Das Rasenkreuz von Eisenberg

=> MARIA HEUTE 390 INHALT

Auf einer Tafel beim Rasenkreuz steht geschrieben: «Am 6. September 1956 bezeichnete ein mächtiger Engel Gottes den Rasen an dieser Stelle mit dem Zeichen des heiligen Kreuzes. Am 14. September 1956, dem Feste Kreuz-Erhöhung, war das geheimnisvolle Kreuz vollkommen ausgeprägt. Wunderbare Bekehrungen und plötzliche Heilungen bezeugen dieses gewaltige Ereignis.

Im Kreuz ist heil

Also besteht dieses HI. Kreuz seit bald 50 Jahren. Natürlich wurde die Entstehung von Anfang an durch die Polizei überwacht, wie Sie aus folgenden Auszügen aus dem Vortrag des damaligen Gendarmerie-Inspektors Willibald Neuherz, St.Martin a. d. Raab entnehmen können.
Vortrag über die Entstehung des Rasenkreuzes im Garten der Familie Lex in Eisenberg a.d.Raab.
Es war im Jahre 1956, am 6. September, als man hörte, in Eisenberg, im Garten der Familie Lex sei im Gras ein Kreuz entstanden. Ich wurde damit beauftragt die Sache zu untersuchen, weil unter Umständen Manipulation nicht auszuschliessen sei. Damals war ich Gendarmerie-Postenkommandant dieses Gebietes. Zunächst habe ich mir das Kreuz im Garten angesehen. Im grünen Rasen hob sich eine grosse lateinische Kreuzform ab, sie zeigte klare und scharfe Konturen: Das Gras in der Kreuzform war mit dem Boden fest verhaftet bzw. verwachsen. Ich habe versucht, es mit den Händen auszureissen. Dies wäre nur mit Kraftanwendung und natürlicher Beschädigung wie anderswo möglich gewesen. Der Boden war nicht feucht und ich konnte feststellen, dass unten nichts abgeschnitten war. Beschädigungen oder Grasabstutzungen gab es nicht. Durch helle Färbung zeichnete sich die Kreuzform rasiermesserscharf vom satten Grün des Gartenrasens ab.
In der Folgezeit wurde das Kreuz von mir und meinen Beamten sowohl am Tage als auch nachts beobachtet. Über das Ergebnis dieser Beobachtungen wurde auch laufend der zuständigen Bezirkshauptmannschaft berichtet. Nach ungefähr einer Woche konnte ich am unteren Ende des Längsbalkens feststellen, dass sich das helle Gras vom Boden löste, und zwar mit dem Wurzelwerk. Dieses war in seiner Natürlichkeit vollkommen erhalten, frei von Erde und in den Ausläufen (Enden) fein wie ein Frauenhaar oder noch feiner. Die Basis bzw. der Boden darunter war vollkommen unbeschädigt, es waren keinerlei Erdbröckelchen festzustellen. Über die Erdbasis ragende kleine Steinchen waren fest bzw. natürlich mit dem Erdboden verwachsen. Bei Gewaltanwendung hätten diese teils herausragenden Steinchen in ihrer natürlichen Verwachsung gelockert werden müssen, was aber nicht der Fall war. All diese Beobachtungen und Feststellungen liessen den eindeutigen Schluss zu, dass eine mechanische Einwirkung auszuschliessen war. So hat sich das Gras innerhalb der Kreuzform in etwa einer Woche vom Erdreich gelöst. Nachdem mechanische Beeinflussung auszuschliessen war, dachte ich mir, man könnte das Kreuz mit Chemikalien gemacht haben.
