Eine missionarische Vermittesrolle für Mirella Pizzioli
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Nachdem wir Mirella Pizziolis Charisma der «Gemeinschaft der Heiligen» in allgemeiner Weise vorgestellt haben, wollen wir nun ein Echo ihrer Sendung geben: Wie erklärt der Himmel diese Sendung? Was ist der Ursprung dieses Charismas, das Mirella zuteil wurde? Wie reiht es sich in den allumfassenden Heilsplan Gottes ein? Auf welche Weise empfängt Mirella die Erleuchtungen? Wie ist ihre Entwicklung?
Mirella Pizzioli wird uns auch sagen, wie sie diese Wunder Gottes sieht. Die Botschaften sind dem Buch «Weit offen steht der Himmel» entnommen.
Dieses vom Himmel kommende Zeugnis ist außergewöhnlich. Es bekräftigt das der kleinen Theresia. Es läßt die Hoffnung größer werden und stärkt die Ausdauer aller, die leiden und die sich seelisch unnütz fühlen. Welch unermeßliches Gut kann der Glaube einer einfachen Seele bewirken, die wirklich daran glaubt, daß ihr aufgeopfertes Leid in Gemeinschaft mit dem Leiden Jesu heute oder morgen die Welt durch einen Gnadenregen beleben kann ganz zu schweigen von ihrem Lohn im Himmel.
«Mirella, deine Mama hat ihre Leiden auf Erden für diesen außerordentlichen, übernatürlichen Plan Gottes aufgeopfert. Diese ungewöhnlichen Begebenheiten sind übernatürlich und auf Erden unerklärlich. Ich sage nochmals: Kein menschliches Geschöpf kann eine Erklärung dafür geben, es sei denn, es schaut mit den Augen des Glaubens, das heißt es beugt seinen Kopf vor dem Willen, der Macht und der Barmherzigkeit Gottes.
Mein Tochter, deine Mama ist im Himmel liebevoll aufgenommen, sie lächelt und ist glücklich. Alle heiligen Geschöpfe, denen Gott durch dich erlaubt, ihren Familien auf Erden ihre Freude mitzuteilen, all diese Geschöpfe wissen, dass ihnen dies dank meines Leidens auf Erden möglich wurde, und sie äußern ihre Dankbarkeit und ihre Liebe durch Gebete für dich und für euch alle. Hab nie Angst, sondern geh immer mit einem zuversichtlichen Herzen voran in der Gewissheit, dass die himmlischen Wesen dich begleiten und dir helfen. Gott ist der große Erfinder und Vermittler all dessen, was geschieht. Wie ein großer Dirigent dirigiert er die Symphonien der Herzen. Einen Kuss von deiner Mama für dich, deine Brüder, meinen Mann, meinen Neffen Frederik, meine Schwiegersöhne und für die ganze Familie, die auf Erden dem Wort des Herrn folgt. Mirei1, was für eine Liebe für euch alle
Myriam, Marco, eure Mama liebt euch. Elia. (Sie zeichnet eine kleine Blume für mich2.)»
Gott hat nur eine einzige Absicht: unser Heil. Wenn Gott eine prophetische Botschaft sendet, sind der oder die Boten des Himmels und der Erde entscheidend. Gott ist es, der sie anordnet und will; es ist sein Wort, das nicht zu ihm zurückkehrt, ohne vorher Frucht gebracht zu haben. Es entfaltet sich in der irdischen Zeit durch eine Vielzahl von Propheten und Sehern, um die Menschen einzuladen, in Gottes Freundschaft einzutreten, Anteil am Heil zu haben und am Ende des irdischen Lebens die Güter des Himmels zu verkosten. Daher würde es nicht dem Evangelium entsprechen, jene nachzuahmen, die zu Petrus oder Apollos halten und sich gegen Paulus oder Christus stellen (vgl. 1Kor 1,12)! Jeder echte Bote ist Träger von Gottes einzigartigem Wort.
Mirella: «Wie viel Uhr mag es sein? Vielleicht ein Uhr in der Früh, aber dort oben gibt es keine Uhrzeit.» Und so höre ich folgendes:
Der Engel: Der erste Teil ist abgeschlossen. Beginne den zweiten Teil. Er gehört zum ersten Teil, denn das Wort Gottes ändert sich nicht, weder in seinem Inhalt, noch in seiner Form. Es folgt erst recht nicht der vorgegebenen Mode.
