El Escorial

Habt ihr zwischen Paradies und Hölle gewählt? (2)

von Jacques Magnan

=> MARIA HEUTE 392 INHALT

Betet und fastet

U.L.F. von den Schmerzen: «Betrachtet häufig die Passion des Herrn und ihr werdet sehen, welch großen Wert sie für die Seelen hat. Und du, meine Tochter, vereine dein Opfer und dein Leid mit dem des Herrn, damit es größeren Wert für das Heil der Seelen erhält. Meine Kinder, ich bitte euch um Gebet, um betrachtendes Gebet. Den größten Wert haben Gebet und Buße. Aber sie sollen aus eurem tiefsten Herzen kommen. Betet nicht wie die Pharisäer und sucht euch nicht die ersten Plätze. Liebt aus ganzem
Herzen. Für die Sünden der Menschen muß Sühne geleistet werden. Jene, die Christus folgen wollen, bitte ich um Gebet. Die Welt braucht Gebet und ich wiederhole euch: sie braucht das wirklich gute
Gebet.» (08.86)
«Ich will, dass die Pilger meinen Leib mit einem weiß-gelben Mantel umhüllen, meine Tochter: unter meinem Mantel können sie ihre Armseligkeit verbergen. Schau, wie unermesslich groß dieser Mantel ist und wie viele Sünder ich dort beschützt habe. Die Rosen sind die “Ave Maria”. Alle Früchte meiner Erscheinung sind dort. Betrachte die Werke einmal aus dieser Perspektive. Betrachte die Sünder, die sich der Herde Christi angeschlossen haben. Betrachte alle Verstorbenen, die an diesen Ort gekommen sind: sie sind unter meinem Mantel, meine Tochter.» (2.05.98)

Der heilige Rosenkranz

U.L.F. von den Schmerzen: «Betet den heiligen Rosenkranz mit großer Hingabe; der heilige Rosenkranz wird euch bei der Ankunft Christi retten, meine Kinder, und ich werde bei Christus sein.» (03.86)
«Viele von euch beten nicht jeden Tag den Rosenkranz: ihr habt das Gebet aufgegeben. Ich bitte euch: betet täglich den Rosenkranz in euren Familien. Erzieht eure Kinder. In einer christlichen Familie darf das Wort Christi nicht fehlen und auch nicht das eurer allheiligen, reinen, schmerzhaften Mutter Maria.» (04.86)
«Kämpft weiterhin, meine Kinder; die Waffe des Rosenkranzes besitzt große Macht gegen die Feinde der Religion.» (09.93)
Jesus: «Betet den Rosenkranz mit großer Hingabe, meine Kinder. Ich werde so zuhören, als würde er von den Lippen Meiner heiligen Mutter gesprochen. Ihr werdet überreiche Gnaden empfangen und eure Stirnen werden mit dem Siegel bezeichnet, damit ihr euch nicht von lügnerischen und trügerischen Worten täuschen lasst.» (11.93)
«Meine Kinder, der heilige Rosenkranz ist sehr wichtig, denn er kann einen Krieg aufhalten, eine Schlacht gewinnen, Krankheiten Abhilfe schaffen, Seelen heilen. Er ist ein sehr schönes Gebet und es gefällt Gott, wenn man ihn betet. Meine Kinder, lasst keinen einzigen Tag vergehen, ohne den heiligen Rosenkranz zu beten. Gott hat Seine Mutter als Pforte des Himmels, als Zuflucht der Sünder, als Mutter der Betrübten eingesetzt.» (5.08.2000)
Johannes Paul II., der Stellvertreter Christi hat am 16. Oktober 2002, dem 25. Jahrestag seines Pontifikates, ein Apostolisches Schreiben mit dem Titel Rosarium Virginis Mariae herausgegeben. Dort schreibt er: «Wie viele Gnaden habe ich in diesen Jahren von der heiligen Jungfrau durch das Rosenkranzgebet empfangen!… Ich wünsche, dass dieses Gebet im Laufe dieses Jahres in den erschiedenen christlichen Gemeinschaften besonders angeboten und geschätzt wird. Deshalb erkläre ich den Zeitraum vom Oktober dieses Jahres bis zum Oktober 2003 zum Jahr des Rosenkranzes.»
… Der Rosenkranz ist ein Gebet, das seinem Wesen nach auf Frieden ausgerichtet ist, weil es eine Betrachtung Christi, des Friedensfürsten ist, der auch «unser Friede» (Eph 2, 14) ist.
Die Kirche hat diesem Gebet immer eine besondere Wirksamkeit zugesprochen und die schwierigsten Fälle dem gemeinsamen und unablässigen Rosenkranzgebet anvertraut…
Wenn es Ihnen möglich ist, wagen Sie doch einmal den gesamten Rosenkranz mit seinen vier freudenreichen, lichtreichen, schmerzhaften und glorreichen Geheimnissen jeden Tag in der Familie oder mit Freunden zu beten. Wie es schon sein Name besagt, ist jeder Rosenkranz, den Sie beten, ein Rosenregen, den Sie Maria zur Läuterung der Kirche, zum Schutz des Stellvertreters Christi, Johannes Paul II., zur weltweiten Umkehr der Menschen, für den Frieden in der Welt, für die Befreiung der Seelen aus dem Fegefeuer und für das baldige Kommen in Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus schenken.

