Manduria

Maria erscheint in Manduria, um Dinge zu erklären, die für die Kirche von großer Bedeutung sind

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Im März hielt Debora einen Vortrag in Chiasso. Hier geben wir das Wichtigste daraus wieder.

Warum erscheint die Madonna in diesem verlorenen Landstrich Apulien, in der kleinen, unbedeutenden Stadt Manduria, die außer einer bedeutenden Öl- und Weinproduktion nichts aufzuweisen hat? Nichts, was der Herr tut, ist umsonst.
Die Jungfrau Maria ist auch in Montichiari erschienen. Dort gab es ein Weizenfeld… Und sie hat darum gebeten, dass man das Korn erntet und Hostien daraus macht. In Manduria sollte uns dieser ganze Wein auf neue Weise an das Blut Christi erinnern, und dieses ganze Öl an die Salbung des Heiligen Geistes. Maria benützt weiterhin die Symbole, die auch Jesus benützte, als er unter uns als Mensch lebte.
Die Madonna hat diesen bedeutsamen historischen Ort erwählt, der an der wichtigen Kreuzung dreier Städte liegt: Taranto, Brindisi und Lecce. Früher einmal war der heilige Petrus in Manduria gelandet und hat dort getauft. Und er fand dort Leute vor, die gar nicht so verschieden waren von denen, die die Madonna heute in Manduria vorfindet. Er traf dort auf Götzendiener, Leute, die sich verkauften und andere verkauften… Sie sehen, was für eine Kultur! Wenn Maria an diesen Ort kommt, so wissen wir, dass der heilige Petrus dort Verheißungen gemacht hat.
Ich war kaum 18 Jahre alt, als die Madonna begann, mir zunächst zu Hause und in der Gemeinde zu erscheinen. Danach dann in diesem «Gethsemani», der jenem gleicht, in dem Jesus so sehr gelitten hat. Dieser Ort war vor 10 Jahren wirklich gewaltig verkommen. Heute ist er nach dem Urteil der Pilger ein kleines Paradies. Doch wie viel Müll mussten wir eigenhändig wegräumen, damit er zu einem kleinen Paradies werden konnte… ohne vom jahrelangen Kampf gegen die Bosheit zu sprechen!
Als die Mutter Gottes hier zu erscheinen begann, trug sie auf ihrem Kleid das Wappen von Johannes Paul II. Zusammen mit Maria hat er in seinem Leben zahlreiche prophetische Ereignisse wahr gemacht. Als Mann des Ostens musste er hart daran arbeiten, die Spaltung zwischen Ost und West zu beenden. Die Mauer ist gefallen, aber nach allem, was ich im Kasachstan erlebt habe, versichere ich Ihnen, dass die Kommunisten noch das Steuer in der Hand haben.
Doch Maria wollte bei ihren Erscheinungen in Manduria Dinge erklären, die für die Kirche von großer Bedeutung sind.
Sie hat mit uns über diese besondere Weihe gesprochen, die wir nicht mehr nur durch das Unbefleckte Herz Mariens vollziehen, sondern vereint mit dem eucharistischen Herzen Jesu. Doch bevor sich das wirklich erfüllt, müssen Ereignisse geschehen. Und als erstes muss die Kirche sich wandeln. Daher trägt die Madonna auf ihrem Kleid das Symbol der Weihe des Papstes, seines Lebens im Leiden, im Blut und im «Martyrium».

Wie müssen wir anfangen?

