Medjugorje ist ein Geschenk, damit wir es annehmen und anerkennen!Interview mit Pater Jozo am 18. Januar 2003 in Siroki Brijeg
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Pater Jozo, Sie haben durch Medjugorje eine große Aufgabe übernommen, zu der Sie die Gospa eingeladen hat.
Wie sind sie diesen Weg bisher gegangen?
Durch Medjugorje wurde ein großer Weg eröffnet und auf diesem Weg habe ich von Anfang an eine aufgeweckte Kirche entdeckt, die auf Gott ausgerichtet ist. Auf diesem Weg fühle ich mich auch heute nach so vielen verschiedenen Angriffen und Hindernissen nicht beunruhigt. Ich fühle mich weder gestraft noch beleidigt, wenn mich jemand beschmutzt, mich als Zielscheibe oder als Opfer nimmt. Medjugorje als Projekt übertrifft mich und unseren Verstand. Wenn jemand damals gesagt hätte: Wenn Pilger aus Moskau kommen, dann behandelt sie so und so wer hätte menschlich gesehen durch den Eisernen Vorhang des Unglaubens überhaupt Moskau, China und Japan erwähnen können, dass sie nach Medjugorje kommen sollen? Das haben nur Gott und die Gospa getan und dieser Weg übersteigt wie schon gesagt den Verstand, er übertrifft alles was Menschen planen können. Das ist etwas Göttliches, das man erkennt, annimmt und fortsetzt. Dieser Weg wird nicht in Meilen gemessen, noch durch die Anzahl der Pilger, die in Medjugorje gewesen sind. Die Zahlen zeigen nicht das Mysterium dieses Weges, noch wird der Wert von Medjugorje dadurch ausgedrückt. Dieser Weg ins Ungewisse ist wirklich keine Täuschung, keine Verblendung. Er ist so kraftvoll und stark, dass man bei jedem Schritt auf diesem Weg die Zeichen und die Spuren sehen kann, die auf ihm hinterlassen werden.
Wie sehr erfüllen Sie diese Zeichen, die Sie täglich erleben?
Ich kann nicht mehr zurück. Ich spüre, dass ich vorwärts gehen muss. Ich spüre, dass das mein Vorteil ist. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich verliere oder Einspruch erheben soll oder dass mir jemand meine Freiheit, meine Zeit raubt. Im Gegenteil, ich fühle mich wie die Frau aus der Bibel, die ihr ganzes Geld als Gabe in den Opferstock geworfen hat. Ich gebe, was ich kann und ich fühle mich gut, wenn ich müde bin. Es geht mir nicht schlecht, wenn ich verschwitzt bin. Nach so einer anstrengenden Ernte fühle ich mich wie ein Keimling. Alles in unserem Leben ist irgendwie verbunden mit der anderen Seite, mit dem anderen Ufer, mit dem Himmlischen, mit dem Göttlichen.
In letzter Zeit waren Sie Opfer von vielen Verleumdungen und Anklagen. Wie trifft Sie das alles persönlich?
Medjugorje ist ein Weg, der viele Gegner hat, auf dem es solche gibt, die eine andere Richtung zeigen. Schon von Anfang an haben sich meine Gegner vieler Zitate bedient und noch mehr Feindschaften mir gegenüber geschaffen, nur deswegen, weil ich Medjugorje nicht abgeschworen habe. Auch heute kann ich denen, die meine Sendung und was ich bin angreifen, sehr leicht beweisen, dass sie unrecht haben, aber das ist nicht notwendig. All das ist überflüssig, denn die Gegner von Medjugorje wollen die Wahrheit nicht hören.
