Die 7 Gaben des Heiligen GeistesEin Buch von Pater Ludovic Lécuru
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Soeben kommt ein Buch beim PARVIS-Verlag heraus, das der Verfasser, Ludovic Lécuru, dem Heiligen Geist gewidmet hat. Nachstehend geben wir die allgemeine Einführung wieder, die jede der sieben Gaben vorstellt.
vergessen allzuleicht das Walten des Heiligen Geistes in unserem Leben. Die Bemerkung einiger der ersten Jünger ist immer noch aktuell: «Wir haben nicht einmal gehört, daß es einen Heiligen Geist gibt» (Apg 19,2). Wie wirkt der Heilige Geist in uns? Wie lässt er uns die Liebe Gottes erkennen? Bringt er wirklich unseren Glauben, unsere Hoffnung und unsere christliche Liebe hervor? Diese Fragen beziehen sich auf unser Getauftsein.
Schon am Pfingsttag hat die Kirche die Taufe gefeiert. Allen, die sich Christus anschließen wollten, spendeten die Apostel die Taufe, wie das der Herr geboten hatte: «Geht zu allen Völkern, macht alle Menschen zu meinen Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes» (Mt 28,19).
So steht die Taufe am Beginn der Erfahrung der Gaben des Heiligen Geistes. «Die heiligste Dreifaltigkeit gibt dem Getauften die heiligmachende Gnade, die
ihm durch die Gaben des Heiligen Geistes ermöglicht, unter dem Ansporn des Heiligen Geistes zu leben und zu handeln.»1 Der heilige Paulus sagt: «Alle, die sich vom Geist Gottes führen lassen, sind Kinder Gottes» (Röm 8,14). Die Taufe bildet jedoch im christlichen Leben nicht den Schlussakt. Während die Taufe uns in den Tod und die Auferstehung Christi hineinnimmt, aktualisiert die Firmung Pfingsten, die Ausgießung des Heiligen Geistes, und stellt den Getauften in die Sendung Christi hinein. Auferstehung und Pfingsten lassen sich im Leben Christi wie in dem der Kirche und jedes ihrer Glieder nicht voneinander trennen. Durch die Spendung des Heiligen Geistes lässt die Taufe die Person zum Jünger Christi werden.
Die Gnade des Firmsakraments lässt uns als treuer Zeuge Christi leben. Sie richtet das Leben2 des Jüngers auf die Sendung aus.
Die Gabe des Heiligen Geistes enthält alle anderen Gaben, die für das christliche Leben notwendig sind. Sie wirkt in der Tiefe unseres Herzens. In der Sprache der Bibel bedeutet das Herz das Zentrum des Menschseins, das Bindeglied zwischen dem Verstand und dem Willen, der innere Ort, wo die Person ihre Einheit und ihr Gleichgewicht findet. Das Herz ist der Mittelpunkt, das die ganze Sein bestimmt. Somit wirken die Gaben des Heiligen Geistes auf alle Fähigkeiten des Menschen: auf seine Kräfte und Energien (der Leib), auf seine Gefühle, sein Gemüt, seine Emotionen (das Herz), auf seinen Verstand, seine Vorstellungskraft, seinen Willen (der Geist).
Die Gabe der Gottesfurcht macht uns die unendliche Liebe Gottes bewusst und bewegt uns dazu, in kindlicher Gesinnung uns ihm hinzugeben und ihn anzubeten.
Die Gabe der Frömmigkeit lässt uns rufen: «Abba, Vater!» Sie regt uns an, der Liebe und Güte Gottes durch unsere Taten zu entsprechen. Die Gabe der Gottesfurcht und die der Frömmigkeit lassen sich nicht voneinander trennen.
Die Gabe des Rates lässt uns irrtumsfrei und unverzüglich ersehen, welche Haltung die Liebe zu Gott und zum Nächsten von uns erfordert. Sie sagt uns, was in einer, oft unerwarteten, bestimmten Situation zu tun ist.