Ich möchte nun auch feststellen, dass ich als Kriminalist nicht ein Mensch bin, der mystischen Dingen anhängt oder nachläuft. Ich bin realistisch eingestellt und überprüfe und untersuche die Dinge nach den logischen Denkgesetzen, nicht aber aus dem Gefühl einer persönlichen Zu- oder Abneigung. In der Folge wurden aus der Kreuzform Proben entnommen, und zwar ab Erdoberfläche 0-3 cm, 3-6 cm und 6-9 cm. Diese Erdproben und auch dürres Gras von der Kreuzforrn wurden in Fläschchen gegeben, beschriftet und mit Erdproben und Gras von nebenan der Begutachtung zugeführt. Ich war damals der Meinung, man könnte das Rasenkreuz chemisch gemacht haben.
1968 bekam ich von unserem hochw. Pfarrer Andreas Forsthofer ein Gutachten über das Rasenkreuz. Daraus geht u.a. hervor, dass man in Wien Versuche anstellte, eine Kreuzform im Gras auf chemische Art zu erzeugen. Diese misslangen aber, weil man die scharfen Abgrenzungen nicht erzeugen konnte. Im Gutachten heisst es weiter, dass man lebendige Teilchen an den Gräsern und Riss- oder Schnittflächen festgestellt habe, was zur Annahme führte, das Kreuz sei mechanisch gemacht worden. Diese Annahme steht im Widerspruch zu meinen objektiven durchgeführten Ermittlungen.
Wenn ich wiederum zum Kern der Sache komme, so kann ich nur wiederholen, dass nach meinen unparteiischen, gerechten und logischen Ermittlungen mechanische Beeinflussung auszuschliessen ist. Inspirierte Dinge könnte und würde ich nie anerkennen. Ich habe die Sache nicht vom Schreibtisch aus untersucht, sondern nach bestem Wissen und Gewissen an Ort und Stelle. Und ich habe bereits erwähnt, dass ich nicht mystisch veranlagt bin und dass bei mir nur die Realitäten des Lebens zählen. Auch in meinem Beruf als Kriminalist habe ich Unrecht vom Recht zu scheiden.
Nach all diesen Dingen und Erlebnissen, nach meinen Erfahrungen und objektiven Beurteilungen bin ich zur Erkenntnis gelangt, dass das Rasenkreuz im Garten der Familie Lex nicht von Menschenhand gemacht wurde. Etwas anderes zu glauben, steht natürlich jedermann frei.
Ich kenne diese Familie Lex über 20 Jahre lang. Sie ist immer anständig und ehrlich in Erscheinung getreten und gab keinen Anlass zur Klage. Es ist eine schlichte und einfache Bauernfamilie. Wie es sich geziemt, hat sie ihre Pflichten erfüllt und war nicht darauf aus, populär und wie man später sagte «reich» zu werden. Liebe Leute aus der Schweiz und aus Deutschland: wer ist schon reich? Reich ist, wer gesund ist, und niemand kann dereinst etwas mitnehmen. Nichts. Niemand. Wie ich da Herr und Frau Lex kenne, haben sie nie solch unlautere Motive gehabt. Weil man hier wie an andern Orten Karten etc. verkaufte, hat man negative Äußerungen gemacht? Es war wohl der Neid, der dahinter stand.
Ich wiederhole abschliessend: Was ich nun geschildert habe, tat ich nach gewissenhafter Prüfung aller Für und Wider. Ich habe die Wahrheit gesagt und getraue sie mir vor aller Welt zu wiederholen. Wenn ich wüsste, dass auch nur eine Kleinigkeit in Bezug auf das Kreuz nicht in Ordnung wäre, könnte ich nicht so vor euch sprechen. Ich habe den Mut, die Wahrheit zu sagen, für das Rasenkreuz einzustehen und bin überzeugt, dass ich diesen Mut nicht zu bereuen haben werde.