Die letzte Botschaft im Prado Nuevo vom 4. Mai 2002

«Kommt nach El Escorial, meine Kinder, ihr werdet alle mit dem Siegel bezeichnet und mit ganz besonderen Segnungen gesegnet werden.»
Es wird keine Botschaften mehr geben, aber es wird ganz besondere Segnungen geben und Siegel, die auf den Stirnen gezeichnet bleiben.»
«Der Geist ist der erste Anteil des Erbes, das wir erhalten sollen, der Erlösung, durch die wir Gottes Eigentum werden.» (Eph 1, 14)
Diese Worte unseres Herrn gelten unserer Zeit und sie verweisen uns direkt auf die Geheime Offenbarung 7, 4: «Und ich erfuhr die Zahl derer, die mit dem Siegel gekennzeichnet waren. Es waren hundertvierundvierzigtausend aus allen Stämmen der Söhne Israels, die das Siegel trugen.»
«Die 144000 Diener Gottes scheinen das ganze Gottesvolk in symbolischer Weise zu bezeichnen.» Alle sind mit dem Siegel des lebendigen Gottes gekennzeichnet (vgl. Eph 4, 30; 2Tim 2, 19) und der Engel, der das Siegel trägt, kommt aus dem Osten, von dort wird Gottes Heil verkündet. Man kann in der Zahl der Diener der Kinder Israels auch die Zahl derer sehen, die Jesus als den Messias am Ende der Zeiten anerkennen werden3: «Beleidigt nicht den Heiligen Geist Gottes, dessen Siegel ihr tragt für den Tag der Erlösung.» (Eph 4, 30)
Eine solche Botschaft dürfen wir nicht in Vergessenheit geraten lassen und als alte Wallfahrer möchten wir alle Leser von Maria heute ermutigen, sich bewusst zu werden, dass eine neue Etappe begonnen hat; eine Etappe, die ankündigt, dass eine baldige Warnung bevorsteht. Nachdem die Muttergottes Luz Amparo Cuevas aufforderte, zu beten, Buße zu tun, sich zu opfern und den Menschen ihre Bitten zu übermitteln, sagte sie uns an jenem Tag:
«Ich will Menschen, die mir ihre Liebe durch Taten bezeugen.»
Hat uns die Muttergottes nicht schon seit 20 Jahren in jedem der monatlichen Bulletins, die von der Vereinigung herausgegeben werden, wiederholt:
«Engagiert euch auf der ganzen Welt im Apostolat, meine Kinder, verbreitet die Botschaften!»
Haben wir gehorcht? Was tun wir, um diese Botschaften zu verbreiten und bekannt zu machen?
Haben wir verstanden, dass diese Unterbrechung der Botschaften wahrscheinlich zu den Zeichen gehört, die Gott uns gibt, damit sich die Menschen bewusst werden, dass die Warnung und das Ende der Zeiten sehr nahe bevorsteht? Der Herr respektiert unsere Freiheit, aber möchte er nicht auch, dass wir es verstehen, wenn Er uns in derselben Botschaft sagt:
«Meine Kinder, Ich bitte euch nur darum, über alle Botschaften zu meditieren, denn alles verwirklicht sich jetzt. Meditiert von der ersten bis zur letzten Botschaft.
Kommt an diesen Ort – El Escorial – meine Kinder, ihr werdet alle mit dem Siegel bezeichnet und mit ganz besonderen Segnungen gesegnet werden. Meditiert über alle Botschaften. Meine Kinder, wie verhärtet ist euer Herz!» Betrüben euch diese zärtlichen Worte eurer Himmelsmutter nicht? «Meine Kinder, bereut und kehrt um; beleidigt den Herrn nicht länger, denn er ist schon so sehr beleidigt worden. Ich bitte euch nur um Gebet, Opfer und Buße, um viele Sünden, die auf der Welt begangen werden, zu sühnen. Ich habe euch gesagt, dass der Teufel die sieben Hauptsünden im Triumphzug mit sich führt. Die Menschen müssen ihren Blick auf Gott richten, bereuen und ein heiligmäßiges Leben der Liebe und der Hingabe an Gott führen. Es gibt viele Pharisäer, die nicht nach dem Geist, sondern nach dem Fleisch und nach Lastern leben.»
Lassen wir Luz Amparo das Schlusswort mit dem Aufruf, den sie am 6. Mai 1984 an die Pilger richtete:
«Glaubt nicht, dass es keine große Gnade sei, mit dem Siegel der Muttergottes gekennzeichnet zu sein. Ich weiß nicht, ob ihr wisst, dass die Muttergottes mir einmal gesagt hat, dass die Zahl 666 das Siegel des bösen Feindes ist. Das heißt, dass es Menschen gibt, die die Zahl 666 auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand – auf der linken Hand – haben. Heute hat Maria aber alle hier Anwesenden – Gläubige und Ungläubige – gekennzeichnet, damit sie diesem Siegel entsprechen. Wer diesem Siegel nicht entspricht, nun, der will sich nicht retten. Er will es nicht, denn die Muttergottes hat ihm diese Gnade geschenkt und diese Gnade ist etwas ganz Besonderes.»
Wir empfehlen Ihnen, diesem Angebot der Muttergottes, die uns um Beweise unserer Liebe bittet, zu entsprechen. Sie will, dass wir immer zahlreicher an den ersten Samstagen in jedem Monat mit unseren Kindern, unseren Verwandten, unseren Freunden nach El Escorial pilgern. Gott wird uns die Werke gutschreiben und für unser Liebeszeugnis wird uns der Engel Gottes auf der Stirn unauslöschlich mit einem Siegel bezeichnen! Lassen wir diese ganz besondere Gnade, die uns angeboten wird, nicht ungenutzt vergehen. Verschlimmert sich die Lage der Welt nicht immer mehr? Werden wir morgen noch die Möglichkeit haben, ungehindert nach El Escorial zu pilgern?

Jean-Pierre Jouanneault

HOCH


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