Die Gabe der Stärke gibt uns Geduld und Durchhaltekraft zum Kampf gegen alles, was uns daran hindert, den Willen Gottes zu erfüllen. Sie schenkt uns den zu unserem Leben als Jünger und Zeuge Christi unerlässlichen Enthusiasmus.3
Die Gabe der Einsicht lässt uns das Wort Gottes und die Lehre der Kirche erfassen, sodass wir unser Leben von ihnen leiten lassen.
Die Gabe der Erkenntnis (oder der Wissenschaft) macht uns bewusst, dass nicht vergängliche und unvollkommene geschaffene Dinge, sondern einzig Gott die Sehnsüchte des menschlichen Herzens zu stillen vermag. Sie hilft uns, die in den Ereignissen unseres Lebens zeigende Vorsehung zu verstehen.
Die Gabe der Weisheit vereint uns mit dem Willen Gottes. Sie lässt uns das lieben, was er liebt, und es so lieben, wie es seinem Schöpfungsgedanken und seiner Zielbestimmung entspricht. Sie gibt uns Gespür für die göttlichen Dinge.
«Die göttlichen Tugenden sind Grundlage, Seele und Kennzeichen des sittlichen Handelns des Christen (
) Es gibt drei göttliche Tugenden: den Glauben, die Hoffnung und die Liebe» (KKK 1813). «Am größten unter ihnen ist die Liebe» (1 Kor 13,13).
Im Bereich des geistlichen Lebens ist nur das echt, was für Gott, mit Gott und durch Gott getan wird. Wem muss man glauben, auf wen hoffen und wen lieben? Gott. Wer lässt uns glauben, hoffen und lieben? Gott. «Denn aus ihm und durch ihn und auf ihn hin sind alle Dinge» (Röm 11,36).
Gott ist zugleich der Quell, der Beweggrund und der Bezugspunkt der göttlichen Tugenden. Göttlich werden sie genannt, weil sie mit Gott verbinden. Sie haben ihren Ursprung in Gott, der uns ermöglicht, sie in unserm Innern zu betätigen; er gibt uns die Gnade, zu glauben, zu hoffen und zu lieben. Sie werden auch eingegossen genannt, denn sie werden bei der Taufe von Gott selbst in uns gelegt, um uns zu befähigen, der Berufung zur Heiligkeit zu entsprechen. Sie sind göttlich, eingegossen, übernatürlich, doch widersprechen der Glaube, die Hoffnung und die Liebe keineswegs unserer Menschennatur. Die göttlichen Tugenden «befähigen die Christen, in Verbindung mit der heiligsten Dreifaltigkeit zu leben. Sie haben den einen, dreieinigen Gott zum Ursprung, zum Beweggrund und zum Gegenstand». (KKK 1813)4
Kraft der Tugend des Glaubens glauben wir an Gott und an alles, was er durch sein Wort, worin er «der Weg, die Wahrheit und das Leben» ist (Joh 14,5), uns sagt und offenbart. «Der Glaube ist ein Geschenk Gottes, eine von ihm eingegossene übernatürliche Tugend. Damit dieser Glaube geleistet wird, bedarf es der zuvorkommenden und helfenden Gnade Gottes und der inneren Hilfe des Heiligen Geistes, der das Herz bewegen und zu Gott umkehren, die Augen des Verstandes öffnen und allen die Freude verleihen soll, der Wahrheit zuzustimmen und zu glauben.»5 Die Gabe des Glaubens ist nichts Doktrinäres und Aufgezwungenes, sondern im Gegenteil etwas Sanftes und Freies. Darum kann die Tugend des Glaubens unsere Gedanken nach dem Licht des Wortes Gottes richten.