GBI Willibald Neuherz

Diesen Vortrag hielt Gendarmerie-Inspektor Neuherz vor der Schweizergruppe anfangs der siebziger Jahre.
Mutter Lex, wie die Seherin genannt wird, war todkrank und hat nach ihrer Heilung ab 1956 des öftern von Maria auch manchmal vom Heiland selber Botschaften erhalten für den zuständigen Bischof, den Ortspfarrer oder die Gläubigen und das Volk allgemein. Frau Lex wurde am Anbetungstag der Pfarrei vom Heiland selber geheilt. Neben dem Haus steht ein Wegkreuz, ganz umgeben von Grünpflanzen (Efeu), in der Form eines Pilzes, auch Wurzelkreuz genannt, dessen Kreuz in der Kammer am Krankenbett erschien. Lassen wir Mutter Lex erzählen. (Auszug aus dem Büchlein «Mutter Lex erzählt»)
«Dies Kreuz ist mir erschienen vor meinem Bett. Ich war ganz weg. Das hatte mich so erschreckt. Hatte gezittert und geschwitzt und schaute zum Heiland hin. Auf einmal hat er sich langsam vergrössert, bis er menschengross war am Kreuz. So natürlich, mit den Füssen bis zum Boden. Ich war ganz fertig, dachte, ich wäre schon gestorben und war ganz ausser mir. Ich hatte ihm ins Gesicht geschaut. Da hat er die Augen aufgeschlagen und so freundlich zu mir hinunter geblickt und hat mich angelächelt. Sein Gesicht strahlte wie die Sonne. Das kann ich nicht erzählen und nicht beschreiben. Ich hatte die Herrlichkeit Gottes gesehen. Seither war ich ein anderer Mensch. Bei mir bedeutet die Welt nichts mehr. Kein Geld und gar nichts. So bin ich total erleichtert worden. Ich bin ja geheilt worden. Da habe ich gesagt, bitte, er möge uns die Sünden verzeihen. Da hat er drei Worte gesprochen. Dir sind die Sünden vergeben, deiner Familie und den verstorbenen Eltern auch. Dann hat er sich langsam wieder verkleinert, so wie er normal am Kreuz war, und das Kreuz war verschwunden.
Aber was das Grösste war, war der Beweis, ich war gesund. Ich war total geheilt. Das ist der grösste Beweis. 10 Jahre, von 1946-1956 bin ich im Bett gelegen und hoffte immer zu sterben. Gelähmt war ich auf der linken Seite. Kein Arzt, kein Spital konnte mir helfen. Auf Gottes Barmherzigkeit hatte ich so grosses Vertrauen. Den Herrgott hatte ich gebeten, er solle mich noch 10 Jahre leben lassen, bis die Kinder soweit sind und sich selber helfen können. Und wirklich wahr, am 6. September 1956 bin ich geheilt worden bei der grossen Erscheinung. Ich bin dann zur Kirche gegangen. Die Leute haben nur geschaut und dachten, die wird dann in der Kirche zusammenbrechen. Ich war so gesund und hatte von den Schmerzen nichts mehr gespürt. Ja, ja, keine Schmerzen und zur Kirche gehen…»
1969 bat die Gottesmutter durch die Seherin Aloisia Lex die Schweizergruppe, mit der Planung eines Pilgerhauses, einer Unterkunft für Pilger zu beginnen. Wir haben doch kein Geld, die Pilgergruppe ist klein. «Wenn die Gottesmutter etwas wünscht soll man ihren Wunsch befolgen», war die Antwort. Noch im gleichen Herbst 1969 wurde der RASENKREUZPILGERVEREIN gegründet, damit das Sammeln von Spenden erlaubt war. Ein Baumeister aus Jennersdorf (Bezirkshauptort) übernahm den Auftrag. So kam auch der Auftrag wieder von der Gottesmutter durch Mutter Lex, mit dem Bauen zu beginnen. Unmöglich war vom Verein die Antwort, denn wir haben kein Geld noch Vermögen. «Vertraut auf sie, sie wird’s mit dem hl. Josef zusammen schon richten zu gegebener Zeit.» Das war die Antwort von Mutter Lex. Ganz überrascht wurden wir vom Baumeister, denn er hatte grösseres Vertrauen auf das hl. Kreuz am Boden als wir. Er kannte natürlich das hl. Kreuz am Boden seit der Entstehung und wusste um die Gebetserhörungen und plötzlichen wunderbaren Heilungen. Oft bangten wir um das Geld, wenn Teilrechnungen von den Handwerkern kamen, aber nicht ein einziges Mal konnten wir den Zahltermin nicht einhalten, Einfach wunderbar, Gottes Hilfe!
