Das Kreuz: Quelle des LebensMeditation mit Manduria
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«Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich, hier und vor allen Tabernakeln auf der ganzen Welt, denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.» (Franziskanisches Gebet)
So betete der heilige Franziskus, wenn er auf seinem Weg vor ein Kreuz oder zu einer Kirche kam. Kreuz und Kirche lösten in seinem Herzen das Bedürfnis aus, demjenigen, für den sie errichtet worden waren, Ehre zu erweisen: dem Gekreuzigten.
Botschaften an Debora.
Jesus:
Meine Tochter, komm zu mir. Trockne meine schmerzenden, blutenden Wunden und schenke mir Erleichterung. Ich bin da und wieder ans Kreuz geschlagen. Es scheint mein einzig wahrer Freund zu sein. Es will sich nie von mir trennen und umfängt mich seit zweitausend Jahren. Die unablässigen Verurteilungen der Menschen kreuzigen mich! Ihre Sünden, ihr Unglaube, die Scheinheiligkeit und die heftige Kritik dieser wilden Menschheit! Mein Schmerz erneuert sich, weil sich Sodom erneuert. (8.5.93)
Jetzt wende ich mich an die jungen Menschen, denn sie können ohne Grenzen und ohne Vernünfteleien lieben. Die Welt wird die Wurzeln des neuen Zeitalters in euch verankern: mögen es Wurzeln der Liebe und Wurzeln eines Blickes sein, der sich beständig auf euren Jesus richtet, der andauernd angenagelt ist. Der Gekreuzigte sei euer Morgen und euer Abend. (17.5.93)
Heute schenke ich mich überall in Begleitung des himmlischen Hofes durch meine Offenbarungen, denn ich möchte, dass jeder vor dem festgesetzten Tag ein reumütiges Herz über seine eigenen Sünden hat, seinen Blick auf mein Leiden und mein Kreuz und auf alles, was ich geschenkt habe und auch weiterhin schenke, richtet.
Meine Kindlein, ihr Brüder meines Herzens, möge Gott euch nicht mit Geist und Hand in die Vergnügungen dieser Welt eingetaucht vorfinden. (21.9.93)
Selig seid ihr, wenn sie euch verachten, wenn sie euer Gesicht und euren Namen mit Anschuldigungen überhäufen, euch verleumden und euch wegen der Liebe zu meinem Namen den Aasgeiern überlassen. Ich sage euch: von meinem Kreuzesstamm aus werde ich euch so sehr erhöhen, dass niemand begreifen kann, was euch widerfahren ist und warum euch meine ganz besondere Gunst zuteil wird. (8.3.96)
Ich bin euer Erlöser und ich leide am Kreuz bis zu dem Tag, an dem ihr mir sagt: «Wir gehören dir und wir weihen uns dir». (10.8.96)
Sage ganz deutlich, dass meine Wunden und mein Kreuz keine Wunden und keine Last bedeuten, die den Wunden und den Lasten gleichen, die sich der Mensch zufügt, wenn er in die Netze der Sünde, in die Abgründe der Welt gerät. Meine Wunden und Lasten sind liebenswerte Leiden, die sich den Herzen und den Seelen derer einprägen, die sich aus Liebe als Liebesopfer darbringen; sie bringen in diesen Menschen Kraft, Mut, Treue und Weisheit hervor. (2.2.98)
Erwacht und erhebt euren Blick, denn die Heiligen und die Propheten wollten eine so große Gnade schauen und schauten sie doch nicht; eine Gnade wie jene, als ich mich als die «Frau, von der Sonne umkleidet», als Licht des Gottessohnes mit seinem heiligen Kreuz zeigte. (13.2.98)
Wir wissen, dass deine Sendung nicht leicht ist und denjenigen, die dir nahestehen, wird kein Lob zuteil, sondern Anschuldigungen und Verachtung, dargeboten in den Kostbarkeiten meiner eigenen Reichtümer: Nägel, Dornenkrone, das Holz des Kreuzes. (12.7.98)
Ich werde wieder auf diese Welt zurückkommen, wenn die Welt mich mit einem Hymnus der Liebe besingt. Das ruhmreiche Zeichen meines heiligen Kreuzes, das über alle Nationen errichtet wird, wird mir vorausgehen. (14.10.98)
Maria:
Meine lieben Kinder, verliert die Hoffnung nicht! Übergebt euch Jesus durch das Kreuz, das durch das kostbare Blut veredelt wurde. Ich, die Muttergottes der Eucharistie, komme mit dem Kreuz, damit es in eure Mitte eingesenkt werden kann. Am Kreuz empfangt ihr die Befreiung. Vom Kreuz aus werdet ihr Jesus sehen, der von seinen fünf licht-reichen Wunden strahlt. Diese leuchtenden Wunden werden schon bald, noch vor meinem Triumph, die ganze Menschheit umarmen. (23.3.99)
An dem Tag, an dem die gesamte Kirche Maria als «Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz» verehrt, hat die Muttergottes der Eucharistie einen siegreichen Triumph errungen, als sie die Kapelle vor dem Abriss bewahrte.
Voller Freude danken wir allen, die sich mit Mut und Glauben aufgemacht haben, um uns bei der Unterschriftensammlung zu helfen. Wir danken ebenfalls den Juristen, die die Bewegung der Liebe unterstützten, indem sie aufrichtig und gelassen arbeiteten und dabei auf einen ausgewogeneren Urteilsspruch warteten. In einer Verfügung vom 7. Oktober 2002 erklärte der Richter, dass er den juristischen Akt gegen die Errichtung der Kapelle von Himmelsgrün nicht weiter verfolgen müsse.
Bleiben wir weiterhin im Opfer und im Gebet zur Madonna vereint, damit sich das Werk der Liebe in Übereinstimmung mit dem göttlichen Willen ganz verwirklichen kann! Deo gratias!
Quelle: La Virgine dellEucharistia, Nr. 17/ 18; S. 16, 9, 25.
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