Der Glaube erzeugt die Tugend der Hoffnung. «Die Hoffnung ist jene göttliche Tugend, durch die wir uns nach dem Himmelreich und dem ewigen Leben als unserem Glück sehnen, indem wir auf die Verheißungen Christi vertrauen und uns nicht auf unsere Kräfte, sondern auf die Gnadenhilfe des Heiligen Geistes verlassen.» (KKK 1817)
Es gibt Hoffnung und Hoffnung. Zum einen die Hoffnung auf irdische Erfolge, gestützt auf menschliche Mittel, die Glückssache sind und an und für sich nicht zum ewigen Heil verhelfen. Die Tugend der Hoffnung hingegen stützt sich auf die Gnade. Sie erhofft nichts anderes als Gott selbst, der sich uns schenkt, um uns zu sich zu führen. Der so Hoffende (der ein Glaubender ist) erhofft von Gott Gott. «Die christliche Hoffnung hat ein Ziel, einen Beziehungspunkt, einen Bezugspunkt: sie streckt sich nach Jesus Christus und seinem künftigen Kommen aus. Das ist es, was sie anstrebt, denn in seiner unendlichen Liebe hält Gott uns nicht etwas Unbekanntes bereit, sondern Jesus, den Herrn der Seligkeit.»6
Die Tugend der Liebe lässt den Getauften Gott um seiner selbst willen lieben, ohne ihm etwas vorzuziehen. Sie lässt lieben wie Gott, nicht persönlichen Neigungen oder Interessen entsprechend. Wer kraft der Tugend der Liebe liebt, ist offen für alle Menschen, selbst für seine Feinde.
Diese drei theologischen Tugenden der Glaube, die Hoffnung und die Liebe kennen keine Grenze: Man glaubt nie zu stark, hofft nie genug, liebt nie zu sehr. In diesen Bereichen sündigt man stets durch ein Zuwenig, nie durch ein Zuviel.
Als der sechzehnjährige Axel das Sakrament der Firmung empfangen hatte, fragte er seinen Religionslehrer: «Wozu genau dienen denn die Gaben des Heiligen Geistes?»
Um auf die Frage Axels zu antworten, muss man auf die göttlichen Tugenden zurückkommen. Obwohl der Glaube, die Hoffnung und die Liebe von Gott ausgehen und sich auf ihn beziehen, heben sie die Grenzen, die mit unserer Menschennatur gegeben sind, nicht auf. Der Mensch, der glaubt, hat oft Mühe, das Wort Gottes klar zu verstehen. Auch das Hoffen geht oft nicht von selbst. Unser Leben ist von Entmutigungen und Zweifeln durchwoben. Und was die Liebe betrifft, ist es schwierig, sie von ihren Illusionen zu befreien. Sie ist, manchmal, ohne dass wir es innewerden, mit Egoismus und persönlichem Interesse verquickt. Die täglichen Irrtümer, Treulosigkeiten, Ungeduld und Zorn verwirren unser Herz und unsere Beziehungen zu den Mitmenschen.
Die Gaben des Heiligen Geistes verwirklichen den Glauben, die Hoffnung und die Liebe in uns auf konkrete Weise, den verschiedenen Daseinsumständen entsprechend. Nicht nur ihrem Ursprung nach, sondern auch in ihrer Wirkungsweise in uns sind sie göttlich. In dieser oder jener bestimmten Situation (eine zu treffende Wahl, ein zu leistendes Zeugnis, ein zu fassender Entschluss usw.) äußern sich unser Glaube, unsere Hoffnung und unsere Liebe nicht mehr mühevoll und zögerlich, sondern im vollen Licht des Heiligen Geistes, in neuer Gewissheit und Kühnheit.