Die Madonna hat uns diese Botschaften gebracht, die wir eschatologisch nennen und die für die Kirche von heute von großer Bedeutung sind. Sie spricht nie wie in den Nachrichtensendungen im Fernsehen gesprochen wird. Sie kommt nie, um zu diskutieren oder um nur einige Menschen zufrieden zu stellen. Vielmehr will sie zu uns sprechen. Und wenn Gott redet, so spricht er für alle und spricht für alle Zeiten, auch wenn er derzeit ganz bestimmte Themen betont. Sehen Sie, wie viele sagen, dass wir gerade die Vorhersagen der Geheimen Offenbarung erleben… Jedes Zeitalter hat seine «Geheime Offenbarung» und jedem Zeitalter wird die Mittlerschaft Mariens geschenkt, aber noch nie war es wie heute: Die Vorhersagen der Geheimen Offenbarung haben sich erfüllt mit dem praktischen Atheismus, der ein Fleck auf unseren Seelen geworden ist.
Daher spricht die Madonna zu ganz einfachen Personen aus dem Volk. Diese Personen hatten äußerlich nichts Anziehendes an sich. In Manduria hat sie die Großen, die Mächtigen erniedrigt. Vor einigen Jahren sagte sie uns, dass sie viele Personen gedemütigt wegschicken würde. Das stimmt, wir haben sie gedemütigt und mit gesenktem Haupt weggehen gesehen, nachdem sie großtuerisch hergekommen waren, um zu zerstören und zu zerbrechen oder um die anderen anzustecken. Dagegen konnten jene, die in Demut gekommen waren, jene Sanftmut und jene Linderung durch die Tränen der Madonna erfahren.
Die Madonna hat im Verlauf der Erscheinungen über das Gebet und die Umkehr gesprochen. Sie kündigt uns an und macht uns deutlich, dass sie in Kürze ein schwieriges Programm darlegen will, das wir als unser Martyrium ertragen müssen.
Ganz sicher hat niemand von uns gedacht, dass sich so viele schöne und weniger schöne Dinge ereignen würden, noch dass wir eine solche Entwicklung in allen Teilen der Welt erleben würden, wie dieses Werk, das wir vor 4 Jahren im Kasachstan gegründet haben.

Damit die Botschaft in meinen Geist eindringen konnte, musste ich Opfergabe werden!

Jetzt möchte ich über die Gegenwart des Sohnes Mariens sprechen. Gestern ist er als kleines Kind geboren, hat gelitten und sich kreuzigen lassen. Heute ist er aber in den Tabernakeln der ganzen Welt gegenwärtig. Und an diese Wirklichkeit glauben manche. Aber wie? Wie viel Gleichgültigkeit und Nachlässigkeit erleben wir Sonntag für Sonntag: «Wer weiß, ob es stimmt?» Mit diesem Herumgerede setzen wir zur Zeit nicht unsere Ewigkeit aufs Spiel, sondern unsere Zeitlichkeit, weil wir gerade dabei sind, den Bräutigam, den Freund und Begleiter unseres Lebensweges zu verlieren. Und niemand kann den Platz des ersten Bräutigams einnehmen, der Jesus ist.
Daher ist die Madonna erschienen, zunächst aber ohne die Eucharistie auf der Brust (wie sie jetzt auf den Bildern dargestellt wird). Dann bahnte sich die Botschaft nach und nach einen Weg, und als erstes in meinem armen Herzen: Ich war ganz jung und lebte nicht in der Realität des Glaubens1. Die Madonna übermittelt uns eine Botschaft: Die Botschaft der eucharistischen Sühne. Doch bevor diese Botschaft in meinen Geist eindringen und in meinen Blick geraten konnte, musste ich Opfergabe werden!
Also begannen die harten Kämpfe mit den Gerichten. Ich war noch nicht einmal 20 Jahre alt und wurde von allen Seiten angegriffen, ohne zu verstehen warum. Woher konnten all diese aus der Luft gegriffenen Dinge kommen, die sich wie Löwen gebärdeten und mich zum Verschwinden bringen wollten?… Und dann löste sich alles mit einem «Danke und auf Wiedersehen!» auf.
Gleichzeitig versuchte die Madonna, uns diese Begebenheiten zu erklären: «Damit ihr begreifen könnt, wer Jesus ist, müsst ihr in eurem Leib ein bisschen leiden und die Sehnsucht nach Jesus empfinden.»

