Rumänien: Seuca, 17. Juni 2003=> MARIA HEUTE 397 INHALT
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Wie die Jungfrau Maria bei der vorhergehenden Erscheinung am 22. Februar 2003 angekündigt hatte, erschien sie am 17. Juni 2003 Rozsika Marion, einer seit vielen Jahren blinden Familienmutter. Die Erscheinungen ereignen sich in einem Dorf in Siebenbürgen (das heute zu Rumänien gehört), wo die Bevölkerung zum Teil ungarischer und zum Teil rumänischer Abstammung ist.
Diese Erscheinung fiel mit dem 5. Jahrestag des Beginns der öffentlichen Erscheinungen der Madonna vor Rozsika zusammen.
Aus diesem Anlass hatte die Bevölkerung den Altar vor der Kirche aufgestellt, damit alle Anwesenden direkt an den drei Messen teilnehmen konnten, die dort gefeiert werden: Die erste Messe um 7 Uhr, die zweite um 10 Uhr und die dritte um 15 Uhr.
Am Vortag wurde um 19 Uhr eine Messe gefeiert. Danach folgte das Gebet der freudenreichen Geheimnisse des Rosenkranzes. Trotz des starken Windes und dicker, bedrohlicher Wolken hat es nicht geregnet. Die Kirche blieb in der Nacht vom 16. auf den 17. Juni für die Beichte und die Anbetung geöffnet. Um 22 Uhr wurde mit brennenden Kerzen ein Kreuzweg gebetet, der von der Kirche zur Grotte der Heiligen Jungfrau führte.
Am Erscheinungstag wurde zwischen 10 Uhr und 15 Uhr das Allerheiligste auf dem Altar vor der Kirche ausgesetzt. Vor der heiligen Messe um 15 Uhr wurden Andachtsgegenstände geweiht und gesegnet. Die Messen wurden auf rumänisch, ungarisch und deutsch gelesen. Der Schlussegen wurde mit dem Allerheiligsten gespendet. Dann betete Rozsika die schmerzhaften Geheimnisse des Rosenkranzes.
Maria erschien um 17 Uhr. Die Seherin hat ihr alle Bitten der anwesenden Personen vorgetragen und sie um die Gnade gebeten, dass sie auf dem Weg der Umkehr zu ihrem Sohn, unserem Herrn Fortschritte macht.
Die Pilger kamen aus allen Gebieten unseres Landes, aber auch aus dem Ausland, vor allem aus Ungarn, aus Deutschland und sogar aus Frankreich. Sie alle hatten durch die Zeitschrift MARIA HEUTE von diesen Erscheinungen erfahren.
Die Königin des Himmels hat folgende Botschaft übermittelt:
«Liebe Kinder, ich lade euch von neuem zu Gebet und Fasten ein. Durch das Fasten und das Gebet könnt ihr Naturkatastrophen aufhalten. Mein Sohn hat gesagt: Wie eine Blume Wasser braucht, so braucht ihr Gebet und Liebe. Liebt einander! Liebt einander, verfolgt einander nicht mit eurem Hass.
Liebe Kinder, ich bitte euch, viel zu beten: Darum bittet euch der Himmel. Habt keine Angst! Ich bin bei euch und nehme euch alle unter meinen Schutzmantel, wie ich es euch schon oft versprochen habe. Ich verspreche euch meine Hilfe. Habt keine Angst! Ich komme am 2. Oktober um dieselbe Zeit wieder.»
Die Erscheinung dauerte eine Viertelstunde. Maria ging wieder, nachdem wir alle das Vater unser, das Gegrüßet seist du Maria und das Ehre sei dem Vater gebetet hatten.
Die Botschaft wurde auf rumänisch und ungarisch verlesen, und Rozsika hat den zahlreichen Pilgern den Segen der Heiligen Jungfrau übermittelt.
(Der Bericht stammt von einer unserer Abonnentinnen aus Bukarest.)
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