«Diese Art von Zyklen und einer neuen Zeit zu sprechen, ist eine sehr menschliche sprechweise. Wir sprechen mit diesen Worten, damit du uns verstehen kannst, vor allem du, Mirella, aber auch all jene, die diese Zeilen lesen. Es ist eine kurze Zeit, die für dieses große und unbegrenzte Werk Gottes benützt wurde, das aus dem Willen der Liebe zu allen Menschen auf Erden hervorgegangen ist. Wir sprechen von Zyklen, damit unsere «Nicht-Zeit» (im Himmel gibt es keine Zeit, es ist ewige Gegenwart) verständlich wird, die sich eurer Zeit anpassen muss. Außerdem habe ich gesagt, dass dieses Werk, das Gott jetzt durch Mirella hervorbringt, grenzenlos ist, weil Gott es innerhalb der Zeit ich meine damit immer die Zeit der Erde durch andere Werkzeuge und in anderen Formen fortsetzen wird. Es gibt nur ein einziges Werk, immer, von jeher und auf ewig. Aber mit verschiedenen Werkzeugen und verschiedenen Methoden je nach Zeitalter und innerhalb der Zeit. Gott allein wirkt, und daher gibt es nur ein einziges Werk: Die übernatürlichen Offenbarungen, Erscheinungen und unerklärlichen Phänomene, alles, was von jeher innerhalb der Zeit vom Himmel kommt und noch kommen wird, gehört immer zu demselben und einmaligen Werk. Mirella, du gehörst zu diesem Plan, zu diesem einmaligen Mosaik voller Farben und Nuancen, dem aber immer derselbe Plan zugrunde liegt. Das Werk Gottes ist eins. Ich, dein Engel, wollte dir helfen, das zu verstehen und habe all das natürlich für dich gesagt, aber auch für all jene, die diese Zeilen lesen und darüber sprechen wollen.
Mirella, wie viele Blicke wenden sich dir jetzt zu
Wie viele Hände strecken sich nach dir aus
Wie viel Lächeln und wie viel Dankbarkeit gibt es Gott gegenüber, weil er so vielen seiner Geschöpfe ermöglicht zu sagen, wie glücklich sie sind, im Himmel zu sein.
Den vielen Weisen auf Erden antworte ich mit einer Frage: «Warum nicht? Wer kann den Willen Gottes aufhalten? Was ist denn so unmöglich?» Auch wenn Gott seinen bereits heiligen Geschöpfen im Himmel erlaubt, sich durch diese lichtvollen Diktate zu zeigen, so spricht doch immer Gott. Denn ich als Engel und wir alle als Geschöpfe des Himmels können nur durch Gott sprechen, obwohl unser Wille immer noch frei ist. Aber unsere Freiheit ist wirklich frei und glücklich zu lieben. Und wenn wir Gott lieben, spricht Gott in uns und wir sprechen in ihm.
Meine liebe Schwester, ich bin dir nahe und ich, dein Schutzengel, segne dich. Ich habe dir meinen Namen offenbart: Ich heiße Leuchtender und bin leuchtendes Licht. Ich segne dich, kleiner Schmetterling.»
Er malt mir einen kleinen Schmetterling und elf kleine Blumen in Form eines Kreises. Als ich ihn frage, warum er «kleiner Schmetterling» sage, antwortet er mir: «Verbreite mit Liebe den Pollen der Liebe, den du von uns erhältst. Alles ist das Werk Gottes.»
Mirella: «Was soll ich dazu sagen? Alles ist so unglaublich
mein Schutzengel
Danke, danke für deinen Trost. Ich umarme dich mit tausend Küssen, hilf mir immer. Beschütze mich mit deinen Flügeln. Verzeih mir, Leuchtender Engel, ich gehe jetzt schlafen, ich bin müde. Es ist sehr spät. Werde ich von deinem Gesicht, von deinem Lächeln träumen? Ihr Engel, gebt, dass diese Nacht eine Nacht des Friedens für die ganze Menschheit sei3.»
