a), der den Menschen hindert, den Willen Gottes zu tun. Es gibt aber noch eine tiefere Bedeutung davon:
Am Vorabend des Passah-Festes (unser Osterfest) durchsuchen die Kinder der Hebräer mit einem Licht das Haus nach verborgenen Sauerteigresten, die sie vor dem Tag der Befreiung (das Passah feiert die Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei) hervorziehen. Der tiefere Sinn dessen ist, dass die Juden vor der Feier ihrer Befreiung durch das Licht des Gewissens, welches die «Lampe des Herrn» (Spr 20,27) ist, aus ihrem Herzen das «yetser ha-ra» ausreißen sollen.
Alle diese Vorstellungen des jüdischen Denkens finden sich in dem Wort «böse Neigung» im «Wahren Leben in Gott» ausgedrückt. Darüber hinaus ist das Herausreißen der Bösen Neigung vor dem Tag der Befreiung ein Widerschein der Botschaft des «Wahren Lebens in Gott», die uns auf den Tag des Herrn vorbereitet, indem sie alle Sünden aus unserem Herzen ausreißt. Kann es noch eine weitere Bedeutung geben? Ja!
Das «yetser ha-ra» , die Böse Neigung, die allen Menschen gemeinsame Erfahrung, wird – so sagen die Rabbinen – im messianischen Zeitalter ausgetilgt. Im «Wahren Leben in Gott» sagt der Herr: «Wenn Mein Tag kommt, werde Ich alles Böse ausreißen und es verschließen» (10.11.1988). So wird dann, wenn Christus in Seiner Gottheit in den Herzen der Gereinigten herrschen wird, die «Brutstätte der Sünden»1 , wie die Christen die Wurzeln des «yetser ha-ra» bezeichnen, ausgetilgt werden. Nichts Unreines darf in das Neue Jerusalem, das auf die Erde niedersteigt, eingehen (Off 21,27; Weish 7,25), und der Stand der Heiligkeit, der dem Reumütigen als Geschenk gewährt wird, der Stand der mystischen Vermählung, macht die Brutstätte der Sünde, wenn wir nur zustimmen, unwirksam.
Kein falscher Prophet hätte einen Ausdruck gebraucht, der einem jüdischen Leser oder Zuhörer so vollständig die Vorstellung des Bösen vor Augen führt.
Satan liebt es, sich zu verstecken, und ein bedeutender Teil des jüdischen Denkens weist nach, wie Satan sich in den verborgenen, in den Herzen der Menschen ausgebrüteten Werken, zu erkennen gibt.

5. «Der Dritte Himmel»

Fast am Ende der Botschaft vom 12. Februar 2000 ist die Rede vom Dritten Himmel. Diesen Dritten Himmel erwähnt auch der hl. Paulus. Das ist eine jüdische Bezeichnung, die auf der Vorstellung von sieben Himmeln basiert. Der Dritte Himmel umfaßt das Himmlische Jerusalem (war es dieses, das der Apostel Johannes in der Apokalypse 21,12 geschaut hat?) und den Tempel Gottes, in dem sich der hl. Erzengel Michael aufhält. Jedes Gebet und jeder im Jerusalemer Tempel gefeierte Ritus wurden der Überlieferung nach vom hl. Michael erwidert, von ihm aufgenommen und zu Gott gebracht. Diese jüdische Vorstellung setzt sich im Christentum und im Katholizismus fort. Wir brauchen nur die Worte der Apokalypse und die der hl. Messe zu beachten. In Off 8,3-5 sehen wir den Engel Weihrauch darbringend vor dem Altar stehen «mit den Gebeten aller Heiligen... Und so steigt aus der Hand des Engels Weihrauch vor Gott auf mit den Gebeten der Heiligen».
In der hl. Messe spricht der Priester nach der Wandlung die Worte: «Wir bitten dich, allmächtiger Gott, dein heiliger Engel trage diese Opfergabe auf deinen himmlischen Altar vor deine göttliche Herrlichkeit; und wenn wir durch unsere Teilnahme am Altar den heiligen Leib und das Blut deines Sohnes empfangen, erfülle uns mit aller Gnade und allem Segen des Himmels.»

6. «Ich Bin» (engl.: «I Am»)

