San Damiano
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Bei der Rückkehr von meiner ersten Wallfahrt nach San Damiano, die ich mit Freunden im August 1984 unternommen hatte, schenkte uns die Muttergottes unvermittelt die Gnade, ein Jahr lang täglich einen Rosenkranz zu beten. Ich bezeugte diese Gnade einem Priester unserer Gebetsgruppe, der recht skeptisch war, San Damiano nicht für echt hielt und uns aufforderte, so lange nicht mehr dorthin zu fahren, bis dieser Ort von der Kirche anerkannt ist.
Seit jenem besagten Abend, an dem ich Zeugnis ablegte, gab ich das Rauchen auf. 1986 fuhr ich gemeinsam mit meinem Mann wieder nach San Damiano, um der Muttergottes für die empfangenen Gnaden zu danken unter anderem auch für die Gnade, daß ich meinem Mann 1986 in der Basilika Sacré Coeur auf dem Montmartre begegnet bin.
Möge die Muttergottes mir verzeihen, daß ich so lange gesäumt habe, schriftlich davon Zeugnis abzugeben.
Ich danke ihr und ich verspreche Ihnen mein Gebet.
Frau A. P.
Mein Mann starb im März 1999. Er litt sechs Jahre lang an einer Krebserkrankung. Ich gab ihm jeden Tag Wasser von San Damiano zu trinken. Wenn er das Evangelium las, legte er ein kleines, gesegnetes Tuch auf seine Stirn. Trotz der Kopftumore sagte er, daß er dank dieser gesegneten Tüchlein keine Schmerzen habe. Nach seinem Tod suchte ich in seinen Sachen vergeblich nach einem Wort von ihm.
Anfang Juni fuhr ich nach San Damiano. Mein Herz war noch ganz schwer vom Heimgang meines Mannes und zudem trug ich an der Sorge einer Freundin, deren künftiger Schwiegersohn in Sarajewo festgenommen worden war.
Nach meiner Rückkehr von San Damiano suchte ich für einen kranken Freund gesegnete Tüchlein, als ich plötzlich zwei Botschaften meines Mannes fand: eine war für unsere Kinder und eine für mich selber. Sie waren an einer Stelle, die ich vorher bereits durchsucht hatte. Am nächsten Tag kam meine Enkelin und rief mir zu: «Eric ist frei!»
Ein Dank an Unsere Liebe Frau!
Frau G. aus V.
Seit langen Monaten litt mein 90-jähriger Vater an einer riesigen Wunde, die zudem an einer sehr unangenehmen Stelle war. Der Arzt und ich hatten schon die verschiedensten Desinfektionsmittel versucht. Aber nichts half. Die Wunde breitete sich weiter aus und eiterte. Vater hatte große Schmerzen. Ich wußte nicht, was ich noch tun sollte. Jeden Abend nach der Arbeit wechselte ich ohne große Hoffnung seinen Verband. An einem Mittwoch im Oktober 2001 rief ich angesichts dieser großen Wunde aus ganzem Herzen und mit all meinen Kräften die Muttergottes zu Hilfe und sagte ihr: «Sieh, wie machtlos ich bin; nur du kannst noch eine solche Wunde heilen. Ich übergebe dir Vater.» Sofort kam mir das Tüchlein aus San Damiano in den Sinn. Dieser Gedanke war mir einen ganzen Tag lang im Sinn, aber ich empfand wirklich Abscheu davor, ein gesegnetes Tüchlein auf diese Stelle zu legen. Am Donnerstag Abend erneuerte ich wieder den Verband. Die eitrige Wunde war schrecklich anzusehen. Je mehr ich sie desinfizierte, desto entsetzlicher stank sie. Was sollte aus meinem armen Vater werden? Als ich in der Nacht vor Sorgen nicht mehr schlafen konnte, kam mir wieder das Tüchlein von San Damiano in den Sinn und da sagte ich mir: «Schließlich hat Gott den menschlichen Leib erschaffen, diese Stelle genauso wie den Rest». Meine Entscheidung war gefallen.
Als ich am Freitag den Verband wieder erneuerte, betete ich still, aber sehr inbrünstig und ohne meinem Vater etwas davon zu sagen, legte ich das Tüchlein auf die Wunde.