Die Gaben des Heiligen Geistes verwirklichen nicht nur die göttlichen Tugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, sondern regen auch unsere sittlichen Tugenden an. Auf der natürlichen Ebene ist die Tugend eine beständige Bereitschaft, das Gute zu tun. Es gibt zahlreiche Tugenden (Gehorsam, Geduld, Großmut, Wohlwollen und noch viele weitere). Vier von ihnen werden Kardinaltugenden genannt, weil sie für das geistliche Leben des Menschen besonders entscheidend sind. Es sind die Klugheit, die Gerechtigkeit, die Tapferkeit und die Mäßigung. Im Unterschied zu den göttlichen Tugenden sind die Kardinaltugenden weder eingegossen noch übernatürlich und göttlich, sondern natürlich und erworben. Man erwirbt sie, indem man in freier Bereitschaft, das Gute zu tun, entsprechende Taten gewohnheitsmäßig wiederholt. Diese Grundhaltungen werden als Habitus bezeichnet; sie werden in uns gleichsam zu einer zweiten Natur.
Die Gaben des Heiligen Geistes helfen uns, die unserer Natur innewohnenden Schwächen zu überwinden. Sie sind gleichsam die «Behüter» der göttlichen Tugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, sowie der Kardinaltugenden der Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung. Sie bringen ein göttliches Licht mit sich, um Gott gemäß zu urteilen, zu verstehen, zu wollen, zu handeln und zu lieben. Die Gnade, die sie uns verschaffen, stärkt uns gegen die Unbeständigkeit unseres Willens, unseres Denkens, unserer Gefühle, unserer Freiheit.
Wie die Apostel rudern wir oft mitten in der Nacht bei Gegenwind und stürmischer See (vgl. Joh 6,17-19). Wir ermüden im Kampf gegen Mächte, die uns hindern, zu lieben und dem Plan Gottes zuzustimmen. Unverhofft erscheint Jesus, der mitten in diesen geistigen Fluten und unseren inneren Ängsten uns entgegenkommt und uns zuruft: «Ich bin es; fürchtet euch nicht!» Und «sogleich war das Boot am Ufer, auf das die Apostel zufuhren» (Joh 6,20-21). So gelangt auch das Boot unsrer Seele an das Ufer, zu dem die Sehnsüchte des Lebens uns ziehen, das wir aber nicht aus eigener Kraft erreichen können. Wir brauchen nicht mehr mühevoll und unsicher zu rudern. Wir werden wie von einem Segel getrieben.
Die Gaben des Heiligen Geistes bilden ihrem Ursprung nach eine Einheit, unterscheiden sich aber nach ihrem Bezugspunkt. Doch sie alle hängen zusammen. Wenn wir eine von ihnen in unser geistliches Leben aufnehmen, machen die anderen Fortschritte. Jede von ihnen ist nämlich Behüterin einer göttlichen oder einer Kardinaltugend.
Wir befassen uns zunächst mit den Gaben, welche die Kardinaltugenden stärken (Gottesfurcht, Frömmigkeit, Rat und Stärke), dann mit denen, welche die göttlichen Tugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe behüten (Einsicht, Erkenntnis und Weisheit).7
Die Spiritualität der sieben Gaben geht aus der Erfahrung des Heiligen Geistes im Leben Christi und im Leben der Kirche hervor. Die Auferstehung Christi, das fruchtbare missionarische Wirken der Apostel, das Wachstum des Gottesvolkes, die Kraft der Märtyrer wurden im Dynamismus des Heiligen Geistes erlebt. Die Apostelgeschichte schildert das in erstaunlichem Realismus.
Die Kirche nahm an Pfingsten ihren Anfang mit dem Kommen des Geistes über die Apostel, die im Abendmahlssaal um Maria versammelt waren. An diesem Tag äußert sich der Geist in Feuer und Wind, den beiden Zeichen, die seine Gegenwart versinnbildlichen. «Wenn der Heilige Geist weht, zerbricht er nichts», sagt die neunjährige Wilhelmine zu ihrer Großmutter, die behauptet, der Sturm, der im Dezember 1999 viele Gebiete heimsuchte, sei eine Äußerung des göttlichen Zorns gewesen. Der Geist ist weder im Sturmwind noch im Erdbeben noch im Feuer, sondern in einem «sanften, leisen Säuseln» (1 Kön 19,12). In dieser Hinsicht «zerbricht» der Geist Gottes nichts.
