Botschaften aus Seuca /Rumänien (3)5000 Pilger bei der Erscheinung
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Am 21. Oktober 2000 begann die heilige Messe in der Pfarrkirche, die der Heiligsten Dreifaltigkeit geweiht ist, um 15 Uhr. Sie wurde am Hauptaltar von fünfzehn Priestern in Konzelebration gefeiert. Zu Beginn der Messe beteten und sangen 5000 Pilger, und viele Priester erwarteten an diesem sonnigen Tag in den Beichtstühlen die Menschen, die sich durch das Sakrament der Versöhnung reinigen wollten. Die Eucharistie wurde in der auf einem Hügel erbauten Kirche von zehn Priestern an zweitausend Gläubige ausgeteilt. Nur mit großen Staunen kann man schwarz auf weiß die wunderbaren Statistiken dieser Region lesen: dort nehmen an Sonn- und Feiertagen 50-80% der Gläubigen an der Messe teil und es kommen weit mehr junge Menschen als im Rest des Landes.
Rozsika war in der ersten Reihe vor dem Altar und betete das dritte und fünfte Gesätz des Rosenkranzes auf ungarisch und das zweite und vierte auf rumänisch. Dann folgten Lobgesänge, die abwechselnd auf ungarisch und rumänisch gesungen wurden. Einige Minuten nach 17 Uhr erschien die Muttergottes, ohne daß die Pilger sie sahen. In diesem Augenblick war Rozsikas Stimme von Freude erfüllt, ja sie jubilierte: in dem Gespräch zwischen ihr und der Muttergottes waren kürzere und längere Sätze zu erahnen, die sich an die Priester und die Gläubigen richteten; sie wurden von Pausen unterbrochen, während denen Maria privat zu Rozsika sprach.
Maria: Meine lieben Kinder! Ich danke euch, daß ihr auf meine Einladung, die ich euch durch meine Tochter übermittelt habe, geantwortet habt. Ich bitte euch zu beten. Ich bitte euch zu beten. Ich bitte euch zu beten. Sucht, sucht, sucht meinen allheiligen Sohn so oft wie möglich. Ich bitte euch, Novenen zu halten und in meinem Anliegen zu beten. Meine lieben Kinder, ich bitte euch zu fasten; beichtet, empfangt die heilige Kommunion.
Meine lieben Kinder! Seid geduldig, denn die große Warnung steht bevor. Habt keine Angst, ich bin bei euch.
Meine lieben Kinder! Achtet genau auf diese Botschaft und bewahrt sie in euch, denn die Zeit ist kurz. Seid nicht traurig, denn der Triumph meines Unbefleckten Herzens rückt näher.
Maria: Die nächste Erscheinung wird am 11. Februar zur selben Zeit stattfinden.
Maria: Gelobt sei Jesus Christus!
Rozsika: In Ewigkeit. Amen. Allreine Mutter! Ich weiß nicht einmal, wie ich dich grüßen soll. Ich bin so glücklich!
Maria: Ich auch.
Rozsika: Muttergottes, ich empfehle dir meinen Seelenführer, die anderen Priester, die Kranken, die Pilger und die ganze Welt, mich selbst, diesen schwachen Menschen, der ich bin, und meine Familie auf.
Maria: Einverstanden, meine Tochter. Ich nehme euch alle an. Meine lieben Kinder! Die Fastenzeit rückt näher. Ich bitte euch, während dieser Fastenzeit eure Seele zu reinigen. Betet, betet, betet. Fastet dreimal wöchentlich bei Wasser und Brot. Geht zur Beichte und kommuniziert so oft wie möglich.
Seid barmherzig. Meine lieben Kinder, liebt einander aber mit einer Liebe die ihr täglich leben sollt. So sollt ihr das Fest meines allheiligen Sohnes erwarten. Ich fordere euch auf, daß ihr eure Seele aus den Tiefen des Abgrunds auferstehen laßt. Es werden schwere Zeiten kommen. Trotzdem sollt ihr keine Angst haben, denn mein heiliger Sohn und ich wir sind bei euch.
Meine lieben Kinder! Mein Sohn und ich bitten euch, täglich wenigstens eine halbe Stunde zu beten und zu meditieren.
Rozsika: Maria, geh noch nicht fort. Es ist so angenehm, mit dir zusammen zu sein. Ich habe so sehr auf diesen Augenblick gewartet! Ich danke der heiligen Dreifaltigkeit, daß sie dich zu uns sendet. O Maria, wie sehr liebst du uns! Und du willst nicht, daß deine Kinder verlorengehen.
Maria: Ich werde am 17. Juni 2001 zur selben Stunde wiederkommen.