Heute können alle, die Bischof Pend zitieren, nicht sagen, dass ich kein Priester bin, denn ich bin Priester. Sie können nicht behaupten, dass ich gestraft worden bin, denn auch weiterhin kommen sehr viele Menschen zu mir. Der verstorbene Bischof Zanic hat mir vor circa 12 Jahren die Jurisdiktion entzogen. Diesen Umstand missbrauchen die Gegner von Medjugorje, und es interessiert sie dabei überhaupt nicht, warum mir die Jurisdiktion entzogen wurde. Ich durfte nicht mehr Pfarrer sein, da ich Medjugorje, für das ich lebendiges Zeugnis gegeben habe, nicht abschwören wollte. Wen interessiert aber heute diese Wahrheit? Die Lügen wurden nämlich wichtiger als die Wahrheit. Ich wurde beschuldigt, aus Medjugorje eine Stadt gemacht zu haben. So viel ich weiß, war es in der Geschichte immer so, dass man für den Aufbau belohnt wurde. Der Bischof hingegen ging nach Hause und schrieb mir eine Strafe, indem er mir die Jurisdiktion entzogen hat. Das heißt, er hat mir die Erlaubnis entzogen, in seiner Diözese die Sakramente zu spenden. Aber er hat mir das Priestertum nicht entzogen. Denn um das zu tun, hätte es einen Prozess geben müssen, hätten grobe Vergehen vorliegen müssen. Das ist heute vielleicht vielen nicht klar und aufgrund meiner Person wird ein großes Gerücht in der Welt geschürt, das ich überhaupt nicht wollte, noch habe ich irgendeine Mitschuld.
Warum ist das so?
Eine der großen Ziele des Bischofs von Mostar ist von jeher, Medjugorje zu stoppen. Das wissen im allgemeinen alle und ich sage nichts Neues. In diesem Sinne ist sein letzter Schachzug, Medjugorje zu vernichten, die Veröffentlichung seines Buches «Spiegel der Gerechtigkeit». Das ist ein Buch der Verleumdungen, in dem er alles anschwärzt: mich und meine Sendung, mein Priestertum und alles übrige. Pater Slavko ist gestorben, P. Leonard ist gestorben, die Seher haben alle geheiratet, sie haben ihre Familien gegründet und verschwinden einfach in der Masse, denn sie sind einfach wie die anderen geworden so denkt er , und jetzt muss nur noch ich von diesem Ort eliminiert werden.
Bei all dieser Kritik konnte mein Orden, die Franziskaner, doch nicht schweigen und sowohl der Ordensgeneral als auch der Provinzial haben einen Brief geschrieben. Sie sind hinter mir gestanden und wollten bekräftigen, dass alles Lüge ist. Es tut mir leid, dass das so ist und dass der Bischof dem Gegner der katholischen Kirche einen Brief nach Amerika schickte und versuchte, mir zu verbieten, dass ich in Amerika im Namen Gottes auftreten darf. Sehen Sie, wie viel Blindheit! Deshalb habe ich persönlich nicht die Kraft, den Bischof zu beschuldigen und ihn bei dem Namen zu nennen, den er verdient hat. Ich überlasse es den Lesern, sich selber ein Urteil zu bilden und nach ihrem Glauben zu handeln. Wenn ich persönlich nichts Stärkeres habe als mein Wort und meine Erklärung, wenn ich nicht Gott, den HI. Geist, die Gospa auf meiner Seite habe, dann bedeutet mein Wort «Warum schlägst du mich, wenn ich unschuldig bin?» nichts. Ich spreche hier also von mir als demjenigen, der angegriffen wird, der verleumdet wird. Und das ist nicht erst seit gestern, sondern das ist schon 21 Jahre lang so. Ich finde solche Briefe, wo immer ich hinfahre, Briefe der Lüge und der Verleumdung, und man weiß genau, dass sie von Bischof Peric stammen. Bevor er als Bischof nach Mostar gekommen ist, hat er das auch schon getan. Das ist sein Kampfstil. Er ist derjenige, der der gesagt hat, dass ich ein ungehorsamer Ordensmann bin. Ich habe mein Kloster nie ohne das Wissen meines Vorgesetzten verlassen. Und hier muss ich sagen, dass ich in einer Gemeinschaft bin, die eine eigene Struktur hat. In dieser Gemeinschaft ist nicht der Bischof der Vorgesetzte, sondern der Ordensgeneral, der Provinzial, der Guardian. Er ist mein Bischof, und ich bete jeden Tag für ihn und erwähne seinen Namen in der HI. Messe.
Kann diesen Friedensstrom jemand aufhalten oder ihn in Unfrieden verwandeln?
