Spiritual Forum Davos (SFD)Pfingsten 2003von Jacques Magnan
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Weshalb die Zeit gekommen ist, auf die Dächer (und Berge) zu steigen, um die Frohe Botschaft zu verkünden: «Der Herr ist nahe, zieht eure Festgewänder an und lauft dem Bräutigam mit entzündeter Lampe entgegen.» Komm, Herr Jesus! Maranatha! Lass Dein lebendiges Wasser von den Bergen durch die Täler hinunter in die Städte fliessen!
Über Weihnachten 2002 traf sich eine Gruppe von jungen Christen in Davos zum täglichen Gebet und zur Anbetung vor dem «Allerheiligsten». Inspiriert durch das Gebet und durch eine Bibelstelle, die immer wieder auftauchte, wurde der Gedanke des «Spiritual Forum Davos» (SFD) geboren.
Innerhalb zweier Tage schlugen mein Bruder und ich die Stelle Haggai 1,7 im Alten Testament auf. Sie lautet:
«So spricht der Herr der Heere: Überlegt also, wie es euch geht. Geht ins Gebirge, schafft Holz herbei und baut den Tempel wieder auf! Das würde mir gefallen und mich ehren, spricht der Herr. Ihr habt viel erhofft und doch nur wenig geerntet; und wenn ihr es einbrachtet, blies ich es weg. Warum wohl? Spruch des Herrn der Heere. Weil mein Haus in Trümmern liegt, während jeder von euch für sein eigenes Haus rennt. Deshalb hält der Himmel über euch den Tau zurück, und die Erde hält ihren Ertrag zurück.»
Diese Stelle erinnerte uns irgendwie an Davos. Im ganzen «Landwasser-Tal» ist es so, dass es unzählige christliche Splittergruppen gibt, die eigentlich alle dasselbe wollen: Jesus Christus als die Liebe den Menschen näherzubringen. Und wir erinnerten uns daran, dass eine Einheit unter den Christen nicht durch Diskussionen herbeigeführt werden kann (vgl. 1Tim 6,4), sondern in den Herzen stattfinden muss, was allein durch den Heiligen Geist im gemeinsamen Gebet und Lobpreis stattfinden kann.
Nun, wir waren noch nicht sicher, was Gott eigentlich gerne hätte. Wir gingen nochmals ins Gebet, worauf folgende Stelle aus den Botschaften Jesu an die Prophetin Vassula vom 30.5.1993, (Heft 67) folgte, an deren Rand ich einst die Buchstaben DAVOS schrieb:
«Gib Mir dein Leben als Sühne und komm mit Mir in das Tal des Todes (Jesus meint dorthin, wo all die geistlich Toten zu finden sind), dort werde Ich Meinen Geist ausgießen, dort werde Ich Meine Liebe ausgießen und all die ausgetrockneten Knochen beleben. [
] Ich beabsichtige, es mit dem Fluss des Lebens zu überschwemmen. Ich, der Ich die Auferstehung und das Leben bin, habe vor, die ausgetrockneten Knochen in jenem Tal zum Blühen zu bringen. Ich werde Mein Mitleid und Meine Liebe dadurch zeigen, dass Ich die Toten aus ihren Gräbern hebe und sie zurück in Mein Haus führe
»
Nun waren wir uns sicher: Gott will etwas in Davos bewegen und wir nahmen seine Verheißung in Anspruch. Wir wussten auch, wenn Gott etwas will, so benutzt er in aller Regel Menschen dazu. Also stellten wir uns zur Verfügung und überlegten, wer denn als Referent allenfalls in Frage kommen könnte. Wir dachten an die begnadeten «indischen» Priester, welche man landläufig unter dem Begriff «Inder» kennt, mit denen wir schon selbst sehr gute Erfahrungen gemacht hatten.
Da es hieß: «Geht ins Gebirge», machten wir uns also zu viert auf den Weg und fuhren in kindlicher Einfalt auf die Schatzalp, wo ein großes Hotel mit wunderbarer Aussicht über ganz Davos und dem von Thomas Mann berühmten Zauberberg liegt.