Die Madonna muss unter dem Namen der Miterlöserin anerkannt werden

Von diesem Augenblick an ist die Madonna mit der Eucharistie erschienen. Und sie begann eine ganz einfache Frömmigkeitsübung mit den Blut- und Öltränen zu offenbaren. Sie vergießt weiterhin Öl und Tränen, um uns das zu erklären.
Wir haben sie gefragt: «Warum gibst du durch das Wirken des Heiligen Geistes dieses Zeugnis, bei dem du diese beiden Elemente deiner Augen und deines ganzen Mantels übermittelst?» Da erklärte uns die Madonna die Bedeutung dieses letzten, noch ausstehenden Dogmas, in dem sie als Miterlöserin anerkannt werden soll. Alle sagen, dass Maria an der Erlösung teilgenommen hat. Der Papst ruft es in Erinnerung. Doch jetzt muss sie als Miterlöserin anerkannt und unter diesem Namen angerufen werden. Das müssen wir anerkennen. Wenn das geschehen ist, wird der Sieg des Herzens Mariens, den sie als Sieg des eucharistischen Herzens Christi betrachtet, vollkommen. Je fester wir bis dahin sein werden, umso härter werden unsere Krisen sein, in die der Heilige Geist uns geraten lässt.
Diese Öltränen wollen ein ständiges «Komm, Herr Jesus!» sein (Vgl. Offb 22,17: Der Geist und die Braut…) Und Maria hat Jesus mit ihrem Leib zur Welt gebracht, Christus, den Gesalbten Gottes. Die Madonna hatte also begonnen, ihre Namen zu offenbaren, die wir anrufen2. Seit 11 Jahren wiederholt sie: «Wenn ihr mich anruft, werdet ihr Frieden finden. Aber er muss in der Kirche, in den Familien beginnen, und dann werde ich zu den Nationen kommen.»
Vorerst begnügen wir uns damit, mit Maria, der von Herzen Demütigen zu sprechen. Und mit ihrer Verehrung wollen wir allem zum Trotz das Angesicht Gottes anbeten und glauben, dass Maria alle ihre Kinder einen kann… wenn die Erde wirklich von einer Sühnearmee bedeckt ist!

Maria erscheint in Manduria, um in den Familien kleine Miterlöser zu finden

Wie kann man solche Sühne leisten? Wie kann diese jesusbezogene Frömmigkeit konkret werden? Nicht nur durch das Gebet. Wie viele sagen: «Aber ich bin doch in die Kirche gegangen… Ich habe Anbetung gehalten… Ich bin in die Messe gegangen, Ich habe die Kommunion empfangen…» Bravo! Aber Jesus hat keine Gemeinschaft mit dir gehabt. Du vielleicht mit ihm, aber er nicht mit dir, wenn du dabei stehen geblieben bist!
Gemeinschaft bedeutet Teilhabe!
Jesus sagt: «Ich teile dein Leben, deine Probleme, deine Möglichkeiten, deine Gewissheiten und deine Unsicherheiten. Aber was ist mit dir?»
Warum ist die Miterlöserin also nach Manduria gekommen? Maria kommt als erstgeborene Tochter Gottes, als der Liebling, als die ganz Reine. Als Miterlöserin kommt sie mitten unter uns, um zahlreiche kleine Miterlöser zu finden. Und wo sucht sie diese? In der Familie! Und in welchen Familien? Wie viele sind auf Abwege geraten! Was bleibt noch von den Familien?
Aber wenn eine Familie Gott begegnet, verwandelt sich alles in ihr. Wenn zwei Eheleute, Vater und Mutter, zu beten beginnen, geschehen Gnadenwunder. Nur müssen wir wissen, dass die Gnade ständig und in der Stille wirkt.
Sehen Sie, wie wichtig es seit dem Beginn all dieser Dinge ist, dass die Heilige Jungfrau gesprochen hat und ich zugehört habe. Wie kann man in einer Stunde zusammenfassen, was sie in 10 Jahren gesagt hat?
In Manduria verlangt die Madonna Häuser des Gebetes, in denen die Tränen verehrt werden, sowie Pilgermadonnen, die von Haus zu Haus getragen werden… Es hat nichts zu sagen, wenn es nur zwei oder drei Personen sind. Haben wir diesen Glauben, dieses Feuer, diese friedvolle Revolution in uns, die die Madonna in die Welt bringen will?
Was wir tun sollen
Die Madonna will in die Familien einziehen. Es genügt, einfach eine geweihte Statue zu nehmen, an die Tür zu klopfen und zu sagen: «Brauchen Sie Maria?» Viele Leute antworten dann: «Oh ja, aber wer hat Sie geschickt?» Es gibt auch Leute, die mit «nein» antworten und Sie verjagen. Auch das gehört zu unserem Lohn… Sehen Sie die Oliven an, die in der Mühle gepresst werden und das beste Öl ergeben. Bei allen Naturereignissen entsteht das Beste vom Besten aus zahlreichen Opfern…
Du leidest wie so viele, aber Gott vergisst dein Leiden nicht, auch das nicht, das du selbst hervorgerufen hast. Der Herr nimmt unsere eigenen Opfer und taucht sie mit den Verdiensten Mariens in seinen großen Kelch ein… Dann kommt die Sühne unseres Lebens… Dann werde ich Apostel.
Wir müssen drei Dinge tun:
– Das Angesicht Gottes mit den Augen Mariens anbeten.
– Mit dem Herzen Mariens auf ihren Sohn in der Eucharistie schauen.
– Mit ihrem Zeugnis das Wirken des Heiligen Geistes verstehen.
Wir müssen diese drei Gegebenheiten in unser Leben einführen:
Ich will die Dinge mit den Augen Mariens betrachten.
Ich will alles, was mich umgibt, mit der Güte ihres Herzens kosten lernen.
Und ich will verstehen, was der Heilige Geist aus mir machen will.
Wir wissen weder, woher er kommt, noch wohin er geht. Er kehrt ein… aber er geht auch wieder, wenn die Wohnung staubig wird, voll stehender Gewässer ist und so düster wird, dass man nichts mehr erkennen kann. Bei so vielen Christen kann man das Leben im Heiligen Geist nicht mehr erkennen! Wir dürfen Spiritualität nicht mit Spiritualismus verwechseln! Vielmehr müssen wir lernen, anhand der Früchte das, was vom Heiligen Geist kommt, von dem zu unterscheiden, was von der «Mode» um den Heiligen Geist kommt…

