Worte der Allerheiligsten Dreifaltigkeitan die Menschen guten Willens geoffenbart an Jean-Marc
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Wichtige Offenbarungen wurden einem französichen Familienvater, Jean-Marc, ab 1987 diktiert. Sie umfassen heute 8 Bände in französisch, wovon der erste in deutscher Sprache soeben beim Parvis-Verlag erschienen ist.
Damit Sie über Jean-Marc orientiert werden, geben wir nachstehend sein persönliches Zeugnis ab:
Jean-Marc, diesen Namen haben meine Eltern für mich ausgesucht, und so will ich Ihnen von meinem Abenteuer auf dem Weg des Glaubens berichten: von meiner Begegnung mit Gott.
Sie müssen wissen, dass ich gezögert habe, bevor ich bereit war, Ihnen diesen kurzen Lebensbericht zu enthüllen, denn ich bin von eher zurückhaltender Natur, ich spreche nicht gerne von mir selber, aber die Stimme meines Herzens hat mich aufgefordert, es zu tun. Und außerdem, wie könnte ich all die Wunder verschweigen, die der Herr an mir getan hat und die Er weiterhin an jedem Tag tut?
Dieses Zeugnis möchte ich insbesondere ablegen für die, die auf der Suche nach Gott sind, und besonders auch für die, die an seiner Existenz zweifeln. Ich denke ganz besonders an die Jugendlichen von heute, die zwar im Katechismusunterricht oder von ihren Eltern vom Leben Jesu gehört haben, die aber konkrete und lebendige Beispiele brauchen, um zu verstehen, dass Christus wirklich auferstanden und in unserer modernen Zeit wahrhaftig so am Werk ist wie vor 2000 Jahren.
Ich stamme aus einer Familie ohne Geschichte. Mein Vater und meine Mutter haben im katholischen Glauben geheiratet wie viele Familien in Frankreich. Ich bin das dritte von vier Kindern, ich habe zwei Schwestern und einen Bruder.
Meine Kindheit verlief völlig normal, und obwohl ich die Zuneigung meiner Umgebung genoss, fühlte ich mich jedoch introvertiert, ängstlich und «nicht wohl in meiner Haut». Ich litt an einem tiefen Gefühl der Einsamkeit; ich hatte den Eindruck, nicht zu existieren und für niemanden von Interesse zu sein.
So hatte ich als Kind keinerlei Sinn für die meinem Alter entsprechenden Spiele, ich dachte nach wie ein Erwachsener und fühlte mich unverstanden.
Mit zehn Jahren machte ich mir Gedanken, wie meine berufliche Zukunft aussehen könnte. Da hörte ich eine Art kraftvolle und sehr deutliche innere Stimme in meinen Gedanken, die mir sagte: «Du wirst den anderen helfen.»
Da dachte ich: «Aber wie könnte ich denn den anderen helfen?»
In meiner Kinderseele stießen zahlreiche Überlegungen aufeinander, die großen Fragen des Lebens: Wer bin ich? Was ist das Ziel des Lebens? Worin besteht der Sinn meines Lebens? Doch keine Antwort. Kein außerordentliches Ereignis, das mir die Existenz Gottes hätte beweisen können. In mir gewann jedoch eine Gewissheit die Oberhand: ich wusste, dass Gott existiert und dass er mich beschützt. Und er beschützte mich in der Tat, da ich mehrfach hätte tödlich verletzt werden können.
Ich besaß bereits meinen kleinen Kinderglauben, der nur darauf wartete, zu wachsen, und mir ist sehr wohl bewusst, dass dies bereits eine Gnade war, die Gott mir schenkte, natürlich verstärkt durch das Beispiel meiner Eltern, die ihren Glauben praktizierten, ohne dabei sehr eifrig zu sein.
Ich ging gerne zur Messe und fand dort eine große Kraft, die es mir erlaubte, dieser Einsamkeit und dieser Wüste stand zu halten, die mich von allen Seiten umgaben. Ich war allerdings nicht sehr aufmerksam beim Katechismusunterricht, doch ich legte nacheinander die gewöhnlichen Etappen des christlichen Lebens zurück: die Erstkommunion, die Firmung, doch ich spürte noch immer nicht auf konkrete Weise die Gegenwart Gottes in meinem Leben.