Rozsika: Die Muttergottes hat allen Pilgern und auch mir einen besonderen Segen erteilt. Wir haben gemeinsam das Vaterunser gebetet. Während dieser Zeit ist das Licht zusammen mit der Statue der Muttergottes vollständig verschwunden.
Rozsika: «Am 17. Juni hatte ich die Muttergottes um ein Zeichen gebeten, damit die Leute aus meinem Dorf glauben, daß die Erscheinungen echt sind. Die Muttergottes hat im gegebenen Augenblick geantwortet:
Am 17. Juni wurden von den Anwesenden wundervolle Dinge am Firmament gesehen. Auch am 22. September 2001 sah man Folgendes: die Sonne tanzte, die Gestalt des heiligen Kreuzes wurde sichtbar, rings um die Sonne waren mehrere Regenbogen sowie eine weiße Taube. Einige Pilger sahen, daß die Sonne die Gestalt einer Hostie annahm, unter der ein Ziborium war; wieder andere nahmen einen angenehmen Rosenduft wahr, usw.»
«Diese Dinge habe ich durch die Pilger erfahren, denen ich begegnet bin, oder die mich angerufen haben. Alle diese übernatürlichen Phänomene, von denen die Erscheinung der Muttergottes begleitet wird, sind hauptsächlich für die Ungläubigen gedacht, damit sie glauben, daß der Herr und die Muttergottes zu uns herabkommen und damit die Menschen glauben und den Botschaften entsprechend leben, denn es stehen schwere Zeiten bevor.»
Botschaft
Maria: Gelobt sei Jesus Christus!
Rozsika: In Ewigkeit. Amen. Wie gut ist es, daß du gekommen bist! Es ist so überaus angenehm, bei dir zu sein.
Maria: Meine Tochter, heute ist der sechste Jahrestag der Erscheinungen. Ich bin glücklich.
Rozsika: Ja, heilige Muttergottes. Ich empfehle deinem unbefleckten Herzen die hier anwesenden Priester und die Priester der ganzen Welt auf, sowie die Pilger mit ihren Familien und ihren Nöten alle zusammen. Erhöre sie, Maria.
Maria: Ich nehme es an.
Rozsika: Heilige Muttergottes, gefällt dir der Kreuzweg und die Lourdes-Grotte, die mein geistlicher Vater und ich errichtet haben?
Maria: Ja und ich segne den Kreuzweg und die Lourdes-Grotte. Ich bitte euch, den Kreuzweg zu beten.
Rozsika: Ja, heilige Muttergottes, ich werde den Kreuzweg beten und ihn für die Priester aufopfern, so wie du es mich geheißen hast.
Maria: Meine lieben Kinder! Ich liebe euch alle und ich will euch unter meinem Schutzmantel versammeln. Mein allheiliger Sohn hat mir nicht viel Zeit gelassen, um zu euch zu kommen. Bewahrt die Botschaften und habt keine Angst. Betet bis das Gebet für euch zu einer Freude wird. Ich werde in diesem Jahr am 22. September zur selben Stunde wiederkommen.
Rozsika: Die Muttergottes gab den Pilgern ihren besonderen, mütterlichen Segen. Während das Vaterunser gebetet wurde, entschwand sie.
Gelobt sei Jesus Christus und gelobt sei die Muttergottes! Amen.
Am 21. September 2001 so schrieb uns eine unserer Korrespondentinnen wurde der Kreuzweg unter Beteiligung sehr vieler Pilger gebetet. Bei jeder Kreuzwegstation las ein Mitglied der Pfarre eine dazu passende Meditation und zwar wieder abwechselnd auf rumänisch und ungarisch. Um 19.00 Uhr wurde die heilige Messe mit Anbetung des Allerheiligsten und Segen gefeiert. Die Kirche blieb die ganze Nacht zum Gebet geöffnet.
Am 22. September 2001 wurde um 10 Uhr eine erste Messe gefeiert. Um 15 Uhr fand die feierliche Messe statt, die von Priestern des römisch-katholischen Ritus und Katholiken des griechisch-katholischen Ritus gefeiert wurde.
Obwohl es unablässig regnete, waren die Pilger so zahlreich wie nie zuvor. Viele Priester hörten Beichte. Die Kommunion wurde von 14 Priestern ausgeteilt. Dann wurde der Rosenkranz gebetet. Vor dem Ende des fünften Gesätzes der glorreichen Geheimnisse stand Rozsika auf und sagte, sie sehe das Licht der Muttergottes. Dann fiel sie auf die Knie nieder. Die Erscheinung dauerte acht Minuten. Die himmlische Botschaft lautete:
Maria: «Meine lieben Kinder, ich danke euch, daß ihr auf meine Einladung, die ich durch meine Tochter übermittelt habe, geantwortet habt. Meine lieben Kinder! Ich bitte euch und auch mein allheiliger Sohn bittet euch: gebt das Beten nicht auf. Betet noch mehr, denn es kommen schwere Zeiten auf euch zu. Habt keine Angst, meine Kinder, denn ich bin bei euch. Mein allheiliger Sohn hat mich zu euch gesandt, um euch zu beschützen. Tut alles, um was ich euch bitte.