Es brauchte natürlich ein Vertrauen, um Berge zu versetzen, das zum Glück im ganzen Vorstand des RKPV herrschte. Also wurde das Pilgerheim mit Gottes Hilfe gebaut und zu Ostern 1973 unter den Schutz des hl. Josef gestellt, eingeweiht und eröffnet. 1979 wurde die erste hl. Bruder-Klaus Kapelle im Dachgeschoss des Pilgerheimes eröffnet. Leider musste, wegen des Personenschutzes in Brandgefahr von der staatlichen Behörde aus, diese Kapelle durch eine neue, sehr schöne, massive und grössere Kapele ersetzt werden, die am 20. Juli 1999 feierlich von Bischof Paulus Maria Hnilica, im Auftrage des zuständigen Diözesanbischofs Paul Ibi von Eisenstadt, in Anwesenheit von einem Dutzend Priestern und vielen Gläubigen eingeweiht, zu Ehren des hl. Bruder Klaus. Der Ortspfarrer H. H. Kroboth durfte nach der Aussenweihe, für den Einzug die Pforte öffnen. Der hochw. Bischof sagte: «Das ist keine Kapelle, sondem eine schöne und sehr würdige Kirche nach dem Willen Gottes!» (siehe Foto).
Zurück zum hl. Kreuz im Boden. Bis 1994 war das Kreuzeszeichen sehr gut und deutlich sichtbar, mit kleinen Veränderungen, kahl, oder mit Gänseblumen oder einem in der Gegend nicht bekannten Moos oder einfach mit einem feinen und zarten grün
gewachsenen Gras. Zum 33. Jahrestag (1989) der Entstehung des hl. Kreuzes war das Kreuzzeichen besonders ausgeprägt. Und im selben Jahr ganz scharf wie gestempelt im Boden gezeichnet, ja es hat sich sogar vergrössert, rund 10 cm, um zu zeigen, wie wichtig das hl. Kreuz im Leben sein muss.
Auch verschiedene Sonnenwunder durften in Eisenberg gesehen werden, was in den Büchern über Eisenberg geschrieben und bestätigt wurde. Aber auch Priester und ungläubige Journalisten haben sich bekehrt oder zumindest ihr Leben geändert.
1968 hat die Gottesmutter (als Lourdes-Madonna) auch das Versprechen für eine Heilquelle geschenkt. Da aber böse Menschen schlechte Absichten hatten, hat die Madonna die offene Quelle, die rund drei Wochen vielen Pilgern vom Gnaden-Heilwasser gespendet hat, versiegen lassen. Und gleichzeitig durch ihr Sprachrohr Mutter Lex verkündet, dass das Heilwasser aus der festen Wasserleitung des Hauses geschenkt wird zur Linderung oder Heilung an Leib und Seele. Als Beweis werde ich Zeichen geben im gefrorenen Wasser und viele Wunder wirken, sagte die Gottesmutter, dass auch die Kleingläubigen das Wunder fassen können. Viele Zeichen, ergolgten Monstranzen, Kreuze, Hostien, Formen wie eine Madonna oder bei einem Priester zu Weihnachten die ganze hl. Familie.
Schon in den 80er Jahren, aber ganz besonders am Vorabend vor ihrem Tod (28. Dezember 1984), hat Mutter Lex vorausgesagt, dass sich das hl. Kreuz im Boden zu gegebener Zeit so verändern wird, dass viele Leute zu zweifeln beginnen, ja sogar nicht mehr an die Echtheit glauben, obwohl die Gnaden und der Segen, der vom Kreuz ausgeht, zunimmt. Das hl. Kreuz wird von Unkraut überwachsen, ja überwuchert werden, so wie der wahre Glaube in Kirche und Volk schwindet. Die Leute werden unsicher gemacht, so dass der Böse, der Teufel,
seinen Unglauben ausbreiten kann. Das symbolisiert das Unkraut über dem hl. Kreuz. Wer hätte das anfangs der 90er Jahre noch ernst genommen, als das Kreuzzeichen so gut und deutlich sichtbar war. Heute, wie 1984 vorausgesagt, ist das Kreuz überwuchert mit Unkraut, keine Spur vom Kreuzzeichen. Aber die Strahlkraft, der Segen des hl. Kreuzes am Boden ist immer noch vorhanden. So oft hört man und darf es erleben, wie bis zum heutigen Tag die Gebete und Opfer vom Himmel angenommen werden, die zur Linderung oder gar Heilung an Leib und Seele verhelfen.

H. Müller
Pilgerfahrt zum hl. Kreuz

In der Karwoche, von Gründonnerstag Abend bis Ostermontag Nachmittag organisiert der RKPV mit dem Car die 172. Pilger fahrt zum hl. Kreuz im Rasen. Pilgerprogramm, Auskünfte und Unterlagen, erhalten Sie beim:
Rasenkreuzpilgerverein (RKPV) CH-9204 Andwil, Tél. **41 (0)71 385 43 33 oder (0)71 385 78 33

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