Als ich am Samstag Abend wie üblich zum Verbandswechsel kam, empfing mich Vater ganz glücklich und sagte: «Es lohnt sich nicht, die Wunde anzuschauen. Alles ist verheilt!» Ich schaute ihn verblüfft an. Er fuhr fort: «Und ich laufe wie früher, ich habe keine Schmerzen mehr». Ich, ungläubig: «Zeigs mir mal!» Riesenüberraschung! An Stelle der enormen Wunde, die mir noch am Vorabend Ekel erregt hatte, war die Haut ganz geschlossen, rosig und glatt wie die Haut eines Babys und die Entzündung, die das Gehen so schmerzvoll gemacht hatte, war völlig verschwunden.
O, wie sehr habe ich aus ganzem Herzen gedankt! Ich sagte zu Vater: «Danke der Muttergottes, sie hat dich geheilt!»
Frau M.R. aus C.,
Bei meiner Pilgerfahrt nach San Damiano war ich am 6. April 2002 Zeuge eines Phänomens am Erscheinungsort, das mich sehr beeindruckte. Ich war am Morgen zum ersten Rosenkranz gekommen und betete mit allen Pilgern. Dabei bestaunte ich die Schönheit des blühenden Birnbaums und des Pflaumenbaums im Innern des Paradiesesgärtleins. Sie blühten so schön, wie ich es bei anderen Bäumen noch nie gesehen hatte. Besonders der Pflaumenbaum sah aus wie eine weiße Kugel. Ich dachte, das sei natürlich.
Einige Stunden später ging ich zum zweiten Rosenkranz und betete an derselben Stelle wie am Morgen: vor dem kleinen Paradiesesgarten. Ich bemerkte, daß die beiden Bäume, die ich blühend gesehen hatte, nicht mehr blühten, sondern nur voll tiefgrüner Blätter waren. Das hat mich wirklich so tief beeindruckt, daß ich mehrere Menschen aus meiner Umgebung fragen mußte, ob sie dieses Phänomen auch beobachtet hatten, aber niemandem war etwas Ungewöhnliches aufgefallen.
Einmal mehr bin ich davon überzeugt, daß U.L.F. von den Rosen in San Damiano zugegen war und ich danke ihr von ganzem Herzen für all diese Gnaden.
Herr A.B.
Im März 1999 bin ich gemeinsam mit meinem Mann nach San Damiano gefahren. Ich freute mich, wieder dorthin zu fahren, denn ich war seit 1982 nicht mehr dort gewesen. Trotzdem spürte ich regelmäßig, daß mich Maria dorthin rief.
1999 wollten wir bauen und wir hatten mit dem Bauleiter sehr große Probleme; er hatte uns sogar gerichtlich vorladen lassen. Wir wollten diese große Sorge in die Hände der Muttergottes legen.
Der Prozeß dauerte eineinhalb Jahre; wir erlebten Höhen und Tiefen. Dank unserer lieben Himmelsmutter hatten wir die große Gnade, diesen Prozeß zu gewinnen. 1999 wußten wir noch nicht genau, was sich zusammenbrauen würde. Ich bat Maria um ein Zeichen, damit wir vertrauen. Als ich um 5 Uhr zum kleinen Garten ging, regnete es. Ein intensiver Rosenduft breitete sich aus. Ich wurde stutzig. Niemand in meiner Näher nahm diesen angenehmen Duft wahr. Maria war da. Ich verstand, daß sie mir Mut machen wollte.
Nach dem Rosenkranz ging ich zu den Brunnen. Ich hatte an der Hand eine Schwellung, die immer größer wurde und mich störte. Ich bat Maria, mich zu heilen. Es war kalt und als ich meine Hand unter das Wasser hielt, spürte ich an der Schwellung eine intensive Hitze. Ich sagte zu niemandem etwas, denn ich konnte kaum glauben, was mir widerfahren war. Wir fuhren wieder nach Hause und je mehr Zeit verstrich, desto kleiner wurde die Schwellung. Jetzt spüre ich gar nichts mehr
Frau M.C.C.
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