Meine lieben Kinder! Mein Sohn bittet euch, daß ihr ihn häufiger im Altarsakrament besucht und er bittet euch auch, daß ihr einander liebt, wie er euch geliebt hat. Betet und tut alles, um was mein allheiliger Sohn und der himmlische Vater euch bitten.»
Die Seherin bat Maria um die Kraft, ihr eigenes Kreuz zu tragen. Nach der Botschaft hat Maria mit der Seherin das Vaterunser gebetet und alle Anwesenden gesegnet. Dann entschwand sie. Die Seherin empfing mit den anwesenden Personen den mütterlichen Segen Mariens. Anschließend zog sich Rozsika mit den Priestern zurück. Die Pilger blieben noch dort und sahen, wie sich die Wolken, von denen die Sonne leicht bedeckt war, zu einem «M» formten, so daß sie nicht an der Gegenwart der Muttergottes zweifelten. Dann begann die Sonne, sich um die eigene Achse zu drehen und wie ein Herz zu schlagen. Ihre Strahlen hatten die Farben des Regenbogens. In der Abenddämmerung war der Mond blutrot.
Das Wetter war schlecht, der Winter hatte sich Ende November mit Schnee eingestellt (an manchen Orten lag er bis zu zwei Meter hoch) und es herrschte eisige Kälte (bis zu minus 29°). Von Bukarest kam ein Autobus nach Seuca. Diese Pilger haben zuerst an einer Gebetsnacht teilgenommen, die am 30. November vom MSM in der Stadt Siben vorbereitet worden war; dort waren Gläubige der drei Hauptkonfessionen anwesend: römisch-katholische, griechisch-katholische und orthodoxe Christen.
In Seuca begannen die Feiern mit der Gebetsnacht vom 1. auf den 2. Dezember (Messe und Anbetung).
Am 2. Dezember wurde bei der Messe, die um 10 Uhr gefeiert wurde, eine Ikone der Muttergottes von Seuca, so wie die blinde Seherin
Rozsika sie «sieht», geweiht. Dieses etwa 70 cm große Bild wurde von dem ungarischen Maler Vida Zoltau (72 Jahre) gemalt, der in der ikonographischen Bildkunst sehr anerkannt ist. Er hat um die Inspiration des Heiligen Geistes gebetet und sich an die Beschreibung der Seherin gehalten. Rozsika hat das Bild berührt und sie «sah» dasselbe Licht, das jeder Erscheinung vorausgeht. Daher sagte sie, daß dieses Bild der Muttergottes wohlgefällig sei, da es mit der Wirklichkeit übereinstimmt.
Am Erscheinungstag es war ein Sonntag waren nicht so viele Priester anwesend. Aber die Pilger füllten die Kirche und den Kirchplatz aus. Die in Konzelebration gefeierte Messe fand um 15 Uhr statt. Draußen stampften wegen der großen Kälte Tausende Pilger während der ganzen Feier ihre Füße im Schnee. Unablässig wurde Beichte gehört und die Kommunion wurde stündlich ausgeteilt, damit alle Pilger das Sakrament empfangen konnten.
Maria erschien kurz vor 17 Uhr. Da die Seherin krank war, kam sie erst kurz vor der Erscheinung, die zehn Minuten andauerte. Die Botschaft jenes Tages lautete:
«Meine lieben Kinder, ich danke euch, daß ihr auf meinen Anruf durch diese Tochter geantwortet habt. Der Advent hat für euch begonnen. Mein Sohn bittet euch, viel zu beten, zu fasten, eure Herzen und eure Seelen zu läutern (durch Beichte und Kommunion), liebenswürdig und gut zueinander zu sein, um Werkzeuge der Liebe und des Friedens zu werden.
Liebe Kinder, öffnet eure verhärteten Herzen vor Weihnachten, damit mein lieber Sohn in ihnen geboren werden kann und damit er dort eine warme Wohntätte findet.
Ich komme am 15. März 2002 zur selben Stunde wieder.» Die Seherin berichtet, daß die Muttergottes ein «Vaterunser» mit den Pilgern betete, daß sie alle segnete und dann aufbrach. Maria war fröhlich, sagte Rozsika, weil sich so viele Menschen zum Gebet versammelt hatten.
(Fortsetzung folgt)
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