Die Madonna möchte erreichen, dass jeder sagen kann: «Dein Wille geschehe!»

Wenn wir verstehen wollen, wer Christus ist, müssen wir ihn entdecken und ihn durch Maria erleben. Das ist das Ziel jeder Erscheinung. Das ist der schnellste Weg, auf dem wir ausgehend vom Herzen Mariens zum Herzen Christi gelangen. Wir sollen durch Maria gehen, die das vollkommene Bild und die vollkommene Schule ist, um in ihren Fußstapfen in die Schule Christi zu gehen…
Maria zieht nicht in mich ein, ohne dass eine Verwandlung in meinem Leben geschieht. Morgen werde ich vielleicht in einem Krankenhaus leiden und werde das mit einem Lächeln durchstehen können. Ich werde mich vielleicht in einer schwierigen Situation befinden und werde dann sagen können: «Dein Wille geschehe!» Das will die Madonna bei jedem von uns erreichen.
Die Madonna sagt uns in Manduria, dass sie drei Dinge wünscht:
– Die eucharistische Sühne.
– Die Salbung mit ihrem Öl, dem Öl ihrer Tränen für alle Seelen, auch für die entstelltesten.
– Die Familie: Sie wünscht, dass der Rosenkranz der Tränen in zahlreiche Familien einzieht. Sie will, dass die kleinen Kinder ihr Bild in ihre Hände nehmen. Sie will, dass viele Sünder ihre Statue küssen – jene Sünder, die behaupten, gläubig zu sein, aber nie etwas für Gott tun.
Dort, wo ich lebe, erwartet sie ein tägliches Sühnegebet. Wenn es nicht in der Kirche verrichtet werden kann, soll man es zu Hause beten als sei man vor dem Tabernakel. Entscheidend ist die Absicht, die all unseren Gebeten ihren Wert verleiht. In diesem Fall geschehen körperliche, geistige und spirituelle Heilungen. Denn um diese Spiritualität – sei es die eucharistische oder die marianische – in uns aufzunehmen, sind wir auf innere Heilung angewiesen.
Jeder von uns ist eine Sendung Gottes. Und da die Jungfrau von der Eucharistie uns ruft, will sie uns deutlich machen, dass wir für Gott wichtig und wertvoll sind. Doch was wir tun, ist noch nicht genug, weder für uns, noch für den Papst, noch für die Kirche, noch für die Welt.
Wer wird auf den Aufruf der Madonna antworten?

Anmerkungen:
1) Denn meine Familie war gespalten: Mein (Stief)Vater war ein überzeugter Kommunist, meine Mutter glaubte alles mögliche und meine Großmutter war eine geistliche Tochter von Padre Pio! In meiner Familie gab es also alles, aber der Kommunismus prägte mich stärker als Padre Pio, weil meine Großmutter die Älteste und ich die Jüngste war. Wir beteten also nicht. All das erlebt man heute in den Familien.
2) Sie wünscht ein Fest im Mai, an dem wir sie als Jungfrau von der Eucharistie, Quelle des heiligen Öles der immerwährenden Salbung und als Mutter Jesu, des geweihten Ölbaums, verehren.

HOCH


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