Bald darauf hörte ich von einem Freund aus unserer Gebets-Gruppe, dass sein Sohn, der gerade in Deutschland war und von unserem Vorhaben noch gar nichts wissen konnte, einen Traum gehabt habe. Darin sah er Exerzitien mit «Indern» in Davos stattfinden, was er sich nicht zu erklären wusste
Schon bald trafen wir uns mit dem ersten mystisch begabten indischen Priester, Father James Manjackal , und er bestätigte, dass unsere Absichten vom Heiligen Geist kamen. Während wir über unser Vorhaben sprachen, erhielt er vom Heiligen Geist die Stelle Jesaja 25, 6f.:
«Der Herr der Heere wird auf diesem Berg für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, ein Gelage mit erlesenen Weinen, mit den besten und feinsten Speisen, mit besten, erlesenen Weinen
»
In der Zwischenzeit hat uns der Herr aber, auch manchmal recht schmerzlich, gezeigt, dass es Sein und nicht unser SFD ist und wir auch nicht so sehr auf die Person des Referenten fixiert sein dürfen. Er bestimmt und wir sollen seinen Willen zu erkennen versuchen, was nicht immer ganz einfach ist, wie jeder sicherlich aus eigener Erfahrung weiß. So legten wir also alles in das heiligste Herz Jesu, auf dass der Anlass nach Seinem Willen gelingen möge und Er uns diejenigen Diener bringe, welche Er für am besten geeignet erachtet. Und so dürfen wir heute mit großer Freude einstweilen Pater Kuriakose, Advokate A. M. Mathew sowie Alexander Nazareth am SFD begrüssen. Wer weiß, wen uns der liebe Gott noch als Referenten bringen will? Eins aber ist gewiss: Diese Inder schätzen Vassula ausserordentlich
Im Namen unserer Gruppe bedanke ich mich bereits jetzt bei allen, die uns durch Gebet oder Teilnahme unterstützen, unseren Herrn und Gott, Jesus Christus, in die Welt zu tragen.
Sascha M. Fopp
Anmerkungen
1) Vgl. www.jmanjackal.net.
2) Pater Kuriakose, geb, 1959, ist Priester der indischen Kongregation Vincenz von Paul. Mitbegründer des weltberühmten Exerzitienzentrums «Potta», Devine Retreat Centre Muringoor, wo wöchentlich 10-20000 Menschen 6tägige Erneuerungsexerzitien in 7 verschiedenen Sprachen besuchen. Seit Mitte der 90er Jahre ist er im Auftrag seines Ordens in Neu Deli am Aufbau eines weiteren Zentrums mit besonderem Augenmerk auf die Verkündigung unter den Hindus. Er predigt überall in Indien, Sri Lanka, den Golf Ländern, den USA und Europa. Pater Kuriakose ist insbesondere mit dem Charisma der Heilung begnadet.
3) Advokate A.M. Mathew, geb. 1930, stammt aus Tivandrum Kerala, wo er mit seiner Frau und seinem Sohn lebt. Er hat in Bombay, Harvard und Toronto Jura studiert, war Anwalt und u.a. lange Jahre Berater der indischen Bischofskonferenz. Vor ca. 15 Jahren hat er die Erneuerung im Heiligen Geist kennen gelernt und predigt seither Exerzitien auf der ganzen Welt für Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien. Von den indischen Jugendlichen, die ihn wie einen Vater ehren, wird er liebevoll «Moses» genannt, da er tatsächlich so ausschaut, wie man sich diesen vorstellt, als er gerade mit den Gesetzestafeln vom Berg Sinai herabstieg.
4) Alexander Nazareth, geb. 1940, verheiratet, war in Indien ein bekannter Schauspieler, bis er in einer Krise durch die Exerzitien zu Jesus fand. Er hat daraufhin seine Schauspielkarriere aufgegeben und sein Talent ganz in den Dienst der Verkündigung des Evangeliums gestellt. So wie auch A.M. Mathew hat er ein besonderes Charisma des Rates.
Das SFD beginnt am Freitag, 6. Juni, um 9.00 Uhr und endet am Montag, 9. Juni um 12.00 Uhr mit folgenden Inhalten:
Gemeinsames Gebet und Lobpreis
Verkündigung des Wortes Gottes
Der Heilige Geist und sein Wirken
Unterscheidung der Geister
Versöhnung und Beichte
Befreiung und Heilung
Ausgießung des Heiligen Geistes
Umgang mit den Gaben und Charismen
Im Kongresszentrum oder der Marienkirche Davos
ANMELDUNG / CHF 80.
(bitte so frühzeitig wie möglich)
www.sfdavos.ch
Frau Gertrud Eugster:
Tel.: +41 (0) 76 471 65 20
+41 (0) 81 413 70 20
Fax: +41 (0) 81 413 70 20
Frau Monika Gugolz:
Tel.: +41 (0) 79 759 31 35
SFD: Spiritual Forum Davos, Postfach 206, 7270 Davos-Platz
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