Den Frieden, den Gott in Betlehem geschenkt hat, und das ist Jesus, abzulehnen und ihm die Türen in die Schulen, in die Kultur, in die Politik, in die Familien zu verschließen, heißt, dem Satan zu erlauben, uns ins Verderben zu führen. Ohne Gott verfällt unser Denken und kann nicht mehr friedensbringend wirken.
Betrachten wir nur unsere Zeit, die Zeit dieses neuen Krieges, vor dem wir alle stehen; und betrachten wir den Papst, den der Hl. Geist besonders inspiriert hat, dass er mit dem Rosenkranz in der Hand vor die Welt hintritt und vor die Gospa, die vor 21 Jahren begonnen hat, zum Frieden einzuladen, dann werden wir ein wahres Bild all dessen haben, was um uns herum geschieht. Wir werden unterscheiden können, was wozu und wohin führt. Alles um uns herum hat sich zusammengetan und wir sind nicht einmal mit der Luft im Frieden, nicht mit dem Wasser und mit der Erde. So haben wir den «Rinderwahnsinn» bekommen, vergiftetes Essen, verunreinigtes Wasser und verpestete Luft. Dieser Unfriede zeigt sich auf allen Ebenen. Warum? Genau deshalb, weil der Mensch immer Gott sein möchte und nur haben möchte. So wird dieser Wunsch, diese Sehnsucht in einen babylonischen Traum verwandelt, in dem unser Turm einstürzen wird. Ich sehe gerade den jetzigen amerikanischen Präsidenten als letzten Baumeister dieses babylonischen Turmes. Er wirkt auf mich wie David, und zwar jener David, der sich die fremde Frau als Geliebte genommen hat und angeordnet hat, dass ihr Mann, der Hethiter Urija, nicht lebend aus dem Krieg zurückkehrt. Es tut weh, sagen zu müssen, dass Amerika christlich ist und trotzdem immer den Krieg möchte. Das ist und kann nicht eine christliche Welt sein. Das ist eine Welt gegen Gott. Deshalb muss dieser Krieg, dieser Unfriede allen die Augen offnen. Der Ruf des Papstes, der Ruf Jesu, der Ruf der Gospa sagen dem Menschen, Friedensstifter zu sein. Christus lässt uns auch heute sagen: «Stecke das Schwert in die Scheide!».
Wo ist in all dem der Platz und die Rolle der Gospa und ihrer Erscheinungen?
Nehmen wir in all diese Zusammenhänge die Gospa, die nur eines wünscht, und das ist: uns zu Gott zurückzubringen und dass wir glauben können, dass es möglich ist, die Welt zu verändern, denn Gott ist allmächtig. Ein Mensch, der nicht an das Gebet glaubt, verneint Gott. Derjenige, der nicht betet, kann nicht wahrhaft behaupten, an den allmächtigen Gott zu glauben. Ein Mensch ohne Gebet kann nicht Christ sein. Heute möchte der Mensch immer nur haben, die Gospa aber geht einen ganz anderen Weg. Und sie nimmt die Kleinen, die Unwissenden und möchte mit ihnen eine neue Welt bauen, eine Welt des wahren Friedens. Der wahre Friede kann kein Irrtum sein, sondern nur die Wahrheit. Alle, die auf einem anderen Weg gehen, dem Weg des Unfriedens, schaffen eine Krise und von ihnen kommt die Idee, dass wir unseren Bruder Abel angreifen und ihn töten, dass ich den Hethiter Urija angreife und diesem Gerechten die Frau wegnehme. Das ist diese Blindheit, derer wir uns nicht bewusst sind, und die wir nur im Licht des Geistes Gottes, des Wortes Gottes und der Botschaften der Gospa erkennen.
Wie soll man das jenen sagen, die nicht glauben, die die Wahrheit und die Gnade, die in Medjugorje offenbar wird, nicht annehmen wollen?
Der Hass und der Stolz haben das ihre bewirkt und so ist es zur Entzweiung gekommen. Für jeden gilt das Wort Christi: «Wachet und betet!». Der Bischof von Mostar kann heute nicht sagen, dass Medjugorje nicht wahr ist. Wenn das Gebet nicht wahr ist, wenn das «Wachet und betet» nicht wahr ist, wenn das Vergeben und die Versöhnung nicht wahr sind, wenn die Medjugorje-Botschaft des Friedens und der Liebe nicht wahr ist, dann gibt es in Wahrheit auch Gott nicht. Wenn der Bischof Medjugorje ablehnt, lehnt er auch Gott ab, denn es sind die Botschaften Gottes und die Worte Gottes. Es sind keine ausgedachten Worte.