Die Zeit verging nach und nach, bis ich 20 Jahre alt wurde; ich erlebte meine Zeit der Finsternis, das Unwohlsein wuchs; es war ein Weg durch die Wüste.
Eines Tages, genau am 11. Juni 1980, wurde ich von jemandem, dem ich gerade begegnet war, zu einer Gebetsgemeinschaft eingeladen. Und an diesem Tag wurde ich von der Gnade Gottes berührt
Die Gebete hatten mich tief bewegt, ich spürte die Gegenwart Gottes und hatte das unwiderstehliche Bedürfnis, Gott von ganzem Herzen für diese Freude zu danken, die in mir erwachte. Nun waren wir mit vielen Leuten in einer kleinen Wohnung versammelt, und es gab nur einen Ort, an dem ich sicher war, allein zu sein, ich zog mich also dorthin zurück, um zu beten, auch wenn dieser Ort dazu recht ungeeignet schien.
Mein Gebet der Danksagung war so intensiv, dass ich das Gefühl hatte, wortwörtlich zu explodieren. Es war tatsächlich eine Explosion, eine Explosion der Freude; die Tränen rannen mir in Strömen von den Wangen und das, obwohl es ganz und gar nicht meine Gewohnheit war, zu weinen.
Da machte Gott sich mir erkennbar durch die Gegenwart eines Lichtes von wunderbarer Klarheit, die mein ganzes Wesen durchströmte, Leib und Seele. In einem Augenblick war ich eins mit diesem Licht, mein ganzes Wesen war Licht. Mit geschlossenen Augen sah ich es. Als ich die Augen öffnete, war es immer noch da und erfüllte den ganzen Ort mit seinem Glanz. Ich hatte das Gefühl, nicht mehr auf Erden zu sein, sondern im Himmel. Es war ein Augenblick der Ewigkeit, den ich niemals mehr vergessen kann.
Mit diesem Licht und diesem Glücksgefühl der Gegenwart Gottes in mir kam auch der innere Friede zu mir, und im Nu war ich von jedem Gedanken befreit, wie ein ruhender See, ohne eine Bewegung. Ich war meiner selbst ganz entleert und ganz von Gott erfüllt. Augenblicklich hat Gott mich von der Finsternis zum Licht geleitet, indem er mir durch den Ort, an dem ich mich befand, eine große Lektion der Demut gab und mich verstehen ließ, dass der Tempel, in dem Gott im Geist und in der Wahrheit angebetet werden will, gerade das menschliche Herz ist, ein Herz aus Fleisch und nicht ein Herz aus Stein.
Von diesem Moment an war ich nicht mehr derselbe. Ich fühlte mich wie auferstanden, ein neuer Mensch war aus seinem eigenen Grab erstanden. Ich hatte den spürbaren Beweis der Existenz Gottes erhalten, da ich seitdem in der Stille, die in mir wohnt, immer noch dieses Licht sehe, das in mir scheint, oder sich an dem Ort zeigt, an dem ich bin, besonders in Augenblicken des Gebets und der Entspannung. Vergessen wir nicht das Lied: «Gott ist Liebe, Gott ist Licht, Gott unser Vater», und wir, die nach seinem Bildnis geschaffenen Kinder, sollen ihm ähnlich sein.
Jesus sagt uns, dass das Himmelreich in uns ist. Es liegt nur an uns, in uns einwohnen die Gegenwart Gottes zu lassen. Ist unser Leib nicht der Tempel des Heiligen Geistes?
Ich hatte den Sinn meines Lebens gefunden: dieses Licht allen meinen Brüdern und Schwestern zu bringen. Wie sollte es geschehen? Dieses Licht konnte weitergegeben werden durch das Gebet, durch die Handauflegung bei Kranken und Gesunden und auch durch das Beispiel und das Wort. Sollten wir Christen nicht lebendige Zeugen Christi sein?