Im Abendmahlssaal zeigt sich der Heilige Geist im richtigen Licht. Er wird gleichsam die «Seele» der Kirche. Er erneuert das Antlitz der Erde und lässt alle Verheißungen des Alten Bundes in Erfüllung gehen. Seitdem ist «da, wo die Kirche ist, der Geist Gottes, und da, wo der Geist Gottes ist, die Kirche und alle Gnade». Der Heilige Geist weilt in der Kirche und im Herzen der Gläubigen wie in einem Tempel: «Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?» (1 Kor 3,16), fragt der Apostel Paulus. Was die Kirche ansichtig macht, ist unser Leben im Geist. Dieser macht uns zum «Tempel des lebendigen Gottes» und lässt die Kirche Gestalt annehmen.
Die Liturgie der Kirche hat für sich selbst und jedes ihrer Glieder stets um die sieben Gaben des Heiligen Geistes gebetet. Die Pfingstsequenz gibt davon Zeugnis.
Wer sie gläubig betet, erlebt, dass seine Ängste durch den Frieden vertrieben, seine Leiden gemildert und seine Ungewissheiten besiegt werden durch ein mildes, inneres Licht. Seine Gemeinschaft mit dem Herrn wird verstärkt, und seine menschlichen Handlungen werden von Liebe beseelt.
Annmerkungen:
1) Katechismus der katholischen Kirche, 1266 (im Folgenden KKK, gefolgt von der entsprechenden Nummer; im Text selber).
2) In der Westkirche ist der Bischof der ordentliche Spender der Firmung, «weil man die Vollendung der Taufe ihm vorbehalten möchte» (vgl. KKK 1290). Bei der Firmung übernimmt er die Geste der Apostel, den Getauften die Hände aufzulegen, und betet dabei unter anderem: «Gieße nun auf sie, wie du es versprochen hast, deinen Heiligen Geist. Gib ihnen in Fülle den Geist, der auf deinem Sohn Jesus ruhte: den Geist der Weisheit und der Einsicht, den Geist des Rates, der Erkenntnis und der Stärke, den Geist der Frömmigkeit und der Gottesfurcht.»
3) Im etymologischen Sinn des Wortes: éntheos, gottbegeistert.
4) Vgl. auch: «Die heiligste Dreifaltigkeit gibt dem Getauften die heiligmachende Gnade, die (
) ihn durch die göttlichen Tugenden befähigt, an Gott zu glauben, auf ihn zu hoffen und ihn zu lieben.» (KKK 1266)
5) KKK 153, in einem Zitat aus der Dogmatischen Konstitution «Dei Verbum» des II. Vatikanischen Konzils über die göttliche Offenbarung, 5.
6) Carlo-Maria Martini, Les Vertus, Ed. Saint-Augustin, 2002, S.72.
7) Diese Ordnung gilt nicht absolut. Der Katechismus der katholischen Kirche übernimmt die Reihenfolge bei Jesaja: «Die sieben Gaben des Heiligen Geistes sind: Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Gottesfurcht» (KKK 1831). P. Jean-Claude Sagne schlägt eine Reihenfolge vor, die er im Blick auf die besondere Pädagogik des Heiligen Geistes rechtfertigt: Er verbindet die Gabe der Gottesfurcht mit der der Frömmigkeit, die Gabe der Einsicht mit der des Rates, die Gabe der Erkenntnis mit der der Weisheit; die Gabe der Stärke gibt jeder von ihnen eine Dynamik, die sie alle durchzieht. Vgl. Traité de théologie spirituelle, Mame - Ed. de lEmmanuel, 1995, S. 83.
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