So kann man Medjugorje nicht verstehen. Denn es lebt mit seinen Früchten schon 21 Jahre lang. Und keine einzige menschliche Hand kann es vernichten. Es wurde versucht und all das, was ich gesagt habe, bezieht sich auf diesen Versuch. Medjugorje geht vorüber wie Jesus Christus selber. Alle Gegner haben gesagt, dass er nur der Sohn Josefs ist, aber der Sohn Josefs hätte nicht sagen können «Lazarus, steh von den Toten auf!» und das haben damals alle gewusst. Sie konnten sagen, dass er der Sohn Josefs ist. Sie konnten es in der Synagoge in Nazaret sagen, aber sie konnten es nicht in Betanien sagen! Kaiphas hat all das gewusst und deswegen war sein Ratschluss: Man muss Lazarus, den lebendigen Zeugen, töten, und genauso auch Jesus.
So ist es auch mit Medjugorje. Es ist leicht zu sagen, dass es eine Lüge sei und bei dieser Uberzeugung zu bleiben, aber wer immer dies so behauptet, der muss auch jenen Millionen Menschen gegenüber Respekt haben, die die Gnade in Medjugorje gefunden haben. Hier liegt das ganze Problem, dass die Meinung einer einzigen Person lauter ist als die von Millionen anderer Menschen und von tausenden von Priestern und Bischöfen. Das ist das Satanische und das Gefährliche für diese Welt. Es ist unrecht, wenn Medjugorje nur wegen der Schlussfolgerung eines Menschen auf diese Stufe gefallen ist und nur deswegen, weil dieser behauptet, dass er nicht verpflichtet sei zu glauben, denn es sei eine private Sache, eine Privatoffenbarung, die nicht verpflichtet. So eine Einstellung ist eine Manipulation. Dort, wo Gnade am Werk ist, dort ist das keine Privatsache, sondern es verpflichtet mich, denn es hat den Ursprung in Gott und Gott verpflichtet mich. Dort, wo Wunder geschehen, dort ist mein Platz, denn dort ist Gott am Werk. Ich muss das alles hören und sehen, ich kann und darf nicht sagen: Was kümmert mich das? Das ist unser Problem des Unverständnisses und des Ungehorsams. Das Problem des Verstehens gab es auch damals, als sich Gott am Jordan geoffenbart und gesagt hat: «Dies ist mein geliebter Sohn.» Das Problem gab es auch am Tabor, als Gott gesagt hat «Hört auf ihn, an ihm habe ich meine Freude.» Gott hat nichts anderes sagen können, als Seinen Sohn vorzustellen. Die Gospa hat nicht mehr zu sagen, außer was sie bei der Hochzeit zu Kana gesagt hat «Hört auf ihn. Was er euch sagt, das tut!». Deshalb ist es auch mit Medjugorje so. Alle unsere Bischöfe mit wenigen Ausnahmen wollen sich nicht äußern und anerkennen, dass in Medjugorje Gott wirklich durch die Gospa gegenwärtig ist.
Warum gibt es so eine Einstellung zu Medjugorje?
Gehen wir zurück zum Anfang: Der verstorbene Bischof Zanic verlangte schon in den ersten Tagen der Erscheinungen, dass ich der Gospa und Medjugorje absage. Nach Zanic kam das System des Kommunismus, das genauso forderte und verlangte: Entweder die Absage oder es folgt die Strafe. Nach der abgesessenen Gefängnisstrafe verlangten sie von mir wieder, dass ich schweige und mich nicht engagiere. Heute wird mir nicht erlaubt, mich für Medjugorje einzusetzen, denn dadurch belaste ich angeblich die Leute in Medjugorje und ihre Arbeit. Wenn der Bischof heute nicht den Mut hat, Medjugorje anzunehmen und Zeuge dieser Gnadenzeit zu sein, dann ist er Kaiphas ähnlich, dem bewusst war, dass das, was Jesus getan hat, nicht ein Mensch tun konnte. Aber obwohl man erkennt, dass ein Mensch die Dinge nicht bewirken kann, die in Medjugorje geschehen: Der Bischof möchte dennoch Medjugorje um jeden Preis erledigen. Für unsere Bischöfe müsste es eine große Ehre sein, sich zu Gunsten von Medjugorje zu äußern, und nicht unschlüssig sein oder es in den Schmutz ziehen. Deshalb habe ich auch Schwierigkeiten, weil die Menschen zwei Gesichter haben und unehrlich sind vor ihrem Gott. In dieser Welt herrscht Finsternis. Viele wissen zwar, wie man das Licht anzündet, wollen es aber nicht anzünden.