Durch die ganzen Schriften des «Wahren Lebens in Gott» hindurch begegnet uns der von Jesus gebrauchte Ausdruck: «Ich Bin». Im Englischen scheint das auf den ersten Blick die bejahende Antwort auf Vassulas Frage: «Jesus?» oder «Herr?» zu sein. Es ist jedoch der Name, mit dem Gott den Mose zu den Israeliten sendet. Gott offenbart Mose Seinen vollen Namen: «Ich Bin der Ich-Bin». Er beauftragt hingegen Mose, (den Israeliten) nur das Wesentliche Seines Namens mitzuteilen: «Der &Mac226;Ich-Bin‘ hat mich zu euch gesandt» (Ex 3,14).
Im «Wahren Leben in Gott» nennt Gott gelegentlich Seinen vollen Namen, wie in der Botschaft vom 27. November 1990: «Dein Vater, der im Himmel ist, weiß, dass du nicht der Welt gehörst. Er sendet dich jedoch in die Welt, um der Welt das Herz eures Gottes zu offenbaren, und dass Ich-Bin dich gesandt hat.»
Jeder Jude würde die Bedeutung dieses «Ich Bin» am Beginn so vieler Botschaften wieder erkennen. Diese Bezeichnung ist so sehr nur Gott eigen und Gegenstand so ehrfürchtiger Verehrung, dass kein Jude den Namen auszusprechen wagen würde. Wenn Jesus diese Bezeichnung hier gebraucht, dann ist darin eine Verkündigung Seiner Gottheit eingeschlossen, und auch das würde von jüdischen Lesern sofort begriffen werden. Es ist hingegen möglich, dass dies einem englischsprachigen christlichen Leser vollkommen entgeht, der normaler Weise annimmt, das sei die ganz natürliche bejahende Antwort Seiner Anwesenheit an Vassula (dasselbe gilt auch für deutschsprachige Leser; die deutsche Übersetzung der Botschaften gibt ja das «Ich Bin» meist mit «Ich bin es» wieder; Anm. d.Übers.). Wenn das gemeint wäre, würde das Wort «Bin» (im engl. original «I Am») mit einem Kleinbuchstaben («I am») geschrieben sein; der Großbuchstabe bezeichnet einen Eigennamen, und zwar DEN NAMEN: HAS HEM.
Der Christ ist so sehr gewöhnt, Gott «Vater» zu nennen,dass die meisten von ihnen nicht einmal wissen, dass Er Seinen Namen vor Mose geoffenbart hat: «Ich Bin».
«Ich Bin» als Identitätsbezeugung Gottes wäre wahrscheinlich über die Kenntnisse eines falschen Propheten hinaus gegangen. Genau wie auch die vielen weiteren typisch jüdischen Ausdrücke bezeugt dieser den göttlichen Ursprung des «Wahren Lebens in Gott».

7. Die Kains und Esaus, Abels und Jakobs (vgl. bes. WliG: 7.2.1991)

Das Judentum kennt eine «Linie böser Abstammung», die von Esau, dem Verfolger Jakobs, ausgeht, über den Exodus, wo die Schlacht in der Rafaiter-Ebene (zwischen Jerusalem und Betlehem; Jes 17,5) die Nachkommenschaft Jakobs ausrotten soll. Die «böse Linie» geht über Agag (Nu 24,7; 1 Sm 15). Gott hatte den König Saul ausersehen, diese Linie auszutilgen in dem Wissen um die Übeltaten,die diese Abstammungslinie dem jüdischen Volke beständig zufügen würde; Saul gehorchte aber Gott nicht. So setzte sich der diabolische Versuch fort, das jüdische Volk zu vertilgen. Die Austilgung der Juden war der Versuch Satans, zu verhindern, dass der Messias aus ihnen geboren würde, der sie retten sollte.
Wiederum finden wir zur Zeit der Königin Esther den Abkömmlung Agags, Hamon aus der gleichen Linie der bösen Abstammung, der das jüdische Volk auszutilgen sucht.
Die häufigen Anspielungen auf die «Kains» und die «Esaus» innerhalb der Kirche würden vom jüdischen Volk vollkommen verstanden werden. Im Hebräischen bedeutet Esau «der Rote». Esau ist mit roten Haaren bedeckt geboren worden, und er verkauft sein Erstgeburtsrecht gegen ein Gericht roter Linsen. Das Land Edom, in dem er sich niedergelassen hatte, bedeutet «rote Erde». Seine Abkömmlinge, die Krieger, kleideten sich rot, und ihre Schilde waren rot gefärbt. Sie waren eines der Völker, das Italien besiedelt hat (dessen biblischer Name «Land des Rohrschilfs» ist). Der rote Mantel, mit dem Jesus zu seiner Verhöhnung bekleidet wurde, ist ein tiefgründiges Symbol all des Bösen der Abstammungslinie Esaus, die den Messias aus dem Weg schaffen wollte. Die rote Fahne des kommunistischen Atheismus setzt die «geistige Abstammungslinie Esaus» fort. Es ist derselbe Atheismus, der den Glaubensabfall hervor gebracht hat, die Frucht des Rationalismus und des Naturalismus, welche beide den «Esau» in die Kirche eingelassen haben, wie die Botschaften des «Wahren Lebens in Gott» versichern.

Anmerkung:
1) «Brutstätte der Sünden» – lat. «peccati fomitem». Vor dem Fall besaßen Adam und Eva die Gabe der „Urstandsgerechtigkeit“, das heißt die absolute Vereinigung mit Gott und die völlige Leichtigkeit des Lebens in der Unterwerfung unter den göttlichen Willen. Der Sündenfall hat das Entweichen der göttlichen Gegenwart verursacht. Ohne die göttliche Gnade konnte der Mensch sich dem göttlichen Willen nicht mehr unterwerfen. Diese dem menschlichen Willen eignende fundamentale Schwäche und die daraus resultierende Unfähigkeit, sündelos zu leben, wird in der scholastischen Theologie die „Brutstätte der Sünde“ genannt (vgl. Summa theol., 3.15.3).

Literatur:
NEU! Band 10 «Das wahre Leben in Gott», Euro 12.70 CHF 20.-

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