Indem ich dies tat, stellte ich bei den Menschen, für die ich gebetet hatte, eine Besserung, eine Heilung oder sogar eine Bekehrung fest. Und ich bin mir bewusst, in welchem Maß Gott in uns Wunder vollbringen kann, wenn wir Ihn aufnehmen und wenn wir uns nach Ihm sehnen. Wenn wir gleichgültig bleiben, wird Er sich uns nicht aufzwingen.
Die Jahre vergingen, ich half meinen Freunden, den Nachbarn und den Menschen, die Gott auf meinen Weg sandte. Doch ich betete zu Gott, er möge mein geistliches Wirken ausweiten.
Dieses Gebet wurde erhört, als ich am 17. Juni 1987 auf dem Grund meiner Seele dieses Wort der Heiligsten Dreifaltigkeit vernahm, die mich anrief und aufforderte, Botschaften niederzuschreiben, um sie an die größtmögliche Anzahl von Menschen weiterzugeben. Dieses Licht, dieser Friede, wurden in mir stärker durch diesen Kontakt mit Gott. Dies war für mich, so könnte man sagen, meine zweite bestimmende Begegnung mit Gott: Vater, Sohn und Heiligem Geist.
In diesen Himmelsbotschaften näherte ich mich Christus, der voller Sanftheit und Liebe zu mir sprach. Er bat mich, Fragen zu stellen, die sich ein jeder stellt, Fragen meiner Kindheit, und ich erhielt in meinem Herzen Antworten, die ich Wort für Wort in ein Heft niederschrieb, wie bei einem geistlichen Diktat. Auf Bitten des Himmels organisierte ich Gebetsversammlungen.
Ich muss zugeben, dass diese Worte vom Himmel mir sehr geholfen haben, denn sie haben mir in manch dunkler Frage Klarheit verschafft. Durch den Versuch, sie jeden Tag in die Praxis umzusetzen, gelang es mir, das Gute besser vom Bösen zu unterscheiden und mich von meinen vergangenen Irrtümern abzuwenden, die leider viele täglich begehen, da ihnen die Gabe der Unterscheidung fehlt.
Nach und nach konnte ich mich wieder der Kirche Christi nähern, mit neuen Augen und einem offeneren Herzen. Auf einer Pilgerreise nach Italien habe ich die Marienverehrung im Gebet des Rosenkranzes kennen gelernt. Von dieser Pilgerreise zurückgekehrt, fühlte ich einen großen Drang, zur Beichte zu gehen, was ich bis dahin abgelehnt hatte, da ich die Bedeutung des Sakramentes der Versöhnung nicht verstand, in dem Jesus uns unsere Sünden durch die Absolution des Priesters vergibt; Er wäscht und heilt uns wirklich in seinem Blut. Beichten erfordert einen Akt der Demut, der für unseren Stolz nur allzu nötig ist.
Meine Neugier und mein Durst nach Wahrheit hatten mich andere Wege einschlagen lassen. Glücklicherweise rief Gott mich durch seine Lehren zur Ordnung, indem er mir zeigte, dass der einzige Weg zum Heil in Christus in seiner Kirche und seinen Sakramenten liegt.
Im Sommer 1992 reichte ein kurzes Gebet vor der Ikone des Barmherzigen Jesus aus, um vom nächsten Tag an die Berufung des Herrn einzulösen, Priester zu werden. Ich berichtete umgehend meinem geistlichen Vater, dem Pater Bertaina (s. Vorwort), davon, der anfangs zögerte, dann aber Kontakt zu einem Priesterseminar aufnahm, das meinen Eintritt während des laufenden Semesters akzeptierte, das heißt im November 1992.
Am Ende des zweiten Jahres im Seminar war ich erstaunt, als ungefähr zehn Personen, die sich untereinander nicht kannten, mir in kurzer Zeit dieselbe Prophezeiung machten: «Du wirst dein Studium im Seminar nicht fortsetzen, denn deine Mission liegt woanders.» Von derartigen Ankündigungen verwirrt, flehte ich den Herrn an, mir Klarheit zu schenken. Er antwortete mir kurze Zeit später, am 29. Juli 1994, in der Grotte der heiligen Maria-Magdalena von Sainte-Baume. Da zeigte der Herr mir, in einer inneren Schau, ein verschlossenes Portal und sagte zu mir: «Dieses verschlossene Portal bedeutet, dass der Weg des Priesterseminars dir verschlossen wird, denn Ich sende dich hinaus in die Welt, damit du Mein Allerheiligstes Herz kennen und lieben lehrst.»