Viele fragen sich, wie diese erstaunlichen Mitteilungen konkret ablaufen, wie Mirella ihre Botschaften empfängt und wie sie schaut, hört
So lautet eine Antwort des Himmels:
Himmlisches Volk: «Mirella, das Licht des Herrn erleuchte dich, die Freude des Himmels erfülle dein Herz, die sanfte Melodie mit den harmonischen Klängen des Himmels bezaubere dein Herz und deinen Geist, damit deine Seele mit der frohen Seligkeit des Himmels erfüllt wird. Wir sanften und arglosen Geschöpfe sprechen zärtlich mit dir, wir flüstern deinen Gedanken Worte der Liebe ein. Selig, immer seliger, in einer vollkommenen und immer größeren Seligkeit dringen wir in deine Gedanken ein, weil Gott es zulässt. Du hörst auf uns, du siehst mit unseren Augen, du spürst, wie unsere vollkommene Sensibilität deine Sensibilität erfüllt, und du weißt es. Ohne Gott sind wir nichts, und ohne uns und ohne Gott bist du nichts. Du empfängst, du hörst und du siehst durch uns, die unvollkommenen vollkommenen Geschöpfe. Gott schenkt dir Gaben, damit die Geschöpfe die Macht des Herrn sehen, wenn sie auf dich schauen und auf dich hören. Du wirst noch viel mehr empfangen. Du hast schon eine große, innere Empfindsamkeit erlangt. Langsam, nach und nach, wirst du immer mehr empfangen, damit die Geschöpfe Gott immer mehr loben und sich zu Gott bekehren. Du wirst mit uns in das Himmelreich eintreten. Du wirst beschreiben, was du durch uns siehst, weil Gott es zulässt. Höher, immer höher, damit die Herzen den Gipfel erreichen und über die Macht, aber vor allem über die Liebe Gottes staunen können.
Wir sind alle bei dir. Wir sind alle mit dir und Gott ist in jedem von uns. Was für ein Glück, Mirella4.»
Mirella: «Herr ich bin da, um dich zu lieben und dir zu dienen.»
Allmählich verwandelt sich Mirella im Laufe dieser Gespräche, die von Liebe und Zärtlichkeit erfüllt sind; sie entfaltet sich in Gottes Gegenwart wie eine Blume an einem warmen, sonnigen Tag.
Der Engel des Friedens: «Dein Leben, meine Schwester, steht im Dienst Gottes. Von nun an gehört dein Herz ihm. Das merkst du und macht dir bewusst, was für ein Werk Gott durch dich vollbringt: Deine Seele ist von Sanftmut erfüllt und dein klares Erkennen der Gegenwart Gottes macht dir bewusst, dass du für die Dinge Gottes und für Gott selbst immer verfügbarer wirst. Gott wird dich zum Himmel erheben, deine Seele wird verzückt sein und Visionen werden dein Leben erfüllen. Manchmal wirst du auf einer blauen Wolke in die Unendlichkeit des Unendlichen segeln und Zeugnis geben für die Herrlichkeit Gottes.
Der Engel des Friedens, der Cherub Gottes umarmt und segnet dich. Willkommen bei uns! Amen5.»
Mirella: «Du Cherubsengel, ich bitte dich, bitte für mich. Und ihr alle, Engel des Himmels, bittet für mich, damit ich dieser großen Liebe würdig bin.»
Wie reagiert diese Mittlerin zwischen Himmel und Erde angesichts der Herrlichkeit der Gnade, die der Herr ihr geschenkt hat und angesichts ihrer Verantwortung? Mirella ist überrascht: wie ist es möglich, daß ich auch weiterhin so normal bin
?
Mirella: «Wie viel Ergriffenheit erlebe ich! Und doch kann ich mir nicht erklären, warum ich vor Freude nicht verrückt werde.
Wenn der Herr mir in seiner unendlichen Güte «etwas» Außergewöhnliches schenken will, so beginnt er damit, mich nach und nach zu unterweisen. Das fühle ich zwar, aber ich bitte nicht darum und stelle keine Fragen. Ich setze meine Arbeit fort und warte, ohne dieser Unterweisung allzu viel Beachtung zu schenken.