Ich möchte noch Folgendes sagen: Medjugorje ist uns als Geschenk gegeben, in Liebe angeboten, damit wir es annehmen und anerkennen. Alles andere ist Medjugorjes unwürdig. Die Verleumdung, die man mir autut, nehme ich wie ein Gefängnis an und zwar für meinen Glauben und für meine Kirche. Ich kann das alles ertragen und es ist mir eine Ehre, für die Gospa zu leiden. All das wird schnell vergehen und der Sturm wird schon langsam schwächer, aber was dann? So wie man zu Beginn die Seher verleumdet und für Schwindler erklärt hat mit dem Hinweils, dass sie nur aus diesen oder jenen Familien stammen. Sie aber sind bis heute Kämpfer geblieben und haben sich nicht einmal vor den Journalisten gefürchtet.
Satan ist stark und mächtig, und wenn wir als Kirche und auch die Bischöfe und Priester nicht unterscheiden, was die Absicht Satans ist und woher die Gnade für uns kommt, dann ist das wirklich schrecklich. Das ist die Blindheit des Herzens der Priester, des Bischofs bis heute, der alles den Gesetzes Paragraphen unterworfen hat und sich nicht zur Quelle der Gnade hinwendet. Es ist schrecklich, wenn es in den Gesetzen keinen Raum und keinen Platz für die Gnade Gottes gibt, für die Gaben des Heiligen Geistes, für die Forderungen Gottes. Es ist, als würden wir sagen: Wir sind vollkommen, wir brauchen nichts. Wir haben den Hohen Rat, wir haben die Kirche. Aber wo ist die Bekehrung? Wo sind die Gläubigen? Deshalb ist es sehr wichtig, Gott wieder in die Familie zurückzubringen und überall dorthin, wo er Seinen Platz haben sollte.
Sie haben gerade zu der Zeit, als die Angriffe von allen Seiten am größten waren, eine große Auszeichnung vom HI. Vater bekommen. Was bedeutet das für Sie?
Diese Anerkennung, dieser Segen für meinen Einsatz ist wirklich überraschend gekommen. Als die polnischen Pilger bei ihm bei der Audienz waren, hat sich der Papst für Medjugorje interessiert, und er wurde informiert über das, was hier geschieht. Dann hat er mir einen Segen in schriftlicher Form geschickt. Dieser Segen wurde hierher gebracht und mir direkt vom Papst ausgerichtet. Dies bedeutet für mich alles und ich kann mehr nicht bekommen. Damit habe ich eine große Unterstützung, eine große Anerkennung. Das gibt mir Kraft und Sicherheit für meinen weiteren Weg. Das ist eine Umarmung der Kirche auf meinem Weg. Ich sehe, dass es einige gegeben hat, die mich aus dieser Umarmung der Kirche herausreißen wollten, aber das geht nicht, denn diese Anerkennung ist für alle Zeiten. Für diese Geste habe ich dem Hl. Vater schriftlich gedankt und ihm geschrieben, dass ich auf dieser Weit nichts Größeres hätte bekommen können. Und das heißt, dass das eine Genugtuung ist für alle meine Tränen, Mühen, Anstrengungen, Schwielen, Wachen, Opfer, Verfolgungen und Leiden, ein großer Segen der Kirche, die all das in ein wunderschönes Geschenk des päpstlichen Segens verpackt hat. Das ist eine Stütze für mein ganzes Leben.
(Das Interview führte VD)
Aus «Gebetsahten Mariä Königin des Friedens»
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