Alles erfüllte sich dann in der Tat gemäß dem Wort des Herrn. Ohne einen speziellen oder schwerwiegenden Grund stimmten die Priester dieses Seminars alle gegen meine Zulassung zum Studium der Theologie.
Da nahm ich ohne Murren dieses neue Kreuz auf mich, das Jesus mir darbot. Darin sah ich Seinen Willen; hatte ich denn nicht drei Jahre lang, wie die Apostel während des öffentlichen Wirkens Jesu, Seine Lehre erhalten? Und dies, um mich auf die Mission vorzubereiten, die Er für mich bereithielt. Hatte er mir nicht bezüglich meines Eintritts ins Seminar am 4. November 1992 offenbart: «Wisse, dass Ich dich um dieses Opfer bitte, damit das Wort, das Ich dir gegeben habe, in der Welt und in Meiner Kirche verkündigt wird. Es ist ein Wort des Herrn an Seine Kirche und an alle Männer und Frauen guten Willens.»
Und was ist heute aus dieser Mission geworden? Nachdem er mich gebeten hat, aus der Anonymität zu treten, lädt Er mich ein, von meiner persönlichen Begegnung mit Ihm im Herzen der Dreifaltigkeit Zeugnis abzulegen, und Er bittet mich, auf seinen Heilandsruf zu antworten, wo ich eingeladen werde, Gebetsgemeinschaften zu organisieren oder geistliche Vorträge zu den Wanderikonen der Maria-Himmelspforte und des Barmherzigen Jesus und der Dreieinigkeit von Rubljov zu halten. Nach beinahe vier Jahren der Stille, während der ich keine Botschaften erhielt, zwischen Ende 1992 und April 1996, gibt Er mir wiederum, insbesondere seit Februar 1997, wie bei unseren ersten Gesprächen, häufige Unterweisungen.
Zum Abschluss dieses authentischen Berichts werde ich Ihnen ein kleines Augenzwinkern des Himmels erklären, das ich kürzlich erhielt; es ist kaum ein paar Tage her. Ich hatte meine Mutter gebeten, mir die Daten meiner Taufe und meiner Kommunion herauszusuchen, und sie fand drei kleine religiöse Bildchen, von denen eins die Aufschrift trägt: «Komm Heiliger Geist.» Auf der Rückseite des Bildes ist das Datum meiner Erstkommunion notiert: der 11. Juni 1972, also auf den Tag genau acht Jahre vor dem wunderbaren Moment, als der Heilige Geist mich mit seiner leuchtenden Gegenwart ergriffen hat. War dies nicht für mich eine Erinnerung daran, dass ich am Tag meiner Kommunion bereits dieses Licht empfangen hatte, zwar unsichtbar, aber doch wie die lebendige Gegenwart Jesu in der allerheiligsten Eucharistie, in der verwandelten Hostie. «Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!
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Um dieses lebendige Zeugnis zusammenzufassen, möchte ich den berühmten Abschnitt aus dem Lukasevangelium (11,9) anführen: «Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet.» Gott lässt sich finden; es genügt, Ihn zu suchen, zu Ihm zu beten, und Er wird auf unser Rufen antworten.
Was mich betrifft, so hat Er sich mir enthüllt, als ich Ihm von ganzem Herzen dankte.
Lernen wir also, Ihm für alle Dinge zu danken, selbst für unsere Prüfungen, die oft der Anlass sind, uns Ihm zuzuwenden, dessen ganzes Wesen allein Liebe und Barmherzigkeit ist.
Diese Botschaften der Allerheiligsten Dreifaltigkeit wurden einer minutiösen Untersuchung durch einen theologisch geschulten Priester unterzogen, um ihre Übereinstimmung mit dem Evangelium und dem christlichen Glauben zu prüfen.
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