Die Unterweisung kann sogar mehrere Jahre dauern. Und wenn ich praktisch nicht mehr daran denke, wird mir durch einen Engel oder ein anderes heiliges Wesen ganz deutlich erklärt, was ich tun soll. Ich weiß nicht warum, aber ich halte mich immer zurück. Ich wage fast nie, «ins Wasser zu springen». Ich spreche mit niemandem darüber außer mit meinem Seelenführer, denn er kennt mein Zögern und meine Befangenheit sowie meine Angst, zu sehr in Erscheinung zu treten, zu «gut» dazustehen. (In Wirklichkeit bin ich nicht gut, und manchmal bin ich sogar unwirsch, und das missfällt mir.)
Menschlich gesehen halte ich mich zurück, auch wenn ich in meinem Herzen weiß und fühle, dass ich mehr wagen sollte.
Jesus hat viel Geduld mit mir: Er führt mich langsam bis zu dem Moment, wo ich mich entscheiden muss: Ja oder nein. Und dann bin ich tief und ganz und gar ergriffen, denn Seine Liebe ist so groß! Es ist ein wirkliches Vergnügen, Ihm zu dienen!
Es ist wunderbar, Jesus glücklich zu machen! Und so sage ich ganz ehrlich: «In Ordnung, Herr, ich nehme es mit Freuden an, Herr.» Wenn ich diese Worte spreche ist es, als würden alle Schranken fallen. Dann habe ich keine Angst mehr, sondern fühle Mut und Entschlossenheit und beginne meine neue Aufgabe.
So war es zum Beispiel, als der Herr wollte, dass ich den an Leib oder Seele leidenden Menschen die Hände auflege und für ihre geistige oder körperliche Heilung bete.
Ich schämte mich, ich wagte niemanden anzurühren. Ich ließ es mit ein paar Liebkosungen und viel Zärtlichkeit bewenden. Aber von dem Augenblick an, in dem ich dies nach ein paar Jahren Vorbereitung akzeptiert hatte, erkannte ich mit meinen Augen die Güte und die Macht Gottes.
Es gab körperliche Heilungen, aber vor allem Bekehrungen und neue geistige Energie. Man sagte mir: «Aus deinen Händen kommt Leben hervor.» Und aus meinen Händen geht «etwas» hervor. Das sehe ich, kann es aber nicht definieren.
Eines Tages fragte ich im Gebet meine himmlische Mama, was das sei und was ich jenen antworten solle, die mich danach fragen. Die Antwort kam unverzüglich: «Ein pulsierendes Bündel göttlicher Liebesstrahlen.»
Manchmal betrachte ich meine Hände und frage mich, wie der Herr gerade mich für so große Dinge erwählen konnte. Ich bin so gewöhnlich! So unvollkommen! So zögerlich!
Ich muss jedoch ehrlich sagen, dass jedes Mal, wenn meine Hände einen Menschen berühren und ich für ihn bete, das Gebet, das aus meinem Herzen, meiner Seele und meinem Geist aufsteigt, wirklich tief, aufrichtig und wahr ist: Gott steht da vor mir, und Er gibt mir die Möglichkeit, Ihm eine Gnade abzuringen und Ihn anzurühren, indem ich für diesen leidenden Menschen bete. Oh ja, Gott lässt sich anrühren, Er lässt sich Gnaden abringen.
«Mirella, mir geht es gut! Danke, Mirella!»
Doch das bin nicht ich. Nein, ich laufe zu den Füßen Jesu
Ihr lauft
Wir laufen gemeinsam zu Seinen Füßen. Ich hebe die Augen zum Himmel und du, Herr, gibst uns einmal mehr einen Beweis für dein Mitgefühl, für deine Liebe, für deine Macht. Und ich bleibe weiterhin ganz normal
Wie ist das nur möglich?6»
Ja, singt dem Herrn ein neues Lied; denn er hat wunderbare Taten vollbracht. Jauchzt vor dem Herr, alle Länder der Erde, freut euch, jubelt und singt! (Ps 98)
Christian Parmantier
Annmerkung:
1) Mama nannte mich Mirei; Myriam ist meine Schwester und Marco mein Bruder.
2) «Weit offen steht der Himmel», Seite 42.
3) «Weit offen steht der Himmel», Seite 53.
4) «Weit offen steht der Himmel», Seite 113.
5) «Weit offen steht der Himmel», Seite 114.
6) «Weit offen steht der Himmel», Seite 150.
Literatur:
«Weit offen steht der Himmel»
176 Seiten - 13x20 cm
E 12. CHF 18.
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